Die neue Wachstumsprognose des Internationalen Währungsfonds ist für Österreich verheerend. Bis 2031 werden von 189 Ländern 182 schneller wachsen als wir.
Inzwischen liegt Österreich sogar hinter Deutschland, die letzte Prognose hat uns noch knapp vor dem großen Nachbarn gesehen. Vielleicht wären ein paar Reformen ja doch nicht schlecht? Wie wäre es etwa mit niedrigeren Steuern, gekürzten Staatsausgaben, viel weniger Förderungen, einer gelockerten Gewerbeordnung, keinem Ladenschluss mehr, entschlackten Gesetzbüchern, befristeten Sofortabschreibungen für Investitionen und echter Konkurrenz zwischen privatisierten Energieunternehmen? Nur so als Idee, aber wenn wir lieber in einer Wachstumsklasse mit Iran und Haiti bleiben, dann darf die Regierung ihren Kurs natürlich auch einfach fortsetzen. Es ist
Quelle: Agenda Austria auf Basis von Daten des Internationalen Währungsfonds (IWF), World Economic Outlook, Oktober 2026. Dargestellt ist das durchschnittliche jährliche Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts in den Jahren 2026 bis 2031, in Prozent. Die Rangfolge umfasst alle 189 Länder, für die der IWF für diesen Zeitraum vollständige Prognosedaten ausweist. In der Grafik ist eine Auswahl von 35 Ländern abgebildet, jeweils mit ihrem Rang unter allen 189 Ländern. Bei allen Werten handelt es sich um Prognosen bzw. Schätzungen des IWF.
Die Grafik zeigt in einem Säulendiagramm das durchschnittliche reale Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP), also der preisbereinigten Wirtschaftsleistung, in den Jahren 2026 bis 2031 laut Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF), in Prozent. Dargestellt ist eine Auswahl von 35 der 189 erfassten Länder, sortiert nach ihrem Rang. Die Spitze bildet Suriname (Rang 1) mit gut 14 Prozent, gefolgt von Äthiopien (Rang 5) mit rund 8 Prozent, Indien (Rang 7) mit knapp 7 Prozent und Vietnam (Rang 12) mit rund 6,5 Prozent. China (Rang 62) kommt auf knapp 4 Prozent, die USA (Rang 147) auf rund 2 Prozent, die Schweiz (Rang 164) auf rund 1,5 Prozent. Frankreich (Rang 181) und Deutschland (Rang 182) liegen knapp unter 1 Prozent. Österreich folgt auf Rang 183 mit knapp 0,9 Prozent und ist farblich hervorgehoben. Dahinter liegen nur noch Italien (Rang 185), Japan (Rang 187) und Iran (Rang 188) mit jeweils etwa 0,6 bis 0,7 Prozent sowie Haiti (Rang 189) mit rund 0,3 Prozent.
Pensionisten, öffentlich Bedienstete und Sozialleistungsbezieher je Erwerbstätigem in der Privatwirtschaft
Österreich hat die Schallmauer durchbrochen.
Einkommen österreichischer Pensionisten im EU-Vergleich mit Erwerbstätigen
Irgendwann schlage die Mathematik die Ideologie, sagte AMS-Chef Johannes Kopf zuletzt in der ORF-„Pressestunde“ und sprach sich für ein höheres Pensionsantrittsalter aus.
Bruttoschulden des Gesamtstaats, in Prozent des BIP
Zweimal im vergangenen Jahrhundert schossen die Staatsschulden der Industrieländer nach oben: im Ersten und im Zweiten Weltkrieg. 1946 lagen sie bei 130 Prozent der Wirtschaftsleistung. Heute sind es rund 113 Prozent.
reale Unternehmensinvestitionen, Index (2019 = 100)
Die Pandemie ist lange vorbei, die heimische Investitionsschwäche nicht. Real investieren Österreichs Unternehmen heuer um sechs Prozent weniger als 2019. In den USA liegen die Investitionen um 26 Prozent über dem Vorkrisenniveau, in Italien um 29 Prozent, im Vereinigten Königreich um 11 Prozent. Selbst die EU hat den Rückstand aufgeholt. Schw
Vergleich der österreichischen (IESG) und deutschen (SGB III/InsO) Regelung
Der Insolvenz-Entgelt-Fonds steht auf finanziell wackeligen Beinen.
Zusätzlich erforderliches nominales Wachstum zur Stabilisierung der Schuldenquote, in Prozent
Österreichs Staatsschulden sind auf mehr als 430 Milliarden Euro angewachsen, die Schuldenquote dürfte laut Fiskalrat bis 2030 auf einen Rekordwert von 88 Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigen. Um diesen Anstieg der Schuldenquote allein durch Wirtschaftswachstum zu verhindern, müsste die Wirtschaftsleistung deutlich stärker zulegen als derz
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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