Die alte Bildungskarenz wurde dafür nicht repariert. Sie wurde eingestellt, ein neues Modell kam an ihre Stelle.
Vor der Umstellung wurde Bildungskarenz in den Sommermonaten Juni bis August zehnmal so oft beantragt wie heute. Jahr für Jahr stiegen die Anträge, zuletzt auf einen Höchststand 2024.
Anwesenheitspflicht und Stundenausmaß gab es auch vorher schon, nur kontrolliert wurde kaum. Der eigentliche Unterschied bei der neuen Weiterbildungszeit liegt am Anfang. Wer einen Antrag stellt, muss jetzt genau angeben, was er lernt und wozu er es braucht. Viele Anträge, die früher einfach durchgingen, werden dadurch gar nicht mehr bewilligt.
Der Staat spart dadurch kräftig, denn das Fördervolumen wurde nach Höchstwerten von mehr als 600 Millionen Euro auf maximal 150 Millionen Euro pro Jahr gedeckelt. Gefördert wird jetzt, wer sich tatsächlich weiterbildet, nicht mehr die Yoga-Lehrer-Ausbildung auf Bali.
Eine der wenigen Maßnahmen dieser Regierung, die tatsächlich hält, was sie verspricht.
Quelle: Agenda Austria, AMS.
Dargestellt ist die Anzahl der vom AMS erledigten Leistungsanträge auf Weiterbildungsbeihilfe, bis 2025 als Weiterbildungsgeld ausgewiesen, jeweils für die Monate Juni, Juli und August der Jahre 2019 bis 2026, als einzelne Monatswerte. Bis 2025 handelt es sich um Anträge auf Bildungskarenz (Weiterbildungsgeld) nach dem alten Modell (beige), seit Juni 2026 um Anträge auf die neuen Modelle Weiterbildungszeit (orange). Die Werte für 2025 bilden das Auslaufen des alten Modells ab und sind nicht unmittelbar mit den Vorjahren vergleichbar.
Die Grafik zeigt in einem Balkendiagramm die vom AMS erledigten Anträge auf Weiterbildungsbeihilfe, bis 2025 Weiterbildungsgeld genannt, für Juni, Juli und August der Jahre 2019 bis 2026. Beige steht für Anträge nach dem alten Modell Bildungskarenz beziehungsweise Bildungsteilzeit, orange für Anträge nach dem seit Juni 2026 geltenden neuen Modell Weiterbildungszeit beziehungsweise Weiterbildungsteilzeit. Von 2019 bis 2023 steigen die monatlichen Antragszahlen von rund 1.000 auf einen Höchststand von rund 2.950 im August 2023, 2024 bleibt das Niveau ähnlich hoch. 2025 brechen die Zahlen auf einen niedrigen zwei- bis dreistelligen Bereich ein und bleiben auch 2026 bei den neuen Modellen niedrig.
Energiekrisenmaßnahmen, kumuliert bis inklusive 2025, in Milliarden Euro
Fast 17 Milliarden Euro hat der österreichische Staat seit 2022 ausgegeben, um die Folgen der Energiekrise abzufedern. Allein im Jahr 2022 waren es 8,3 Milliarden.
Erwerbspersonen in Prozent der Bevölkerung, nach Alter, im Jahr 2024
Mit 62 in den Ruhestand, mit 65 kommt der Anreiz. Die von der Dreierkoalition eingeführte Aktivpension ist ein Schritt in die richtige Richtung.
Anteil der 15- bis 29-Jährigen, die weder erwerbstätig noch in Aus- oder Weiterbildung sind, in Prozent
Lange stand Österreich hier deutlich besser da als der Rest der EU.
Vor zwanzig Jahren war nur jeder vierte Krankenstand in Österreich nach spätestens drei Tagen vorbei. Mittlerweile trifft das auf fast jeden zweiten Fall zu.
2.800 Euro pro Kopf. So viel zahlt jeder Erwerbstätige in Österreich 2029 allein an Zinsen für die Staatsschulden. Insgesamt wird der Staat 2029 12,6 Milliarden Euro an Zinsen zahlen.
Bis 2050 wird es in Österreich rund eine Million mehr Menschen über 65 geben als noch 2021.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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