Das Aktuellste zum Thema

Pensionen

Sozialquote ist zur Hälfte eine Pensionsquote

Die Sozialquote ist zur Hälfte eine Pensionsquote.

Liniendiagramm der Sozialquote in Österreich – der Sozialleistungsausgaben in Prozent des BIP – von 1990 bis 2025. Der Wert steigt von 26,1 Prozent (1990) auf 33,4 Prozent (2025, vorläufig) und liegt damit nur knapp unter dem höchsten Wert der Reihe von 34,1 Prozent aus dem Jahr 2020. Dazwischen bewegt er sich meist zwischen 27 und 30 Prozent, mit einem Zwischentief von 27,1 Prozent im Jahr 2007. Quelle: Statistik Austria.
Grafik der Woche

Entwicklung der Sozialquote in Österreich

Sozialleistungsausgaben, in Prozent des BIP

Jeder dritte Euro, der in Österreich erwirtschaftet wird, fließt mittlerweile in Sozialleistungsausgaben.

Arbeit & Wohlstand

Ein Aktionstag mit blinden Flecken

Der Equal Pension Day liefert jedes Jahr Schlagzeilen und Empörung. Für eine sachliche Debatte über Pensionen taugt er nur bedingt.

Arbeit & Wohlstand

Wenn selbst die Pensionistenvertreter umdenken

Es gibt politische Tabus, die so lange unantastbar scheinen, bis sie von der Realität eingeholt werden. So ein Tabu ist das österreichische Pensionsantrittsalter. Wir leisten uns bekanntlich ein Pensionssystem, das im internationalen Vergleich hohe Leistungen mit einem niedrigen Antrittsalter verbindet. 

Flächendiagramm mit dem Titel ‚Die Anhebung des Pensionsantrittsalters wirkt'. Dargestellt ist die Zahl der Frauen über 60 Jahre in Österreich, in Tausend, von 2017 bis Juni 2026. Sie steigt von rund 27.000 auf über 110.000, besonders steil ab 2024. Den überwiegenden Teil bilden unselbständig Beschäftigte (über 100.000 im Juni 2026); Arbeitslose und Schulungsteilnehmerinnen bilden ein schmales Band darüber. Quelle: Agenda Austria, AMS.
Arbeitslosigkeit

Pensionsantrittsalter der Frauen wirkt

Anzahl der Frauen über 60 Jahre in Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Schulung, bis Juni 2026

Der SPÖ-nahe Pensionistenverband warnt wieder einmal vor der Massenarbeitslosigkeit, die Österreich droht, wenn das Pensionsantrittsalter angehoben wird.

Innenpolitik

Wann wehrt sich der Rechtsstaat gegen seine fanatischen Feinde?

Messerattacken, Anschläge, grassierender Judenhass. Wie man gegen ideologisch motivierte Gewalt vorgehen kann, zeigen die 1970er- und 1980er-Jahre.

Balkendiagramm zu den realen Immobilienpreisen für selbstgenutztes Wohneigentum in 26 EU-Staaten von 2010 bis 2025, absteigend sortiert. Österreich liegt mit 21,3 Prozent im europäischen Mittelfeld. Am stärksten stiegen die Preise in Ost- und Südosteuropa – Estland führt mit rund 63 Prozent –, am schwächsten in Westeuropa; die Slowakei bildet mit knapp über null das untere Ende. Italien ist das einzige Land mit einem realen Preisrückgang und deshalb gesondert ausgewiesen. Für Griechenland liegen keine Daten vor. Quelle: Agenda Austria, Eurostat.
Wohnen

Reale Immobilienpreise im EU-Vergleich

Realer Preisanstieg für selbstgenutztes Wohneigentum, in Prozent, 2010 bis 2025.

Seit 2010 ist selbstgenutzter Wohnraum durchschnittlich um 21,3 Prozent (real) im Wert gestiegen.

Bildung

Studieren in Österreich: Gratis aber nicht umsonst

Österreichs Unis gleichen derzeit einem Schlaraffenland. Es gibt praktisch keine Studiengebühren; lediglich Langzeitstudierende und Drittstaatler zahlen einen kleinen Beitrag. Das Studienangebot ist mittlerweile so breit, dass viele mehrere Studien ausprobieren oder den Abschluss jahrelang hinauszögern.

Arbeit & Wohlstand

Wenn Leistung erklärungspflichtig wird

Die EU verspricht Gehaltstransparenz und bringt ein Bürokratiemonster dafür in Stellung.  Wer Lohnunterschiede wirklich abbauen will, muss die erklärbaren Ursachen angehen.

Energie & Klima

Wie sollen Städter das Klima retten?

Unter der Klimaanlagendebatte der letzten Wochen schlummert ein größeres Problem. Wenn es heiß ist, hat der Klimadiskurs Hochkonjunktur. Das war schon immer so. Doch während der ersten Hitzewelle des Jahres war etwas neu: Nicht die Klimaziele standen plötzlich im Vordergrund, sondern die Anpassung an die Erderwärmung. Bei 40 Grad im Schatten

Innenpolitik

Kuba entdeckt den Kapitalismus, wir lieben den Sozialismus

In den USA hat eine breite Mehrheit der Unter-30-Jährigen einen guten Eindruck vom Sozialismus. Wie es so weit kommen konnte und was dagegen hilft.

Sonstiges

Sozialstaat ja, Stillstand nein.

in Tauden Bezugspersonen, Jahresdurchschnitt 2024

149.200 Menschen haben in Wien 2024 im Schnitt Mindestsicherung bezogen. Ein gutes soziales Netz kann sich Österreich leisten – und sollte es auch. Aber ein Sozialsystem, das auszahlt, ohne dass genug Beschäftigte einzahlen, ist kein starkes, sondern ein teures System. Der Blick auf die Herkunft zeigt vor allem eines: 86.700 Bezieher kommen aus

Liniendiagramm zur durchschnittlichen Fläche pro baubewilligter Wohnung in Österreich von 2011 bis zum ersten Quartal 2026. Wohnungen natürlicher Personen sind mit rund 145 bis 155 Quadratmetern durchgehend am größten, Wohnungen sonstiger juristischer Rechtspersönlichkeiten und gemeinnütziger Bauvereinigungen schrumpfen von rund 76 bis 90 auf etwa 65 bis 70 Quadratmeter. Quelle: Statistik Austria.
Wohnen

Wohnungen schrumpfen, Problem wächst

Baubewilligungen für neue Wohnungen, bis 1. Quartal 2026

Private Haushalte bauen traditionell größer als gewerbliche oder gemeinnützige Bauträger. Logisch - der Häuslbauer baut eher ein ‘Häusl’ als eine einzelne Wohnung; eine ganze Wohnanlage wird wiederum wohl sehr selten von einer Privatperson gebaut.

Wohnen

Wieder mehr Häuslbauer

Neu geschaffene Wohnnutzfläche für private Wohnzwecke, in Qudratmeter in Österreich

Um die Wohnungsnot zu lindern, muss gebaut werden. Unsere Grafik zeigt: auf die öffentliche Hand ist dabei kein Verlass. Es sind vielmehr die privaten Häuslbauer, die den meisten Wohnraum in Österreich schaffen.

Balkendiagramm: Die Mehreinnahmen des Bundes steigen bis 2031 auf 15,1 Mrd. Euro, Mehrausgaben für Pensionen und Zinsen wachsen auf 14,2 Mrd. Euro an.
Pensionen

Einnahmen steigen, Ausgaben wachsen mit

Veränderung der Bundeseinnahmen sowie ausgewählter Ausgabenpositionen gegenüber 2025, in Milliarden

Über die nächsten Jahre sollen die Staatseinnahmen kräftig steigen. Klar, das Doppelbudget wird die Konsolidierung, anders als behauptet, ja auch vor allem auf der Einnahmenseite bemühen.

Geldanlage

Wo die Haushalte wirklich belastet sind

Über ein Viertel der privaten Haushaltsbudgets gehen allein für Wohnen und Energie drauf. 26,4 Prozent ihrer Ausgaben stecken die Österreicher in Miete, Betriebskosten und Energie – mit Abstand der größte Brocken, noch vor Verkehr (13,6 Prozent) und Ernährung (11,6 Prozent). Zum Vergleich: Für Bildung geben Haushalte gerade einmal 1,1 Proz

Innenpolitik

Die Mehrwertsteuer sinkt. Das politische Niveau auch. 

Die Mehrwertsteuersenkung auf Grundnahrungsmittel ist von A bis Z ein Desaster. Mit einer Steuersenkung so viel politisches Porzellan zu zerschlagen, will gelernt sein.

Innenpolitik

Wir sind Graz.

Eigentlich kann man das Experiment, das Graz wagt, nur begrüßen. Nun hat der moderne Kommunismus endlich die Chance zu beweisen, dass er Wohlstand schaffen kann.

Balkendiagramm „Österreich hat die meisten Arztbesuche pro Kopf": durchschnittliche Zahl der Arztbesuche pro Kopf im Jahr 2023, EU-27 sowie Norwegen und Schweiz, absteigend sortiert. Österreich liegt mit rund 12,6 Kontakten je Einwohner an der Spitze, vor der Slowakei (11,0) und Ungarn (10,9); am Ende Griechenland (2,7), Malta (3,0) und Schweden (3,2). Die Balken sind nach Ländern ohne und mit Selbstbehalt eingefärbt. Quelle: Eurostat.
Soziales

Niemand geht so oft zum Arzt wie wir

Anzahl der Arztbesuche pro Kopf, Vergleich europäischer Länder, im Jahr 2023

Ist Österreich das kränkste Land Europas? Könnte man meinen, wenn man sich ansieht, wie oft hierzulande der Arzt aufgesucht wird - nämlich öfter als überall sonst in Europa.

Armut & Verteilung

Elon Musk: Visionär, Billionär, Brandstifter

Der erste Billionär der Welt – und kaum jemand gönnt es ihm. Warum schlägt Elon Musk so viel Hass entgegen, vorwiegend von links der Mitte?

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Agenda Austria – der erste unabhängige Thinktank Österreichs.

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