Das Aktuellste zum Thema

Innenpolitik

Wirtschaftsbildung, zugestellt von Amazon

In Österreich zahlen Konzerne die Paketabgabe. Das Problem ist nicht, dass unsere Politiker so etwas erzählen. Sondern dass es ihnen geglaubt wird.

Grafik der Woche

Staatsschulden auf historisch hohem Niveau

Bruttoschulden des Gesamtstaats, in Prozent des BIP

Zweimal im vergangenen Jahrhundert schossen die Staatsschulden der Industrieländer nach oben: im Ersten und im Zweiten Weltkrieg. 1946 lagen sie bei 130 Prozent der Wirtschaftsleistung. Heute sind es rund 113 Prozent.

Gestapeltes Säulendiagramm zu den Kosten der Energiekrise in Österreich: Die Hilfsmaßnahmen summieren sich bis 2025 auf 16,6 Milliarden Euro, nach 8,3 Milliarden 2022, 12,5 Milliarden 2023 und 16,0 Milliarden 2024. Größte Posten bis 2025 sind Sonstiges mit rund 4,9 Milliarden, die strategische Gasreserve mit rund 3,7 Milliarden, der erhöhte Klima- und Anti-Teuerungsbonus mit rund 2,9 Milliarden und die Strompreisbremse mit rund 2,3 Milliarden Euro.
Energie

Teure Krisenhilfe

Energiekrisenmaßnahmen, kumuliert bis inklusive 2025, in Milliarden Euro

Fast 17 Milliarden Euro hat der österreichische Staat seit 2022 ausgegeben, um die Folgen der Energiekrise abzufedern. Allein im Jahr 2022 waren es 8,3 Milliarden.

Säulendiagramm „Land der Berge, Land der Abgaben“ zur Anzahl der Steuern und Abgaben im Jahr 2024: Österreich liegt mit 134 auf Platz vier unter den 27 EU-Staaten und der Schweiz. Mehr haben nur Frankreich mit gut 260, Belgien mit rund 180 und Italien mit gut 140. Dahinter folgen Spanien und Polen mit knapp 110 sowie Portugal mit rund 95. Die meisten übrigen Länder liegen zwischen rund 55 und 85, darunter Deutschland mit rund 63 und die Schweiz mit rund 58. Am wenigsten Steuern und Abgaben haben Lettland mit rund 46, Litauen mit rund 38 und Estland mit rund 35. Quelle: Agenda Austria, Eurostat.
Staatsbudget & -finanzen

Land der Abgaben: Anzahl der Steuern

Anzahl an Steuern und Abgaben, im Jahr 2024

Jetzt die Paketabgabe, in ein paar Monaten die Streamingabgabe und wer weiß, was sich das Regierungstrio gerade noch so zusammenwürfelt: Österreich versinkt in seinen Steuern und Abgaben.

Innenpolitik

Heute die Millionäre, morgen wir!

Neue Steuern kommen gern mit hohen Freigrenzen. Ist der Fuß einmal in der Tür, trifft sie bald aber jeden.

Grafik der Woche

Zinsen auf Finanzkrisen-Niveau

Zinssätze in Österreich, in Prozent

Billiges Geld ist Geschichte. Die Zinswende macht es für die Unternehmen und privaten Haushalte schwieriger, Investitionsprojekte zu finanzieren.

Staatsbudget & -finanzen

Zinskosten des Staates fast verdreifacht

2.800 Euro pro Kopf. So viel zahlt jeder Erwerbstätige in Österreich 2029 allein an Zinsen für die Staatsschulden. Insgesamt wird der Staat 2029 12,6 Milliarden Euro an Zinsen zahlen.

Drei Säulendiagramme: Der österreichische Insolvenz-Entgelt-Fonds sichert offene Entgeltansprüche sechs Monate lang, das deutsche Insolvenzgeld nur drei Monate. Der monatliche Höchstbetrag liegt 2026 in Österreich bei 13.860 Euro, in Deutschland bei 8.450 Euro. Finanziert wird die Sicherung in Österreich mit einem Arbeitgeberbeitrag von 0,10 Prozent, in Deutschland mit 0,15 Prozent. Quelle: Agenda Austria, WKO.
Konjunktur & Wachstum

Insolvenz-Entgelt-Fonds: zu großzügig?

Vergleich der österreichischen (IESG) und deutschen (SGB III/InsO) Regelung

Der Insolvenz-Entgelt-Fonds steht auf finanziell wackeligen Beinen.

Innenpolitik

Sommer der guten Ideen. Herbst der Enttäuschung?

Versicherungsjahre, Zukunftsfonds, Zukunftskonto: Diesen Sommer redet die ÖVP erstaunlich viel über Pensionen. Das ist gut. Aber noch nicht gut genug.

Staatsbudget & -finanzen

Gute Laune im Finanzministerium

Einnahmen von Jänner bis Juni des jeweiligen Jahres (in Milliarden Euro) und die prozentuelle Veränderung zwischen 2019 und 2026

Im Finanzministerium hatte man im ersten Halbjahr wieder gute Laune.

Gestapeltes Balkendiagramm zum schuldenstabilisierenden Wachstum in Österreich, 2026 bis 2031. Um die Schuldenquote zu stabilisieren, wäre 2026 ein nominales Wachstum von 5,5 Prozent nötig – 2,4 Prozentpunkte mehr als die prognostizierten 3,1 Prozent. Bis 2031 bleibt eine Lücke von 0,5 bis 0,9 Prozentpunkten. Quelle: Agenda Austria, BMF.
Grafik der Woche

Die Staatsschulden laufen dem Wachstum davon

Zusätzlich erforderliches nominales Wachstum zur Stabilisierung der Schuldenquote, in Prozent

Österreichs Staatsschulden sind auf mehr als 430 Milliarden Euro angewachsen, die Schuldenquote dürfte laut Fiskalrat bis 2030 auf einen Rekordwert von 88 Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigen. Um diesen Anstieg der Schuldenquote allein durch Wirtschaftswachstum zu verhindern, müsste die Wirtschaftsleistung deutlich stärker zulegen als derz

Innenpolitik

Liebe Regierung, die Hütte brennt!

Österreich steckt in einer hartnäckigen Wachstumskrise und droht nun auch von seinen Staatsschulden erdrückt zu werden. Zwei EU-Länder zeigen den Ausweg.

Balkendiagramm mit dem Titel „Von der Maastricht-Grenze sind die meisten weit entfernt". Die Schuldenquote Österreichs liegt im ersten Quartal 2026 bei 83,3 Prozent des BIP – über dem EU-27-Schnitt von 82,9 Prozent und weit über der Maastricht-Obergrenze von 60 Prozent. 14 der 27 EU-Staaten überschreiten diese Grenze. Am höchsten verschuldet sind Griechenland (143,5), Italien (138,9), Frankreich (117,6), Belgien (109,1) und Spanien (101,6), am niedrigsten Estland (25,2), Dänemark (26,8), Bulgarien (28,5) und Luxemburg (29,2). Der Euroraum liegt bei 88,9 Prozent. Quelle: Eurostat.
Staatsbudget & -finanzen

Schuldenquote: Österreich über EU-Schnitt

Schuldenquote, im ersten Quartal 2026

Österreichs Schuldenstand hat den EU-Schnitt überholt. Wenn wir so weitermachen, werden wir auch bald zu den überdurchschnittlich hoch verschuldeten Euro-Ländern gehören.

Innenpolitik

Kuba entdeckt den Kapitalismus, wir lieben den Sozialismus

In den USA hat eine breite Mehrheit der Unter-30-Jährigen einen guten Eindruck vom Sozialismus. Wie es so weit kommen konnte und was dagegen hilft.

Balkendiagramm: Die Mehreinnahmen des Bundes steigen bis 2031 auf 15,1 Mrd. Euro, Mehrausgaben für Pensionen und Zinsen wachsen auf 14,2 Mrd. Euro an.
Pensionen

Einnahmen steigen, Ausgaben wachsen mit

Veränderung der Bundeseinnahmen sowie ausgewählter Ausgabenpositionen gegenüber 2025, in Milliarden

Über die nächsten Jahre sollen die Staatseinnahmen kräftig steigen. Klar, das Doppelbudget wird die Konsolidierung, anders als behauptet, ja auch vor allem auf der Einnahmenseite bemühen.

Balkendiagramm zur Steuermehrbelastung durch die fehlende Drittel-Kompensation der kalten Progression: Anstieg von 0,3 (2026) auf 2,1 Mrd. Euro (2030).
Staatsbudget & -finanzen

Kalte Progression: Die Steuererhöhung, die niemand beschlossen hat

Steuermehrbelastung durch fehlende Drittel-Kompensation der kalten Progression, in Milliarden Euro

Die kalte Progression ist zurück. Seit sie 2023 teilweise abgeschafft wurde - die Agenda Austria hatte jahrelang darauf gepocht - werden zwei Drittel der versteckten Steuererhöhung automatisch abgegolten. Über das letzte Drittel verfügt die Politik, bisher wurde auch dieses über Anpassungen von Tarifstufen und Absetzbeträgen sowie andere steu

Innenpolitik

Die Mehrwertsteuer sinkt. Das politische Niveau auch. 

Die Mehrwertsteuersenkung auf Grundnahrungsmittel ist von A bis Z ein Desaster. Mit einer Steuersenkung so viel politisches Porzellan zu zerschlagen, will gelernt sein.

Balkendiagramm des prognostizierten Bruttofinanzierungsbedarfs 2036 in Prozent des BIP: Österreich liegt mit 21,3 % im oberen Drittel, Frankreich führt mit 27,8 %.
Grafik der Woche

Staatsfinanzen: Österreich wird zum Risikoland

Prognose des Bruttofinanzierungsbedarfs im Jahr 2036, in Prozent des BIP

Die Warnsignale für Österreichs Staatsfinanzen verdichten sich.

Grafik der Woche

Wachstum aus der Staatskasse

Anteil des Staatskonsums an der Wirtschaftsleistung, in Prozent von 1995 bis 2027, in Östereich

Österreich stemmt sich gegen die Flaute. Seit Jahren versucht der Staat, die weggebrochenen privaten Investitionen durch öffentliche zu ersetzen (allerdings ohne Erfolg).

Innenpolitik

Warum die einfachen Antworten manchmal besser sind als ihr Ruf

Eine der größten Bundesregierungen, die das Land je hatte, hat nach über einem Jahr im Amt bemerkenswert wenig weitergebracht. Die nötigen Strukturreformen sind in weiter Ferne. Ist Österreich noch reformierbar? Und, wenn ja, wer soll es machen?

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Agenda Austria – der erste unabhängige Thinktank Österreichs.

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