Das Aktuellste zum Thema

Arbeit & Wohlstand

Fast 30 Jahre in Pension

1970 verbrachten Männer im Schnitt 13,6 Jahre in Pension, Frauen 18,5 Jahre. Heute sind es bereits 21,2 beziehungsweise 26,4 Jahre, bis 2060 steigt die Bezugsdauer auf 25,3 und 28,9 Jahre.

Arbeit & Wohlstand

Warum die Rechnung nicht aufgeht

Ökonomen haben ja selten gute Nachrichten. Also eine gleich vorweg: Noch nie haben in Österreich so viele Menschen gearbeitet wie heute. Aber trotzdem wird das Pensionssystem Jahr für Jahr teurer. Warum?

Arbeit & Wohlstand

Weniger Wiegen, mehr Rollatoren!

Bis 2050 wird es in Österreich rund eine Million mehr Menschen über 65 geben als noch 2021.

Arbeit & Wohlstand

Mut zur Lücke?

Vor allem linke Politiker erzählen gerne dasselbe Narrativ: Sobald die Babyboomer durchs Pensionssystem durch sind, gehe sich das schon wieder aus. Nur eine Delle, die vorbeizieht. Das stimmt aber leider nicht.

Pensionen

Die Reformdividende ist aufgebraucht

Die Pensionsreformen der frühen 2000er-Jahre wurden mit genau jenen Argumenten begründet, über die Österreich heute wieder diskutiert: steigende Lebenserwartung, ein zu niedriges faktisches Pensionsantrittsalter und die absehbare Pensionierungswelle der Babyboomer. Die Reformen wirkten: Rund anderthalb Jahrzehnte lang wuchsen die Beitragseinna

Innenpolitik

Sommer der guten Ideen. Herbst der Enttäuschung?

Versicherungsjahre, Zukunftsfonds, Zukunftskonto: Diesen Sommer redet die ÖVP erstaunlich viel über Pensionen. Das ist gut. Aber noch nicht gut genug.

Streudiagramm zu den Pensionsausgaben im EU-Vergleich: Österreich gibt je Person ab 65 Jahren rund 37.400 Euro Kaufkraftstandard aus – mehr als jedes andere dargestellte EU-Land und etwa 9.700 Euro mehr, als sein Lebensstandard erwarten lässt. Die waagrechte Achse zeigt den Konsum je Kopf (EU27 = 100), die strichlierte Linie den erwarteten Zusammenhang. Belgien folgt mit rund 30.400 Euro, Frankreich, die Niederlande, Italien und Deutschland liegen zwischen 26.000 und 27.000 Euro, Lettland am Ende bei rund 10.800 Euro. Quelle: Agenda Austria, Eurostat.
Pensionen

Pensionsausgaben hängen Wohlstand ab

Pensionsausgaben je Person ab 65 Jahren, in tausend Euro Kaufkraftstandard

Österreich gibt mehr für jeden Pensionisten aus als jedes andere europäische Land.

Pensionen

Immer weniger Schultern tragen immer mehr Pensionen

Immer weniger Arbeitsstunden müssen die Pensionen von immer mehr Menschen finanzieren.

Balkendiagramm zu den Pensionsneuzugängen 2025 nach erreichten Beitragsjahren: Nur 47,3 Prozent der Männer und 17,8 Prozent der Frauen kommen auf 45 Beitragsjahre oder mehr. Zählt man ausschließlich reine Beitragsjahre, sind es 20,1 Prozent der Männer und 2,3 Prozent der Frauen; der Rest ergibt sich aus Teilversicherungs- und freiwilligen Versicherungszeiten. Quelle: Agenda Austria, PV.
Pensionen

45 Beitragsjahre schaffen die wenigsten

Pensionsneuzugänge 2025 nach erreichten Beitragsjahren, in Prozent

Kaum jemand kommt wirklich auf 45 Beitragsjahre.

Gestapeltes Flächendiagramm zur Sozialquote: 2025 fließen 33,4 Prozent des BIP in Sozialausgaben, davon rund die Hälfte in Pensionsleistungen. Diese steigen von rund 13,5 Prozent des BIP (1990) auf knapp 16 Prozent (2025). Die gesamte Sozialquote wächst von 26,1 Prozent (1990) auf einen Höchststand von 34,1 Prozent im Corona-Jahr 2020 und liegt 2025 vorläufig bei 33,4 Prozent. Quelle: Agenda Austria, Statistik Austria.
Pensionen

Sozialquote ist zur Hälfte eine Pensionsquote

Entwicklung der Sozialausgaben, in Prozent des BIP

Die Sozialquote ist zur Hälfte eine Pensionsquote.

Arbeit & Wohlstand

Ein Aktionstag mit blinden Flecken

Der Equal Pension Day liefert jedes Jahr Schlagzeilen und Empörung. Für eine sachliche Debatte über Pensionen taugt er nur bedingt.

Arbeit & Wohlstand

Wenn selbst die Pensionistenvertreter umdenken

Es gibt politische Tabus, die so lange unantastbar scheinen, bis sie von der Realität eingeholt werden. So ein Tabu ist das österreichische Pensionsantrittsalter. Wir leisten uns bekanntlich ein Pensionssystem, das im internationalen Vergleich hohe Leistungen mit einem niedrigen Antrittsalter verbindet. 

Flächendiagramm mit dem Titel ‚Die Anhebung des Pensionsantrittsalters wirkt'. Dargestellt ist die Zahl der Frauen über 60 Jahre in Österreich, in Tausend, von 2017 bis Juni 2026. Sie steigt von rund 27.000 auf über 110.000, besonders steil ab 2024. Den überwiegenden Teil bilden unselbständig Beschäftigte (über 100.000 im Juni 2026); Arbeitslose und Schulungsteilnehmerinnen bilden ein schmales Band darüber. Quelle: Agenda Austria, AMS.
Arbeitslosigkeit

Pensionsantrittsalter der Frauen wirkt

Anzahl der Frauen über 60 Jahre in Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Schulung, bis Juni 2026

Der SPÖ-nahe Pensionistenverband warnt wieder einmal vor der Massenarbeitslosigkeit, die Österreich droht, wenn das Pensionsantrittsalter angehoben wird.

Balkendiagramm: Die Mehreinnahmen des Bundes steigen bis 2031 auf 15,1 Mrd. Euro, Mehrausgaben für Pensionen und Zinsen wachsen auf 14,2 Mrd. Euro an.
Pensionen

Einnahmen steigen, Ausgaben wachsen mit

Veränderung der Bundeseinnahmen sowie ausgewählter Ausgabenpositionen gegenüber 2025, in Milliarden

Über die nächsten Jahre sollen die Staatseinnahmen kräftig steigen. Klar, das Doppelbudget wird die Konsolidierung, anders als behauptet, ja auch vor allem auf der Einnahmenseite bemühen.

Veränderung der österreichischen Staatsausgaben
Grafik der Woche

18 Milliarden mehr: Pensionen und Gesundheit treiben das Defizit 

Dass der Staat seine Budgetprobleme primär auf der Ausgabenseite lösen muss, liegt auf der Hand.

Innenpolitik

Die SPÖ gewinnt, das Land verliert

Österreich hat die dritthöchsten Staatseinnahmen der Eurozone und macht daraus das fünfthöchste Defizit. Die Antwort der Regierung? Noch mehr Steuern.

Cover des Agenda Austria Studio Podcasts "Das Weekly" mit Sandra Keplinger und Franz Schellhorn
Innenpolitik

Doppelbudget: Wir sind tief sozialistisch, egal wer regiert

„Wir haben immer noch die Illusion, dass wir eine erwachsene Marktwirtschaft sind, aber wir sind eine tiefsozialistisch geführte Republik – egal wer regiert." – Franz Schellhorn

Innenpolitik

Ein aus der Zeit gefallenes System

Die Aufregung ist groß, sobald Pensionen unter der Inflationsrate angepasst werden sollen. Schnell ist von „Kürzungen“ und „Belastungen“ für ältere Menschen die Rede.

Innenpolitik

Pensionsreform in Österreich: Warum das System wackelt – und was jetzt passieren muss

„Das Umlagesystem heißt: Das Geld, das wir heute einzahlen, ist morgen schon wieder weg.“ – Hanno Lorenz

Podcast-Cover "Das Weekly - Make Austria Think Again" mit Sandra Keplinger und Hanno Lorenz
Pensionen

Steuerlast am Limit, Budget am Kipppunkt – Österreich im Reformstau

„Mehr als 50 Prozent der Wirtschaftsleistung geht am Ende an den Staat. Das ist für eine Marktwirtschaft nicht mehr wirklich tragbar.” – Hanno Lorenz

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