Das Aktuellste zum Thema

Wirtschaft & Standort

Lohnt es sich noch, zu vermieten?

Niemand sollte sich wundern, dass es in Österreich steigenden Wohnungsmangel gibt.

Grafik der Woche

Nur in vier EU-Ländern haben Erwerbstätige mehr als Österreichs Pensionisten

Einkommen österreichischer Pensionisten im EU-Vergleich mit Erwerbstätigen

Irgendwann schlage die Mathematik die Ideologie, sagte AMS-Chef Johannes Kopf zuletzt in der ORF-„Pressestunde“ und sprach sich für ein höheres Pensionsantrittsalter aus.

Hanteldiagramm zu den Haushaltsausgaben in Österreich: Real geben Haushalte 2024/25 nur 1,7 Prozent mehr aus als 2019/20, nominell sind es 28,3 Prozent mehr. Größter Posten bleibt Wohnen, Energie mit rund 1.100 Euro im Monat, real plus 10,2 Prozent. Am stärksten real gestiegen sind die Ausgaben für Gastronomie, Beherbergung (plus 14,0 Prozent) und Gesundheit (plus 12,7 Prozent), am stärksten gesunken jene für Information, Kommunikation (minus 19,1 Prozent) und andere Waren, Dienstleistungen (minus 10,0 Prozent). Quelle: Agenda Austria, Statistik Austria.
Inflation

Haushaltsausgaben: Real kaum mehr als 2019

Durchschnittliche monatliche Haushaltsausgaben nach Ausgabengruppen, 2019/20 und 2024/25

Der gesamte Konsum der Haushalte verändert sich seit Jahren real kaum - ein Symptom der wirtschaftlichen Stagnation, die wir in Österreich seit 2019 erleben.

Innenpolitik

Wohnungsnot in Spanien: Neue Antworten dringend gesucht

Spanien steht vor Neuwahlen. Die Sozialisten wollen aus den Wohnungsmarktprotesten neue Kraft schöpfen und im Amt bestätigt werden. Wenn das gelingt, wäre es keine gute Nachricht für Wohnungssuchende.

Innenpolitik

Heute die Millionäre, morgen wir!

Neue Steuern kommen gern mit hohen Freigrenzen. Ist der Fuß einmal in der Tür, trifft sie bald aber jeden.

Wohnen

Wohnungsknappheit: Warum wählen wir immer wieder die Falschen?

Städter überall auf der Welt wählen traditionell linke Parteien, weil sie ausgerechnet ihnen zutrauen, den Wohnungsmarkt in den Griff zu bekommen. Wie kommen sie auf diese Idee?

Arbeit & Wohlstand

Fast 30 Jahre in Pension

Entwicklung des Pensionsantrittsalters und der Lebenserwartung von Männern und Frauen zwischen 1970 und 2060, in Jahren, in Österreich

1970 verbrachten Männer im Schnitt 13,6 Jahre in Pension, Frauen 18,5 Jahre. Heute sind es bereits 21,2 beziehungsweise 26,4 Jahre, bis 2060 steigt die Bezugsdauer auf 25,3 und 28,9 Jahre.

Sonstiges

Wir sind kürzer, aber öfter im Krankenstand

Vor zwanzig Jahren war nur jeder vierte Krankenstand in Österreich nach spätestens drei Tagen vorbei. Mittlerweile trifft das auf fast jeden zweiten Fall zu.

Arbeit & Wohlstand

Warum die Rechnung nicht aufgeht

Ökonomen haben ja selten gute Nachrichten. Also eine gleich vorweg: Noch nie haben in Österreich so viele Menschen gearbeitet wie heute. Aber trotzdem wird das Pensionssystem Jahr für Jahr teurer. Warum?

Arbeit & Wohlstand

Weniger Wiegen, mehr Rollatoren!

Bis 2050 wird es in Österreich rund eine Million mehr Menschen über 65 geben als noch 2021.

Arbeit & Wohlstand

Mut zur Lücke?

Vor allem linke Politiker erzählen gerne dasselbe Narrativ: Sobald die Babyboomer durchs Pensionssystem durch sind, gehe sich das schon wieder aus. Nur eine Delle, die vorbeizieht. Das stimmt aber leider nicht.

Pensionen

Die Reformdividende ist aufgebraucht

Die Pensionsreformen der frühen 2000er-Jahre wurden mit genau jenen Argumenten begründet, über die Österreich heute wieder diskutiert: steigende Lebenserwartung, ein zu niedriges faktisches Pensionsantrittsalter und die absehbare Pensionierungswelle der Babyboomer. Die Reformen wirkten: Rund anderthalb Jahrzehnte lang wuchsen die Beitragseinna

Innenpolitik

Sommer der guten Ideen. Herbst der Enttäuschung?

Versicherungsjahre, Zukunftsfonds, Zukunftskonto: Diesen Sommer redet die ÖVP erstaunlich viel über Pensionen. Das ist gut. Aber noch nicht gut genug.

Streudiagramm zu den Pensionsausgaben im EU-Vergleich: Österreich gibt je Person ab 65 Jahren rund 37.400 Euro Kaufkraftstandard aus – mehr als jedes andere dargestellte EU-Land und etwa 9.700 Euro mehr, als sein Lebensstandard erwarten lässt. Die waagrechte Achse zeigt den Konsum je Kopf (EU27 = 100), die strichlierte Linie den erwarteten Zusammenhang. Belgien folgt mit rund 30.400 Euro, Frankreich, die Niederlande, Italien und Deutschland liegen zwischen 26.000 und 27.000 Euro, Lettland am Ende bei rund 10.800 Euro. Quelle: Agenda Austria, Eurostat.
Pensionen

Pensionsausgaben hängen Wohlstand ab

Pensionsausgaben je Person ab 65 Jahren, in tausend Euro Kaufkraftstandard

Österreich gibt mehr für jeden Pensionisten aus als jedes andere europäische Land.

Pensionen

Immer weniger Schultern tragen immer mehr Pensionen

Immer weniger Arbeitsstunden müssen die Pensionen von immer mehr Menschen finanzieren.

Balkendiagramm zu den Pensionsneuzugängen 2025 nach erreichten Beitragsjahren: Nur 47,3 Prozent der Männer und 17,8 Prozent der Frauen kommen auf 45 Beitragsjahre oder mehr. Zählt man ausschließlich reine Beitragsjahre, sind es 20,1 Prozent der Männer und 2,3 Prozent der Frauen; der Rest ergibt sich aus Teilversicherungs- und freiwilligen Versicherungszeiten. Quelle: Agenda Austria, PV.
Pensionen

45 Beitragsjahre schaffen die wenigsten

Pensionsneuzugänge 2025 nach erreichten Beitragsjahren, in Prozent

Kaum jemand kommt wirklich auf 45 Beitragsjahre.

Gestapeltes Balkendiagramm der Förderung für erneuerbare Energie und Energieeffizienz 2024 in Millionen Euro, nach Einkommensdezilen der Empfänger und unterteilt in Bundes- und Landesanteil. Die Fördersumme steigt mit dem Einkommen stark an: von rund 40 bis 55 Millionen Euro in den untersten Dezilen auf rund 340 Millionen Euro im zehnten Dezil. Der Bundesanteil überwiegt durchgehend. Quelle: BMF.
Armut & Verteilung

Erneuerbaren-Förderung: Ein Elitenprojekt

Förderung für erneuerbare Energie und Energieeffizienz, nach Einkommensdezilen der Empfänger, 2024, in Millionen Euro

Die Erneuerbaren-Förderung geht vor allem an Betuchte.

Gestapeltes Flächendiagramm zur Sozialquote: 2025 fließen 33,4 Prozent des BIP in Sozialausgaben, davon rund die Hälfte in Pensionsleistungen. Diese steigen von rund 13,5 Prozent des BIP (1990) auf knapp 16 Prozent (2025). Die gesamte Sozialquote wächst von 26,1 Prozent (1990) auf einen Höchststand von 34,1 Prozent im Corona-Jahr 2020 und liegt 2025 vorläufig bei 33,4 Prozent. Quelle: Agenda Austria, Statistik Austria.
Pensionen

Sozialquote ist zur Hälfte eine Pensionsquote

Entwicklung der Sozialausgaben, in Prozent des BIP

Die Sozialquote ist zur Hälfte eine Pensionsquote.

Liniendiagramm der Sozialquote in Österreich – der Sozialleistungsausgaben in Prozent des BIP – von 1990 bis 2025. Der Wert steigt von 26,1 Prozent (1990) auf 33,4 Prozent (2025, vorläufig) und liegt damit nur knapp unter dem höchsten Wert der Reihe von 34,1 Prozent aus dem Jahr 2020. Dazwischen bewegt er sich meist zwischen 27 und 30 Prozent, mit einem Zwischentief von 27,1 Prozent im Jahr 2007. Quelle: Statistik Austria.
Grafik der Woche

Entwicklung der Sozialquote in Österreich

Sozialleistungsausgaben, in Prozent des BIP

Jeder dritte Euro, der in Österreich erwirtschaftet wird, fließt mittlerweile in Sozialleistungsausgaben.

Arbeit & Wohlstand

Ein Aktionstag mit blinden Flecken

Der Equal Pension Day liefert jedes Jahr Schlagzeilen und Empörung. Für eine sachliche Debatte über Pensionen taugt er nur bedingt.

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Agenda Austria – der erste unabhängige Thinktank Österreichs.

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