Österreich ist Europaspitze – zumindest beim Geldausgeben. Mit über 30.700 Euro pro Kopf zählt Österreich zu den Ländern mit den höchsten Staatsausgaben Europas. Kaufkraftbereinigt geben nur Luxemburg und Norwegen noch mehr aus.
Doch hohe Ausgaben sind noch lange kein Zeichen für einen leistungsfähigen Staat. Entscheidend ist, was die Menschen dafür bekommen: bessere Bildung, ein funktionierendes Gesundheitssystem, eine effiziente Verwaltung und einen wettbewerbsfähigen Standort.
Andere Länder zeigen, dass gute staatliche Leistungen auch mit weniger Geld möglich sind. Österreich muss deshalb nicht überall mehr ausgeben, sondern vor allem effizienter wirtschaften. Damit den Bürgern am Ende auch mehr von ihrem eigenen Geld bleibt.
Österreich hat kein Einnahmenproblem, sondern muss vor allem mit seinen Ausgaben effizienter umgehen.
Agenda Austria, Eurostat.
Die Grafik zeigt ein Balkendiagramm der kaufkraftbereinigten Staatsausgaben pro Kopf im Jahr 2025 im europäischen Vergleich. Österreich liegt mit 30.735 Euro auf Platz drei, hinter Luxemburg und Norwegen. Die Länder sind nach der Höhe ihrer Staatsausgaben absteigend gereiht. Österreich ist durch einen orangefarbenen Balken hervorgehoben, während die übrigen Länder in Blau dargestellt sind.
Entwicklung der Hochschulbudgets, in Milliarden Euro pro Dreijahreszeitraum
Die Unis beschweren sich über ihr Budget, die Studenten gehen auf die Straße. Dabei sind die Hochschulen ja gar nicht so schlecht ausgestiegen. Gefordert hatten sie 18 Milliarden, budgetiert wurden ursprünglich 15,5; statt bisher 16,1 Milliarden Euro kriegen sie im nächsten Finanzierungszeitraum nun … 16 Milliarden Euro.
Einkommen österreichischer Pensionisten im EU-Vergleich mit Erwerbstätigen
Irgendwann schlage die Mathematik die Ideologie, sagte AMS-Chef Johannes Kopf zuletzt in der ORF-„Pressestunde“ und sprach sich für ein höheres Pensionsantrittsalter aus.
Bruttoschulden des Gesamtstaats, in Prozent des BIP
Zweimal im vergangenen Jahrhundert schossen die Staatsschulden der Industrieländer nach oben: im Ersten und im Zweiten Weltkrieg. 1946 lagen sie bei 130 Prozent der Wirtschaftsleistung. Heute sind es rund 113 Prozent.
Energiekrisenmaßnahmen, kumuliert bis inklusive 2025, in Milliarden Euro
Fast 17 Milliarden Euro hat der österreichische Staat seit 2022 ausgegeben, um die Folgen der Energiekrise abzufedern. Allein im Jahr 2022 waren es 8,3 Milliarden.
Ausgaben für Bildungseinrichtungen nach Bildungsstufe, in Prozent des BIP, im Jahr 2023
Während wir bei den Hochschulen fast an der europäischen Spitze liegen, geben wir für frühkindliche Bildung weniger aus, als die meisten EU-Länder. Dabei entscheidet sich genau in den ersten Jahren, ob Kinder später mithalten können. Wir sparen dort, wo jeder Euro am meisten bewirken würde und sind dort großzügig, wo mithilfe von Studieng
Entwicklung des Pensionsantrittsalters und der Lebenserwartung von Männern und Frauen zwischen 1970 und 2060, in Jahren, in Österreich
1970 verbrachten Männer im Schnitt 13,6 Jahre in Pension, Frauen 18,5 Jahre. Heute sind es bereits 21,2 beziehungsweise 26,4 Jahre, bis 2060 steigt die Bezugsdauer auf 25,3 und 28,9 Jahre.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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