Das Aktuellste zum Thema

Arbeit & Wohlstand

Mythos Lohnverlust.

Die Löhne sind seit 2019 kräftig gestiegen - auch wenn man die starke Inflation berücksichtigt.

Grafik der Woche

Investiert wird überall, nur nicht in Österreich

reale Unternehmensinvestitionen, Index (2019 = 100)

Die Pandemie ist lange vorbei, die heimische Investitionsschwäche nicht. Real investieren Österreichs Unternehmen heuer um sechs Prozent weniger als 2019. In den USA liegen die Investitionen um 26 Prozent über dem Vorkrisenniveau, in Italien um 29 Prozent, im Vereinigten Königreich um 11 Prozent. Selbst die EU hat den Rückstand aufgeholt. Schw

Drei Säulendiagramme: Der österreichische Insolvenz-Entgelt-Fonds sichert offene Entgeltansprüche sechs Monate lang, das deutsche Insolvenzgeld nur drei Monate. Der monatliche Höchstbetrag liegt 2026 in Österreich bei 13.860 Euro, in Deutschland bei 8.450 Euro. Finanziert wird die Sicherung in Österreich mit einem Arbeitgeberbeitrag von 0,10 Prozent, in Deutschland mit 0,15 Prozent. Quelle: Agenda Austria, WKO.
Konjunktur & Wachstum

Insolvenz-Entgelt-Fonds: zu großzügig?

Vergleich der österreichischen (IESG) und deutschen (SGB III/InsO) Regelung

Der Insolvenz-Entgelt-Fonds steht auf finanziell wackeligen Beinen.

Innenpolitik

Verpackungsverordnung: So ein Mist!

Die EU spuckt wieder Rechtsakte aus. Der Bürokratieinfarkt kommt immer näher.   Was ist da nur los in Brüssel? Die Anzeichen verdichten sich, dass den heillos überforderten EU-Bürokraten inzwischen der eigene Laden über den Kopf wächst. Vor zwei Jahren fing es mit dem Ungetüm der Lieferkettenrichtlinie an, die auf Zuruf der Kommission d

Grafik der Woche

Staatliche Eingriffe, hohe Preise

Sechs Prozentpunkte teurer als der Euroraum – trotz jahrelanger Preisbremsen.

Die Bundesregierung hat in den vergangenen Jahren mit zahlreichen Preiseingriffen versucht, die Teuerung zu dämpfen. Von Preisbremsen bis hin zu Eingriffen in einzelne Märkte.

Gestapeltes Balkendiagramm zum schuldenstabilisierenden Wachstum in Österreich, 2026 bis 2031. Um die Schuldenquote zu stabilisieren, wäre 2026 ein nominales Wachstum von 5,5 Prozent nötig – 2,4 Prozentpunkte mehr als die prognostizierten 3,1 Prozent. Bis 2031 bleibt eine Lücke von 0,5 bis 0,9 Prozentpunkten. Quelle: Agenda Austria, BMF.
Grafik der Woche

Die Staatsschulden laufen dem Wachstum davon

Zusätzlich erforderliches nominales Wachstum zur Stabilisierung der Schuldenquote, in Prozent

Österreichs Staatsschulden sind auf mehr als 430 Milliarden Euro angewachsen, die Schuldenquote dürfte laut Fiskalrat bis 2030 auf einen Rekordwert von 88 Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigen. Um diesen Anstieg der Schuldenquote allein durch Wirtschaftswachstum zu verhindern, müsste die Wirtschaftsleistung deutlich stärker zulegen als derz

Innenpolitik

Liebe Regierung, die Hütte brennt!

Österreich steckt in einer hartnäckigen Wachstumskrise und droht nun auch von seinen Staatsschulden erdrückt zu werden. Zwei EU-Länder zeigen den Ausweg.

Header des Podcasts "Das Weekly - Make Austria Think Again" mit Sandra Keplinger und Jan Kluge
Energie & Klima

Rechenzentrum Kronstorf: Die Ökonomie hinter dem Protest gegen Google

„Es gibt schlichtweg keine Autorität, die festlegen sollte, welche Rechenleistung gerechtfertigt ist und welche nicht.” – Jan Kluge

Bildung

Mehr ausländische Studienanfänger als Inländer 

Zahl der erstzugelassenen Studierenden an öffentlichen Universitäten in Österreich von 2003 bis 2025

In Österreich ist studieren praktisch kostenlos und für jeden zugänglich. Abgesehen vom überschaubaren Beitrag zur Hochschülervertretung von 26,20 Euro pro Semester tragen Studierende hierzulande so gut wie nichts zur Finanzierung ihrer Ausbildung bei.

Klima

Klimaschutz war gestern.

Eine neue Auswertung zeigt, wie sich die Rechtfertigung für Industriepolitik in den USA, China und der EU seit 2009 verschoben hat – und die Richtung ist eindeutig.

Wirtschaft & Standort

Europa verliert weiter Top-Unternehmen

Zahl der Unternehmen unter den Top-100 (nach Marktkapitalisierung zum jeweiligen Jahresende) zwischen 2008 und 2026 in den USA, Europa und Asien-Pazifik

Europa verliert im globalen Wettbewerb um die größten Unternehmen zunehmend an Boden. Während die Zahl nordamerikanischer und asiatischer Konzerne unter den 100 wertvollsten Unternehmen der Welt steigt, ist Europas Anteil seit Jahren rückläufig.

Wirtschaft & Standort

Die Arbeiterkammer schwimmt im Geld

Einnahmen und Personalausgaben der Arbeiterkammer von 2016 bis 2025, in Österreich

Die Einnahmen der Arbeiterkammer kennen derzeit nur eine Richtung: nach oben. Seit 2016 sind die Einnahmen der AK von knapp 480 Millionen auf rund 730 Millionen Euro gestiegen. Den größten Anteil macht die Kammerumlage aus – also die Pflichtbeiträge der Arbeitnehmer. Die Einnahmen wachsen Jahr für Jahr.

Föderalismus

Was wir vom Ende der Welt lernen können

Österreich bekommt sein Staatswesen nicht in den Griff. Die Ausgaben galoppieren, die Bürokratie floriert. Wie viele Menschen für den Staat arbeiten, weiß eigentlich niemand so genau. Kann es so weitergehen? Und sollte es?

Außenhandel

Indien als Wirtschaftsmacht: Was Europa lernen kann

„Indien ist gerade dabei, sich von einem Schwellenland zu einem richtigen Wirtschaftsfaktor zu entwickeln – und hat Japan überholt und ist nach Deutschland schon die viertgrößte Volkswirtschaft." - Peter Stadlmüller

Liniendiagramm: Staatsausgaben Österreichs und Argentiniens im Vergleich, 1880–2023 (in Prozent des BIP). Österreich verzeichnet seit Mitte des 20. Jahrhunderts deutlich höhere Staatsausgaben als Argentinien – zuletzt rund 50–55 % des BIP gegenüber etwa 30–40 % in Argentinien. Quelle: IWF.
Wirtschaft & Standort

Österreichs Staatsquote: Warum wir von Argentinien lernen können

Die österreichische Staatsquote ist traditionell sogar noch höher als die argentinische.

Balkendiagramm: Argentinien hat seit 2023 über 15.000 Rechtsartikel geändert oder gestrichen sowie mehr als 65.000 Staatsbedienstete entlassen. Quelle: Argentinisches Deregulierungsministerium.
Wettbewerbsfähigkeit

Deregulierung: Argentinien schafft, was Österreich kaum plant

Seit 2023 wurden über 15.000 Artikel des argentinischen Rechts geändert oder gestrichen.

Außenhandel

EU: Reden wie eine Weltmacht, wirtschaften wie ein Verwalter

Europas Ziele werden immer größer, sein Wohlstand immer kleiner. Während die EU-Kommission große Reden schwingt, ziehen die USA unaufhaltsam davon.

Grafik der Woche

Volle Pisten, leere Zukunft? Der trügerische Tourismus-Boom

Wer sich im Winterurlaub in die langen Schlangen der Skilifte einreihen musste, konnte den Eindruck gewinnen, dass der österreichische Tourismus wieder so richtig brumme. Doch der Schein trügt.

Innenpolitik

Die SPÖ gewinnt, das Land verliert

Österreich hat die dritthöchsten Staatseinnahmen der Eurozone und macht daraus das fünfthöchste Defizit. Die Antwort der Regierung? Noch mehr Steuern.

Außenhandel

In Europa nichts Neues

In den 1970ern liefen in Poissy bei Paris eine halbe Million Autos pro Jahr vom Band. 27.000 Menschen arbeiteten dort. Heute sind es noch 1.600 – und bald wird kein einziges Auto mehr gebaut.

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