Um die Wohnungsnot zu lindern, muss gebaut werden. Unsere Grafik zeigt: auf die öffentliche Hand ist dabei kein Verlass. Es sind vielmehr die privaten Häuslbauer, die den meisten Wohnraum in Österreich schaffen.
Nach den Verwerfungen der Corona-Pandemie und der Phase hoher Zinsen erholt sich dieser Markt langsam. Auch private Unternehmen leisten einen wesentlichen Beitrag zum Wohnungsangebot und errichten deutlich mehr Wohnraum als gemeinnützige oder öffentliche Bauträger. Dass die Erholung hier ausbleibt, ist wohl dem schlechten Investitionsumfeld in Österreich geschuldet – immer gröbere Eingriffe in Mietverhältnisse machen es unattraktiv, Gebäude zu errichten, die sich über Jahrzehnte amortisieren.
Das beliebte Narrativ, die Wohnkostenkrise sei nur durch massive staatliche Einmischung zu lösen, wird damit auf jeden Fall weiter als Farce enttarnt. Auch Wohnraum unterliegt Angebot und Nachfrage; wenn die Preise zu hoch sind, braucht es also mehr Angebot. Der Staat schafft dieses nicht, macht es durch immer strengere Regulierungen aber auch für private Bauträger zunehmend unattraktiv, den Markt zu bedienen.
Wer mehr Wohnraum will, sollte daher jene entlasten, die tatsächlich bauen. Weniger Bürokratie, schnellere Genehmigungen und mehr Freiheit und Eigenverantwortung bei der Vertragsgestaltung zwischen Mietern und Vermietern würden den Wohnbau stärker ankurbeln als die Hoffnung auf zusätzliche staatliche Bautätigkeit. Die Daten zeigen: Mehr Wohnraum entsteht vor allem dort, wo Private bauen.
Agenda Austria, Statistik Austria.
Die Grafik zeigt die Entwicklung der neu geschaffenen Wohnnutzfläche für private Wohnzwecke in Österreich zwischen 2011 und 2026. Dargestellt sind vier Bauherrengruppen: natürliche Personen, sonstige juristische Rechtspersönlichkeiten, gemeinnützige Bauvereinigungen und die öffentliche Hand. Die Wohnnutzfläche wird in Quadratmetern angegeben und als rollierender Jahresdurchschnitt über vier Quartale ausgewiesen.
Natürliche Personen weisen über den gesamten Zeitraum die höchsten Werte auf. Nach einem weitgehend stabilen Verlauf bis 2020 erreicht die Wohnnutzfläche um 2021 ihren Höchststand von über 700.000 Quadratmetern. Anschließend folgt ein deutlicher Rückgang bis 2024 auf rund 310.000 Quadratmeter, bevor bis 2026 wieder ein leichter Anstieg auf etwa 360.000 Quadratmeter zu erkennen ist.
Die sonstigen juristischen Rechtspersönlichkeiten steigern ihre Wohnnutzfläche von rund 300.000 Quadratmetern im Jahr 2011 auf etwa 600.000 bis 640.000 Quadratmeter zwischen 2017 und 2022. Danach sinken die Werte kontinuierlich und liegen 2026 bei rund 230.000 Quadratmetern.
Die gemeinnützigen Bauvereinigungen bewegen sich zunächst zwischen etwa 200.000 und 300.000 Quadratmetern und erreichen 2018 mit rund 380.000 Quadratmetern ihren Höchstwert. In den folgenden Jahren nimmt die neu geschaffene Wohnnutzfläche deutlich ab und beträgt 2026 noch etwa 100.000 Quadratmeter.
Die öffentliche Hand weist über den gesamten Beobachtungszeitraum die niedrigsten Werte auf. Die Wohnnutzfläche bleibt meist unter 20.000 Quadratmetern und steigt erst gegen Ende des Zeitraums leicht an.
Seit 2023 wurden über 15.000 Artikel des argentinischen Rechts geändert oder gestrichen.
Eine Frage muss sich die Bundesregierung stellen: Wer soll in Zukunft bauen, wenn der Anreiz für den privaten Wohnbau durch die Mietpreisbremse genommen wird?
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Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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