1970 verbrachten Männer im Schnitt 13,6 Jahre in Pension, Frauen 18,5 Jahre. Heute sind es bereits 21,2 beziehungsweise 26,4 Jahre, bis 2060 steigt die Bezugsdauer auf 25,3 und 28,9 Jahre.
Der Grund liegt auf der Hand. Die Lebenserwartung steigt Jahr für Jahr weiter, das tatsächliche Antrittsalter pendelt sich dagegen bei rund 62 bis 63 Jahren ein.
Die Finanzierungslücke im Pensionssystem wächst dadurch stetig weiter. Wer die Pensionen langfristig sichern will, kommt an einer Kopplung des Antrittsalters an die Lebenserwartung nicht vorbei.
Die Grafik zeigt die Entwicklung des Pensionsantrittsalters und der Lebenserwartung von Männern und Frauen in Österreich zwischen 1970 und 2060. 1970 verbrachten Frauen durchschnittlich 18,5 Jahre in Pension, Männer 13,6 Jahre. 2026 sind es bei Frauen bereits 26,4 Jahre und bei Männern 21,2 Jahre. Bis 2060 steigt die Zeit in Pension laut Prognose auf 28,9 Jahre bei Frauen und 25,3 Jahre bei Männern. Gleichzeitig steigt die Lebenserwartung deutlich an. Das Pensionsantrittsalter liegt 2026 bei rund 61 Jahren für Frauen und rund 62,5 Jahren für Männer und steigt bis 2060 auf etwa 62 Jahre bei Frauen und 63 Jahre bei Männern. Die Grafik basiert auf Daten von Agenda Austria, Statistik Austria und WIFO.
Quelle: Agenda Austria, Statistik Austria, WIFO.
Anmerkung: Die Lebenserwartung wurde anhand der geschlechtsspezifischen ferneren Lebenserwartung bei Pensionsantritt berechnet. Datengrundlage hierfür bilden Sterbetafeln der Statistik Austria.
Zinssätze in Österreich, in Prozent
Billiges Geld ist Geschichte. Die Zinswende macht es für die Unternehmen und privaten Haushalte schwieriger, Investitionsprojekte zu finanzieren.
Bis 2050 wird es in Österreich rund eine Million mehr Menschen über 65 geben als noch 2021.
Pensionsjahre insgesamt und in guter Gesundheit, 1978 und heute, in Jahren
Wer 1978 in Österreich seinen 65. Geburtstag feierte, hatte im Schnitt knapp 14,5 Jahre Pension vor sich, knapp vier Jahre davon in guter oder sehr guter Gesundheit.
Wirtschaftsklassen. mit den größten Beschäftigtenveränderungen zwischen April 2025 und April 2026
Wen überrascht es: Das stärkste Jobwachstum gibt es im staatlichen Bereich.
Vor allem linke Politiker erzählen gerne dasselbe Narrativ: Sobald die Babyboomer durchs Pensionssystem durch sind, gehe sich das schon wieder aus. Nur eine Delle, die vorbeizieht. Das stimmt aber leider nicht.
Die Pensionsreformen der frühen 2000er-Jahre wurden mit genau jenen Argumenten begründet, über die Österreich heute wieder diskutiert: steigende Lebenserwartung, ein zu niedriges faktisches Pensionsantrittsalter und die absehbare Pensionierungswelle der Babyboomer. Die Reformen wirkten: Rund anderthalb Jahrzehnte lang wuchsen die Beitragseinna
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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