Österreich stemmt sich gegen die Flaute. Seit Jahren versucht der Staat, die weggebrochenen privaten Investitionen durch öffentliche zu ersetzen (allerdings ohne Erfolg).
Und weil nicht nur die Investoren, sondern auch die Konsumenten ihr Geld derzeit lieber zusammenhalten, versucht er auch hier in die Presche zu springen. Der Staatskonsum macht inzwischen fast 22 Prozent der Wirtschaftsleistung aus, wie unsere Auswertung zeigt. Ein Drittel des für 2026 prognostizierten Wachstums entsteht nur, weil die öffentliche Hand kräftig auf Einkaufstour geht.
Und weil nicht nur die Investoren, sondern auch die Konsumenten ihr Geld derzeit lieber zusammenhalten, versucht er auch hier in die Presche zu springen. Der Staatskonsum macht inzwischen fast 22 Prozent der Wirtschaftsleistung aus, wie eine Auswertung der Agenda Austria zeigt. Ein Drittel des für 2026 prognostizierten Wachstums entsteht nur dadurch, weil die öffentliche Hand kräftig auf Einkaufstour geht.
Quellen: Agenda Austria, Statistik Austria, Wifo.
Methodik: Für die Grafik wird der österreichische Staatskonsum durch das Bruttoinlandsprodukt des jeweiligen Jahres dividiert (zu laufenden Preisen) und in Prozent dargestellt.
Die Grafik zeigt den Anteil des Staatskonsums an der gesamten Wirtschaftsleistung in Prozent von 1995 bis 2027. Zwischen 1995 und 2019 schwankt der Anteil meist zwischen 19 und 20,5 Prozent. Während der Corona-Pandemie steigt der Staatskonsum ab 2020 deutlich an und erreicht einen Höchstwert von fast 22 Prozent. In den Jahren danach sinkt der Anteil zwar etwas, bleibt jedoch höher als vor der Pandemie. Ab 2024 steigt der Wert erneut an. Die gestrichelte Linie von 2025 bis 2027 zeigt eine Prognose, nach der der Staatskonsum leicht zurückgeht, aber weiterhin auf einem hohen Niveau bleibt. Die Kernaussage der Grafik ist, dass der Staatskonsum seit der Corona-Pandemie dauerhaft einen höheren Anteil an der Wirtschaftsleistung hat als in den Jahren davor.
Auf der österreichischen Regierungsbank werden täglich neue Ideen gewälzt, wie den Beschäftigten noch mehr Geld aus der Tasche gezogen werden könnte.
Um sich einen Liter Benzin kaufen zu können, müssen insgesamt 3,34 Euro erwirtschaftet werden. Doch in das eigentliche Produkt fließt nur ein kleiner Teil: 85 Cent entfallen auf den Benzin-Nettopreis und 2,49 Euro bestehen aus Steuern und Abgaben.
Eigentlich ist es der EZB verboten, Staaten im Euroraum zu finanzieren. Dass sie es dennoch tut, kann niemand mehr bestreiten. Insbesondere, da sie seit dem Staatsanleihekaufprogramm PEPP die Anleihen immer flexibler ankaufen kann. Auch griechische Anleihen kauft sie seither wieder. Innerhalb des EZB-Rats ist eine klare Tendenz erkennbar:
Allein im Jahr 2022 gab der Staat 6,8 Milliarden Euro für Antiteuerungsmaßnahmen aus. Bis 2026 werden die Antiteuerungspakete dann kumuliert über 20 Milliarden Euro erreicht haben. Darin noch nicht enthalten sind die Kosten für den Energiekostenzuschuss II, die je nach Bedarf zusätzlich bis zu acht Milliarden Euro ausmachen könnten.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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