Niemand sollte sich wundern, dass es in Österreich steigenden Wohnungsmangel gibt.
Wenn sich Vermietung nicht rentiert, wird Kapital anders investiert. Das Ergebnis: es wird zu wenig gebaut, das Angebot an Wohnraum hält nicht mit der Nachfrage mit, die Preise steigen.
Durch die dauernden Eingriffe in den Mietmarkt wird das Problem damit nur schlimmer. Die Mietpreisbremse bedeutet für Investoren schlechte Renditeaussichten, das strenge Mietrechtsgesetz macht Vermietung zusätzlich zu einem riskanten Unterfangen.
Und solange die politische Klasse bei jedem Problem in die Preise eingreift, muss man als potenzieller Wohnungsbaumeister jederzeit mit noch schlechteren Bedingungen rechnen. Bei Investitionen, die oft Jahrzehnte zur Amortisation brauchen, inspiriert das keine Zuversicht.
Quelle: Global Property Guide.
Dargestellt ist die Bruttomietrendite für Wohnimmobilien in 31 ausgewählten europäischen Ländern in Prozent. Für jedes Land wird der letztverfügbare Wert gezeigt (Stand: Oktober 2026). Die Bruttorendite setzt die jährlichen Mieteinkünfte vor Steuern ins Verhältnis zum Kaufpreis der Immobilie. Kosten wie Steuern, Instandhaltung oder Verwaltungsgebühren sind nicht abgezogen. Neben EU-Staaten sind auch das Vereinigte Königreich, die Schweiz, Norwegen, Island und die Ukraine enthalten.
Die Grafik zeigt in einem Säulendiagramm die Bruttomietrendite in 31 europäischen Ländern in Prozent, also die jährlichen Mieteinkünfte vor Steuern im Verhältnis zum Kaufpreis der Immobilie. Die Länder sind absteigend sortiert, Österreich ist farblich hervorgehoben. Die höchsten Renditen erzielen Irland mit rund 7,6 Prozent, die Ukraine mit rund 7,5 Prozent, das Vereinigte Königreich mit rund 7,3 Prozent und Lettland mit rund 7,2 Prozent. Die 22 Länder dahinter kommen auf Werte zwischen rund 4,1 und 6,6 Prozent. Am unteren Ende liegen Tschechien und Deutschland mit jeweils rund 3,4 Prozent, Österreich mit 3,3 Prozent, Luxemburg mit knapp 3,3 Prozent und die Schweiz mit rund 2,9 Prozent.
Durchschnittliche Ausgaben pro Schüler nach Bildungsstufe, im Jahr 2023, in Euro (KKP)
Österreich gibt pro Kind in der frühen Bildung rund 16.000 Euro aus.
Anteil außerordentlicher Schüler in der ersten Schulstufe nach Staatsbürgerschaft, 2019/20 bis 2024/25
Fast jedes vierte Kind beginnt die Volksschule als außerordentlicher Schüler, weil es dem Unterricht sprachlich nicht folgen kann.
Anteil der 15- bis 24-Jährigen, die weder in Ausbildung noch erwerbstätig sind, nach Herkunft, im Jahr 2025
Was in der Schule nicht aufgeholt wird, setzt sich am Arbeitsmarkt und später im Sozialsystem fort.
Index (2015 = 100), je geleisteter Arbeitsstunde, bis 2026.
Die Löhne sind seit 2019 kräftig gestiegen - auch wenn man die starke Inflation berücksichtigt.
Durchschnittliche monatliche Haushaltsausgaben nach Ausgabengruppen, 2019/20 und 2024/25
Der gesamte Konsum der Haushalte verändert sich seit Jahren real kaum - ein Symptom der wirtschaftlichen Stagnation, die wir in Österreich seit 2019 erleben.
Anzahl an Steuern und Abgaben, im Jahr 2024
Jetzt die Paketabgabe, in ein paar Monaten die Streamingabgabe und wer weiß, was sich das Regierungstrio gerade noch so zusammenwürfelt: Österreich versinkt in seinen Steuern und Abgaben.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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