Private Haushalte bauen traditionell größer als gewerbliche oder gemeinnützige Bauträger. Logisch - der Häuslbauer baut eher ein ‘Häusl’ als eine einzelne Wohnung; eine ganze Wohnanlage wird wiederum wohl sehr selten von einer Privatperson gebaut.
Seit 2010 wurden die neuen Projekte durchschnittlich kleiner; inzwischen wurde aber ein Plateau erreicht.
Bei allen anderen Wohnungen ist das nicht der Fall. Sie schrumpfen seit Jahren immer weiter. Der Grund: Die Mieten steigen, die Nachfrage entwickelt sich stetig in Richtung kleinerer Wohnungen. Das sollte theoretisch sollte dazu führen, dass mehr Wohnungen auf den Markt gelangen und die Preise wieder sinken – dem ist aber nicht so.
Die Erklärung: Das Angebot kann die Nachfrage weiterhin nicht ausgleichen.
Seit 2020 ist die Bautätigkeit in Österreich geradezu kollabiert. Gestiegene Zinsen, Lieferprobleme bei Rohstoffen und vor allem immer gröbere Eingriffe in den Wohnungsmarkt machen Österreich zu einem unattraktiven Investitionsumfeld. Der einzige Sektor, der sich langsam wieder erholt, ist der private Hausbau – da die meisten hier planen, selbst im neuen Haus zu leben, sind die Mietregulierungen weniger schädlich.
Damit Wohnraum leistbarer wird, muss es aber auch anderen Bauträgern möglich sein, gewinnbringend Wohnimmobilien zu errichten. Der politische Zeitgeist macht das immer schwieriger – und das Wohnungsproblem damit immer größer.
Quelle: Statistik Austria, Baumaßnahmenstatistik (Baubewilligungen). Dargestellt ist die durchschnittliche Wohnnutzfläche pro baubewilligter Wohnung in Quadratmetern, gegliedert nach Bauverantwortlichen (natürliche Personen, sonstige juristische Rechtspersönlichkeiten, gemeinnützige Bauvereinigungen), bis zum 1. Quartal 2026. Berücksichtigt sind ausschließlich Wohnungen in neu errichteten Wohngebäuden; An-, Auf- und Umbauten sind nicht enthalten. Zur Glättung saisonaler Schwankungen wird ein rollierender Jahresdurchschnitt über jeweils vier Quartale gebildet. Die Werte der jüngsten Jahre sind vorläufig und enthalten ergänzende Schätzungen der Statistik Austria für zu erwartende Nachmeldungen.
Die Grafik zeigt die Entwicklung der durchschnittlichen Fläche pro baubewilligter Wohnung in Österreich von etwa 2011 bis zum ersten Quartal 2026, gegliedert nach drei Gruppen von Bauverantwortlichen. Wohnungen, die von natürlichen Personen errichtet werden, weisen durchgehend die größten Flächen auf: Ihr Wert sinkt von rund 155 Quadratmetern zu Beginn des Zeitraums auf etwa 145 Quadratmeter und verläuft in den letzten Jahren weitgehend stabil. Wohnungen sonstiger juristischer Rechtspersönlichkeiten verkleinern sich von knapp 90 Quadratmetern auf rund 70 Quadratmeter. Wohnungen gemeinnütziger Bauvereinigungen starten bei etwa 76 Quadratmetern, gehen über den Zeitraum kontinuierlich zurück und erreichen 2025 mit rund 65 Quadratmetern ihren Tiefstwert, bevor sie zuletzt wieder leicht ansteigen.
Anzahl der Frauen über 60 Jahre in Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Schulung, bis Juni 2026
Der SPÖ-nahe Pensionistenverband warnt wieder einmal vor der Massenarbeitslosigkeit, die Österreich droht, wenn das Pensionsantrittsalter angehoben wird.
Zusätzlich erforderliches nominales Wachstum zur Stabilisierung der Schuldenquote, in Prozent
Österreichs Staatsschulden sind auf mehr als 430 Milliarden Euro angewachsen, die Schuldenquote dürfte laut Fiskalrat bis 2030 auf einen Rekordwert von 88 Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigen. Um diesen Anstieg der Schuldenquote allein durch Wirtschaftswachstum zu verhindern, müsste die Wirtschaftsleistung deutlich stärker zulegen als derz
Realer Preisanstieg für selbstgenutztes Wohneigentum, in Prozent, 2010 bis 2025.
Seit 2010 ist selbstgenutzter Wohnraum durchschnittlich um 21,3 Prozent (real) im Wert gestiegen.
Schätzung, in Euro, pro Wahlberechtigten
Österreich leistet sich im europäischen Vergleich die mit Abstand teuerste Parteienförderung.
Verteilung des Bruttoinlandsprodukts von 2016 bis 2026, quartalsweise, in Milliarden Euro, in Österreich
Wer behauptet, in Österreich käme vom wirtschaftlichen Erfolg nur wenig bei den Arbeitnehmern an, sollte einen Blick auf die Zahlen werfen. Seite 2015 ist die Lohnsumme stärker gestiegen als die Wirtschaftsleistung insgesamt; auch deshalb, weil die Beschäftigten seit Beginn der Inflationskrise kräftige Einkommenszuwächse erzielt haben.
Tatsächlich geleistete Arbeitsstunden pro Woche der unselbstständigen Beschäftigten, Index (2004 = 100)
Kurze Arbeitszeiten werden häufiger, lange seltener.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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