Balkendiagramm: Anteil der Marktkapitalisierung unter staatlicher Kontrolle, 2024, in Prozent – internationaler Ländervergleich. Österreich (orange hervorgehoben) liegt mit rund einem Fünftel im oberen Drittel, knapp vor Argentinien (blau). Vor Österreich rangieren fast ausschließlich ehemalige Ostblockstaaten sowie Saudi-Arabien und Kolumbien. Vergleichbare EU-15-Länder liegen meist unter zehn Prozent. Quelle: OECD.
Staatsbudget & -finanzen

Der Staat Österreich kontrolliert weite Teile der Wirtschaft

In keinem anderen EU-Land diesseits des ehemaligen Eisernen Vorhangs gehört ein so hoher Anteil der Wirtschaft der öffentlichen Hand wie in Österreich.

Liniendiagramm: Staatsverschuldung Österreichs und Argentiniens im Vergleich, 1993–2030 (in Prozent des BIP). Beide Länder lagen 2025 bei knapp über 80 % des BIP. Laut IWF-Prognose steigt Österreichs Schuldenquote weiter, während Argentiniens Schuldenquote seit Mileis Amtsantritt sinkt und bis 2030 auf rund 60 % fallen soll. Quelle: IWF.
Staatsbudget & -finanzen

Österreichs Schuldenstand hängt Argentinien ab

Österreich und Argentinien liegen bei der Staatsschuldenquote gleichauf.

Innenpolitik

Das Budget fährt auf Kur

Gespart werden muss überall. Die Regierung macht auch im Kurwesen keine Ausnahme. Diese Entscheidung ist nachvollziehbar.

Innenpolitik

Die SPÖ gewinnt, das Land verliert

Österreich hat die dritthöchsten Staatseinnahmen der Eurozone und macht daraus das fünfthöchste Defizit. Die Antwort der Regierung? Noch mehr Steuern.

Grafik der Woche

Budget: Die Regierung bricht ihr Versprechen

die Bundesregierung hat vergangene Woche die Eckpunkte ihres Doppelbudgets 2027/2028 vorgestellt. Ursprünglich sollte ein Drittel der Budgetsanierung laut Regierung einnahmenseitig erfolgen, zwei Drittel ausgabenseitig.

Cover des Agenda Austria Studio Podcasts "Das Weekly" mit Sandra Keplinger und Franz Schellhorn
Innenpolitik

Doppelbudget: Wir sind tief sozialistisch, egal wer regiert

„Wir haben immer noch die Illusion, dass wir eine erwachsene Marktwirtschaft sind, aber wir sind eine tiefsozialistisch geführte Republik – egal wer regiert." – Franz Schellhorn

Innenpolitik

Doppelbudget 2027/28 im Faktencheck: Eine Entlastungsillusion für Unternehmen

Die Bundesregierung hat ihr Doppelbudget für 2027 und 2028 vorgestellt. Verkauft wird es als Entlastungspaket für die Wirtschaft, als Reformpaket für den Sozialstaat, als Schritt in Richtung nachhaltiger Konsolidierung.

Grafik der Woche

Budget: Alarmierende Langfristprognose

Aktuell ringen die Koalitionsparteien um die Fixierung des Doppelbudgets für 2027/28. Nachdem die leicht erreichbaren Früchte bereits im letzten Budget geerntet wurden, wird es nun immer schwieriger, Kosten rauszunehmen.

Innenpolitik

Doppelbudget 2027/28: Reform oder Rechnung

Der Staat hat ein Ausgabenproblem, darin sind sich alle Experten einig. Die Lösung der Politik auf dieses Problem lautet seit Jahren: noch höhere Einnahmen.

Podcast-Cover "Das Weekly - Make Austria Think Again" mit Sandra Keplinger und Hanno Lorenz
Pensionen

Steuerlast am Limit, Budget am Kipppunkt – Österreich im Reformstau

„Mehr als 50 Prozent der Wirtschaftsleistung geht am Ende an den Staat. Das ist für eine Marktwirtschaft nicht mehr wirklich tragbar.” – Hanno Lorenz

Staatsbudget & -finanzen

Staatsausgaben: Der Staat gibt, der Staat nimmt.

Unser Vorschlag zeigt, wie Österreich durch konsequente Ausgabendisziplin und strukturelle Reformen wieder finanzielle Spielräume gewinnt.

Grafik, die zeigt, dass die Budgetprognosen des BMF schlechtere Aussichten vorhersagen, je jünger sie sind.
Staatsbudget & -finanzen

Jüngere Prognosen, schlechtere Ausblicke

Im Auftrag des BMF wird alle drei Jahre eine Langfristprognose zum Budget erstellt. Ziel ist es, einen Ausblick über die zukünftigen Finanzen zu bekommen, sollte die Politik keine Reformen auf den Weg bringen.

So viel könnte Österreich im EU-Vergleich sparen
Staatsbudget & -finanzen

Was wäre, wenn Österreich sein Geld besser ausgäbe?

Wenn beim Staat gespart werden soll, wird gern argumentiert, dass damit an der Zukunft gespart würde. Bildung, Gesundheit, Infrastruktur wären alles wichtige Finanzierungsaufgaben.

Personalkosten des Staates
Staatsbudget & -finanzen

Der Staat als teuerster Arbeitgeber – auf Kosten der Bürger

Nicht nur die Höhe der Staatsausgaben ist bei der Konsolidierung entscheidend, sondern auch wofür das Geld verwendet wird.

So wird der Anstieg der Sozialquote gedämpft
Staatsbudget & -finanzen

Von wegen Kahlschlag im Sozialstaat

Wer auch immer bei Gesundheit, Arbeitsmarkt oder Pensionen konsolidieren will, dem wird sofort das kaltherzige Kaputtsparen des Sozialstaats vorgeworfen.

Budgetkonsolidierung 2026 bis 2029
Staatsbudget & -finanzen

Milliarden sparen, Bürger entlasten – so geht’s

Der Staat spart mit allen Maßnahmen 2026 knapp acht Milliarden Euro gegenüber einer Welt, wo sich die Politik der Vorgänger einfach fortgesetzt hätte.

Wie die Agenda Austria konsolidiert
Staatsbudget & -finanzen

Echte Entlastung statt Umverteilung: So geht Konsolidierung

Die Bürger lassen sich nur entlasten, wenn der Staat die Ausgaben in den Griff bekommt und die Abgaben senkt.

Liniendiagramm zeigt das Zins-Wachstums-Differenzial in Österreich von 2025 bis 2060. Bis Mitte der 2030er Jahre liegt das nominelle BIP-Wachstum über der durchschnittlichen Verzinsung der Staatsschulden. Danach kreuzen sich die Kurven: Die Verzinsung übersteigt das Wachstum, wodurch der Schuldenberg ohne Haushaltsüberschüsse nicht mehr stabil gehalten werden kann. Quelle: Agenda Austria, Budgetdienst, WIFO.
Staatsbudget & -finanzen

Je später Österreich spart, umso teurer wird es

Gern reden sich Regierungen auf widrige Umstände aus. Die Vorgänger, die Weltwirtschaft oder einfach nur ein erratischer US-Präsident – einen Grund dafür, dass der Staat neue Schulden machen muss, findet sich immer.

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