Über ein Viertel der privaten Haushaltsbudgets gehen allein für Wohnen und Energie drauf. 26,4 Prozent ihrer Ausgaben stecken die Österreicher in Miete, Betriebskosten und Energie – mit Abstand der größte Brocken, noch vor Verkehr (13,6 Prozent) und Ernährung (11,6 Prozent). Zum Vergleich: Für Bildung geben Haushalte gerade einmal 1,1 Prozent aus.
Genau hier liegt die größte Stellschraube, wenn Politik Haushalte wirklich spürbar entlasten will. Die Antwort der letzten Jahre waren aber vor allem Förderungen, Einmalzahlungen und Boni – das lindert kurzfristig, ändert aber nichts an den Kosten selbst. Wer Wohnen und Energie langfristig leistbarer machen will, muss bei den eigentlichen Ursachen ansetzen: mehr Wohnraum durch schnelleres Bauen, weniger regulatorische Bremsen, Ausbau der Netze und eine Entlastung bei Steuern und Abgaben auf Energie.
Boni verpuffen, sobald sie auslaufen. Strukturelle Reformen wirken dauerhaft.
Die Mietkostenbelastung österreichischer Haushalte hat sich über die vergangenen Jahre kaum verändert, wie eine Grafik der Agenda Austria zeigt. Trotz hoher Inflation und steigender Preise in vielen Lebensbereichen bleibt der Anteil der Miete am verfügbaren Einkommen stabil bei rund 23 Prozent. Seit Beginn der Inflationskrise 2022 ist dieser We
Nach den Erfahrungen mit den hohen Energiepreisen im Zuge der Russlandkrise denkt die Regierung über neue Markteingriffe nach. Eine kürzlich erschienene Einschätzung der Bundeswettbewerbsbehörde kommt allerdings zu dem Urteil, dass der Staat nicht die Lösung, sondern das Problem am heimischen Energiemarkt ist.
Zwar sind die Strompreise seit der Energiekrise 2022/23 wieder etwas gesunken, dennoch zahlen viele europäische Unternehmen noch immer fast dreimal so viel wie ihre US-amerikanischen Konkurrenten.
Weil der Staat umfassend in die Mietpreise eingreift, ist der Mieteranteil in Österreich im internationalen Vergleich sehr hoch.
Aufgrund der hohen Inflationsraten in Österreich ist auch das Thema Wohnen auf die politische Bühne zurückgekehrt. Die Bundesregierung hat eine Mietpreisbremse beschlossen, die KPÖ hat mit dem Thema Bürgermeisterwahlen gewinnen können, zumal sich eine wachsende Zahl von Bürgern von den steigenden Wohnkosten regelrecht überrollt fühlen. Die
Die Wohnkostenbelastung der österreichischen Haushalte ist im europäischen Vergleich moderat und auch über die Zeit sehr konstant. Im Jahr 2022 wurden im Schnitt 18,7 Prozent der verfügbaren Einkommen für das Wohnen ausgegeben. Es gibt jedoch große Unterschiede zwischen Stadt und Land. Während 13 Prozent der Haushalte im urbanen Raum im Jahr
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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