Das Aktuellste zum Thema

Energie & Klima

Wie sollen Städter das Klima retten?

Unter der Klimaanlagendebatte der letzten Wochen schlummert ein größeres Problem. Wenn es heiß ist, hat der Klimadiskurs Hochkonjunktur. Das war schon immer so. Doch während der ersten Hitzewelle des Jahres war etwas neu: Nicht die Klimaziele standen plötzlich im Vordergrund, sondern die Anpassung an die Erderwärmung. Bei 40 Grad im Schatten

Liniendiagramm zur durchschnittlichen Fläche pro baubewilligter Wohnung in Österreich von 2011 bis zum ersten Quartal 2026. Wohnungen natürlicher Personen sind mit rund 145 bis 155 Quadratmetern durchgehend am größten, Wohnungen sonstiger juristischer Rechtspersönlichkeiten und gemeinnütziger Bauvereinigungen schrumpfen von rund 76 bis 90 auf etwa 65 bis 70 Quadratmeter. Quelle: Statistik Austria.
Wohnen

Wohnungen schrumpfen, Problem wächst

Baubewilligungen für neue Wohnungen, bis 1. Quartal 2026

Private Haushalte bauen traditionell größer als gewerbliche oder gemeinnützige Bauträger. Logisch - der Häuslbauer baut eher ein ‘Häusl’ als eine einzelne Wohnung; eine ganze Wohnanlage wird wiederum wohl sehr selten von einer Privatperson gebaut.

Wohnen

Wieder mehr Häuslbauer

Neu geschaffene Wohnnutzfläche für private Wohnzwecke, in Qudratmeter in Österreich

Um die Wohnungsnot zu lindern, muss gebaut werden. Unsere Grafik zeigt: auf die öffentliche Hand ist dabei kein Verlass. Es sind vielmehr die privaten Häuslbauer, die den meisten Wohnraum in Österreich schaffen.

Geldanlage

Wo die Haushalte wirklich belastet sind

Über ein Viertel der privaten Haushaltsbudgets gehen allein für Wohnen und Energie drauf. 26,4 Prozent ihrer Ausgaben stecken die Österreicher in Miete, Betriebskosten und Energie – mit Abstand der größte Brocken, noch vor Verkehr (13,6 Prozent) und Ernährung (11,6 Prozent). Zum Vergleich: Für Bildung geben Haushalte gerade einmal 1,1 Proz

Innenpolitik

Wir sind Graz.

Eigentlich kann man das Experiment, das Graz wagt, nur begrüßen. Nun hat der moderne Kommunismus endlich die Chance zu beweisen, dass er Wohlstand schaffen kann.

Podcast-Cover "Das Weekly - Make Austria Think Again" mit Sandra Keplinger und Hanno Lorenz
Pensionen

Steuerlast am Limit, Budget am Kipppunkt – Österreich im Reformstau

„Mehr als 50 Prozent der Wirtschaftsleistung geht am Ende an den Staat. Das ist für eine Marktwirtschaft nicht mehr wirklich tragbar.” – Hanno Lorenz

Header des Podcasts "Das Weekly - Make Austria Think Again" mit Sandra Keplinger und Jan Kluge
Video & Podcast

Mietpreisbremse in Österreich: Privileg für Insider, Falle für alle anderen

„Dann heißt es immer, es werden nur noch Luxuswohnungen gebaut. Ja, warum denn? Weil ich alle anderen kaputt reguliert habe." – Jan Kluge

Grafik der Woche

Mietmarkt: Umziehen verboten!

Vor ein paar Tagen haben viele Haushalte in Österreich unangenehme Post von ihren Quartiergebern bekommen: Per 1. April werden die Mieten erhöht. Die allermeisten Mieten dürfen seit diesem Jahr nur noch zu diesem Zeitpunkt angehoben werden.

Wohnen

Mietpreisbremse: Wer soll in Zukunft noch bauen?

Eine Frage muss sich die Bundesregierung stellen: Wer soll in Zukunft bauen, wenn der Anreiz für den privaten Wohnbau durch die Mietpreisbremse genommen wird?

Auswirkung eine realen und hypothetischen Mietpreisbremse auf die Mietenzinsentwicklung einer Neubauwohnung zwischen 1990 und 2025
Inflation

Das Damoklesschwert namens Mietpreisbremse 

Auf den ersten Blick klingt die neue Mietpreisbremse harmlos: Steigt die Inflation über drei Prozent, dürfen Mieten künftig nicht mehr voll an die Teuerung angepasst werden – sondern um maximal drei Prozent plus halbe Restinflation. Seit 1990 wäre das lediglich sieben Mal zum Tragen gekommen. Doch der entscheidende Punkt ist nicht nur, wie of

Wohnen

Wie Österreich seit 1917 seinen Wohnungsmarkt systematisch ruiniert.

(Über) 100 Jahre Interventionsspirale im österreichischen Wohnungsmarkt

Die Mietpreisbremse für den freien Markt wird kommen. Und mit ihr eine ganze Reihe an unbeabsichtigten Nebenwirkungen. In Österreich haben wir über 100 Jahre Erfahrung mit Mietpreiseingriffen. Nur gelernt haben wir nichts daraus.

Bestandmietenentwicklung im Vergleich zu Tariflöhnen in Österreich zwischen 2015 und 2025
Inflation

Steigen die Mieten schneller als die Inflation? 

Nein – zumindest nicht bei den Bestandsmieten. In Österreich sind die meisten Mietverträge an den Verbraucherpreisindex (VPI) gekoppelt. Diese Wertsicherungsklauseln sorgen dafür, dass sich die Mieten parallel zur Inflation entwickeln – aber sie können ihr nicht davonlaufen. Selbst im freien Mietmarkt passen sich Bestandsmieten in aller Reg

Mietkosten als Anteil am verfügbaren Haushaltseinkommen in Österreich, von 2008 bis 2024, Quelle: Eurostat
Inflation

Wohnen bleibt leistbar – trotz hoher Inflation

Die Mietkostenbelastung österreichischer Haushalte hat sich über die vergangenen Jahre kaum verändert, wie eine Grafik der Agenda Austria zeigt. Trotz hoher Inflation und steigender Preise in vielen Lebensbereichen bleibt der Anteil der Miete am verfügbaren Einkommen stabil bei rund 23 Prozent. Seit Beginn der Inflationskrise 2022 ist dieser We

Quartalsweise Baubewilligungen für neue Wohnungen in Österreich, von 2010 bis 2025, Quelle: Statistik Austria
Wohnen

Baubewilligungen in Österreich auf Talfahrt 

Die Zahl der Baubewilligungen für neue Wohnungen in Österreich ist seit der Zinswende 2023 massiv zurückgegangen. Wo zuvor regelmäßig mehr als 15.000 Wohnungen pro Quartal genehmigt wurden, sind es zuletzt oft unter 10.000. Der Rückgang ist damit der stärkste seit über einem Jahrzehnt.

tatsächliche Monatsmieten in Österreich im Vergleich: Freier Markt, Genossenschaftswohnungen, Regulierte Mieten, Gemeindewohnungen, Quelle: EU-Silv (2015-2021)
Wohnen

Geförderter Wohnau: Wenn die Falschen günstig wohnen 

Die Mietunterschiede zwischen gefördertem und freiem Wohnbau klaffen in Österreich inzwischen deutlich auseinander. Gemeinde- und Genossenschaftswohnungen sind im Schnitt rund 30 Prozent günstiger als vergleichbare Objekte am freien Markt, Richtwert- und Kategoriemieten immerhin um etwa 13 Prozent.

Grafik der Woche

Die Legende vom teuren Wohnen

Während die Stadt Wien ihre Gebühren und Abgaben erhöht, sich eine Sonderdividende ihres Energieanbieters gönnt und die staatlichen Netzbetreiber satte Preisaufschläge verlangen, macht die Politik den privaten Sektor für die hohe Inflation verantwortlich.

Arbeit & Wohlstand

Erhöhung der Wohnbauförderung: Wiener zahlen drauf

Ab 2026 erhöht die Stadt Wien den Wohnbauförderungsbeitrag von derzeit 0,5 auf 0,75 Prozent des Bruttolohns, was Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen betrifft und rund 190 Millionen Euro zusätzlich ins Stadtbudget bringen soll.

Wohnen

Ist der Wert am Wohnungsmarkt noch sicher?

Der freie Wohnungsmarkt scheint durch die Aushebelung der Wertsicherung Geschichte. Ein politisches Bravourstück der SPÖ. Und eine schlechte Nachricht für alle, die in Zukunft eine neue Wohnung suchen.

Hidden Income: An Analysis of Tenant Benefits in Subsidized Housing in Austria

KYKLOS - International Review for Social Sciences (2025)

Grafik der Woche

Vermieten – das große Geschäft?

Haben Sie sich auch schon mal gefragt, ob sich Ihr Vermieter eine goldene Nase verdient? Im regulierten Mietsegment auf jeden Fall nicht.

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Agenda Austria – der erste unabhängige Thinktank Österreichs.

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