Das Aktuellste zum Thema

Arbeit & Wohlstand

Die Hälfte der Wirtschaftsleistung sind Löhne

Wer behauptet, in Österreich käme vom wirtschaftlichen Erfolg nur wenig bei den Arbeitnehmern an, sollte einen Blick auf die Zahlen werfen. Seite 2015 ist die Lohnsumme stärker gestiegen als die Wirtschaftsleistung insgesamt; auch deshalb, weil die Beschäftigten seit Beginn der Inflationskrise kräftige Einkommenszuwächse erzielt haben.

Liniendiagramm zur Entwicklung der Arbeitszeit unselbständig Beschäftigter in Österreich von 2004 bis 2025, je Stundengruppe indexiert auf 2004 = 100. Kurze Arbeitszeiten nehmen stark zu, lange brechen ein: bis 11 Wochenstunden liegt 2025 bei 203,2, 25 bis 35 Stunden bei 189,9, 12 bis 24 Stunden bei 185,4. Die klassische Vollzeit mit 36 bis 40 Stunden bleibt mit 101,7 nahezu unverändert. 41 bis 59 Stunden sinkt auf 82,2, 60 Stunden und mehr auf 28,0. Quelle: Agenda Austria, Statistik Austria.
Arbeit & Wohlstand

Kurze Arbeitszeiten werden zur Regel

Tatsächlich geleistete Arbeitsstunden pro Woche der unselbstständigen Beschäftigten, Index (2004 = 100)

Kurze Arbeitszeiten werden häufiger, lange seltener.

Arbeit & Wohlstand

Wenn Leistung erklärungspflichtig wird

Die EU verspricht Gehaltstransparenz und bringt ein Bürokratiemonster dafür in Stellung.  Wer Lohnunterschiede wirklich abbauen will, muss die erklärbaren Ursachen angehen.

Arbeit & Wohlstand

So lange arbeitet Österreich

in Jahren, im Jahr 2025

Im Schnitt arbeiten Österreicherinnen und Österreicher 39,1 Jahre ihres Lebens.

Liniendiagramm: Durchschnittlich geleistete Arbeitsstunden pro Jahr in Österreich, 1995 bis 2025. Die Arbeitszeit sinkt von 1.543 Stunden (1995) auf ein Tief von 1.320 Stunden (2020) und steigt danach wieder auf 1.374 Stunden (2025). Quelle: OECD.
Arbeit & Wohlstand

Die Österreicher arbeiten wieder mehr

Durchschnittlich geleistete Arbeitsstunden je Angestellten, in Stunden pro Jahr.

Nach einem jahrzehntelangen Rückgang der durchschnittlichen Arbeitszeit ist sie 2025 wieder auf 1.374 Stunden pro Jahr geklettert - von einem (durch Corona verstärkten) Tief von 1.320 Stunden im Jahr 2020.

Geldanlage

Wo die Haushalte wirklich belastet sind

Über ein Viertel der privaten Haushaltsbudgets gehen allein für Wohnen und Energie drauf. 26,4 Prozent ihrer Ausgaben stecken die Österreicher in Miete, Betriebskosten und Energie – mit Abstand der größte Brocken, noch vor Verkehr (13,6 Prozent) und Ernährung (11,6 Prozent). Zum Vergleich: Für Bildung geben Haushalte gerade einmal 1,1 Proz

Armut & Verteilung

Wie man 1,7 Millionen Arme erfindet

Würde man jedem Haushalt eine Million Euro vor die Tür legen, wären genauso viele Menschen ARMUTSGEFÄHRDET wie am Tag zuvor.

Balkendiagramm, das die monatliche Netto-Differenz zum österreichischen Steuersystem 2025 für einen vollzeitbeschäftigten Single mit Durchschnittseinkommen zeigt. Nur in Belgien, den Niederlanden und Deutschland würden Arbeitnehmer netto weniger erhalten als in Österreich. In allen anderen 20 dargestellten EU- und OECD-Ländern – von Italien (+ca. 100 €) bis Irland (+ca. 900 €) – bleibt Arbeitnehmern monatlich mehr. Quelle: Agenda Austria, OECD.
Arbeit & Wohlstand

Wie viel mehr Netto wir vom Brutto haben könnten

Würde Österreich so besteuern wie Dänemark, könnten einem durchschnittlichen Arbeitnehmer jeden Monat mehr als 500 Euro mehr am Konto bleiben.

Das Diagramm zeigt den Anteil der Arbeitnehmer, die am Arbeitsplatz "engagiert" sind, in Prozent für verschiedene Länder und Regionen über die Zeit.
Arbeit & Wohlstand

Engagement am Arbeitsplatz lässt zu wünschen übrig

Engagieren Sie sich am Arbeitsplatz? Wenn ja, dann gehören Sie zu einer ganz schön kleinen Minderheit.

Arbeit & Wohlstand

Gehaltstransparenz: Bürokratiemonster statt Gleichstellung

Bis 7. Juni 2026 muss Österreich die EU-Entgelttransparenzrichtlinie umsetzen, sonst droht ein Vertragsverletzungsverfahren. Ein Gesetz war für das erste Quartal angekündigt.

Arbeit & Wohlstand

Lohnsozialismus: Die EU zündet die nächste Bürokratiebombe 

Die EU will die Lohnschere zwischen Männern und Frauen schließen und drückt dabei der Privatwirtschaft das Gehaltsschema des Beamtenapparats auf.

Coverfoto des Podcasts das Weekly mit Sandra Keplinger und Ökonomin Carmen Treml – Agenda Austria Studio
Armut & Verteilung

Das Erbschaftssteuer-Märchen: Warum sie kaum etwas bringt und trotzdem gefordert wird

“Eine Erbschaftssteuer in Österreich trifft vor allem Unternehmen – und damit langfristig unseren ganzen Wirtschaftsstandort. Nicht diese paar Superreichen, wie es in der öffentlichen Meinung immer verkauft wird.” – Carmen Treml

Arbeit & Wohlstand

Löhne galoppieren den Gewinnen davon

In der politischen Debatte wird gerne behauptet, dass vor allem die Unternehmen von der wirtschaftlichen Entwicklung der vergangenen Jahre überdurchschnittlich stark profitiert hätten. Das gilt vor allem für die Phase hoher Inflation, wer erinnert sich nicht an den Begriff der „Gierflation“, die von linken Lobbygruppen in die Welt gesetzt wu

Einkommen

85 Cent für die Tankstelle – 2,49 Euro für den Staat: So viel kostet ein Liter Benzin wirklich

Um sich einen Liter Benzin kaufen zu können, müssen insgesamt 3,34 Euro erwirtschaftet werden. Doch in das eigentliche Produkt fließt nur ein kleiner Teil: 85 Cent entfallen auf den Benzin-Nettopreis und 2,49 Euro bestehen aus Steuern und Abgaben.

Arbeit & Wohlstand

Mehr Arbeitnehmer, weniger Arbeitsstunden  

Noch vor der Pandemie haben sich die Zahlen der Arbeitnehmer und der insgesamt geleisteten Arbeitsstunden synchron entwickelt: Mehr Arbeitnehmer, mehr Arbeitsstunden, weniger Arbeitnehmer, weniger geleistete Arbeitsstunden. Seit der Pandemie gilt das nicht mehr in diesem Ausmaß: Während aktuell zwar eine Rekordzahl an Personen einer beruflichen T

Arbeit & Wohlstand

500 Euro für Sie, 712 Euro für den Staat 

Auf der österreichischen Regierungsbank werden täglich neue Ideen gewälzt, wie den Beschäftigten noch mehr Geld aus der Tasche gezogen werden könnte.

Entwicklung der durchschnittlichen Bruttojahreseinkommen (in Euro) nach Berufsgruppe und deren Veränderung zwischen 2007 und 2024 in Österreich
Einkommen

Die höchsten Löhne gibt es beim Staat  

Für den Staat zu arbeiten, lohnt sich. Während die Beamten mit über 82.000 Euro brutto im Jahr weiterhin den höchsten Durchschnittslohn beziehen, legten die Vertragsbediensteten seit 2007 am stärksten zu (fast 89 Prozent).

Wertentwicklung von Gold, Aktien, Sparbuch und Inflation in Österreich seit dem Jahr 2010, Börse, OECD, Statistik Austria, OeNB
Geldanlage

101. Weltspartag: Tradition trifft Realität

In Österreich wird noch immer klassisch gespart – vor allem mit dem Sparbuch. Doch die Realität zeigt, dass das die falsche Anlageform ist.

Arbeit & Wohlstand

Erhöhung der Wohnbauförderung: Wiener zahlen drauf

Ab 2026 erhöht die Stadt Wien den Wohnbauförderungsbeitrag von derzeit 0,5 auf 0,75 Prozent des Bruttolohns, was Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen betrifft und rund 190 Millionen Euro zusätzlich ins Stadtbudget bringen soll.

Einkommen

Österreich: Wo die Reallöhne noch steigen! 

Hohe Inflationsraten sind Gift für Gesellschaft und Wirtschaft. Genau deswegen hat die Agenda Austria schon im März 2021 davor gewarnt: „Wenn die globale Wirtschaft sich erholt, werden die Preise steigen.“

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Agenda Austria – der erste unabhängige Thinktank Österreichs.

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