Das Aktuellste zum Thema

Energie

Teure Krisenhilfe

Fast 17 Milliarden Euro hat der österreichische Staat seit 2022 ausgegeben, um die Folgen der Energiekrise abzufedern. Allein im Jahr 2022 waren es 8,3 Milliarden.

Energie

Das Ökostrom Paradox

Wie Österreich aus 90 Prozent erneuerbarem Strom einen der höchsten Strompreise Europas macht.

Wenn die Sonne angeblich keine Rechnung schickt, dann sollten das die Flüsse und Bäche Österreichs doch auch nicht tun, oder? Viereinhalb ökonomische Ideen für billigeren Strom.

Liniendiagramm der Differenz zwischen dem durchschnittlichen Hauptprodukt und dem günstigsten Stromtarif in Cent pro Kilowattstunde von 2019 bis 2026; ein positiver Wert zeigt das Sparpotenzial eines Tarifwechsels. Die Differenz liegt meist bei 3,5 bis 6 Cent, fällt Ende 2022 auf etwa minus 17 Cent und steigt danach wieder, zuletzt auf rund 4 Cent. Quelle: Agenda Austria, E-Control.
Energie

Was ein Tarifwechsel bringen kann

Differenz zwischen dem durchschnittlichen Hauptprodukt und dem günstigsten verfügbaren Stromtarif, in Cent/kWh

Was uns der Staat nicht abnehmen kann: Preise vergleichen.

Gestapeltes Balkendiagramm der Förderung für erneuerbare Energie und Energieeffizienz 2024 in Millionen Euro, nach Einkommensdezilen der Empfänger und unterteilt in Bundes- und Landesanteil. Die Fördersumme steigt mit dem Einkommen stark an: von rund 40 bis 55 Millionen Euro in den untersten Dezilen auf rund 340 Millionen Euro im zehnten Dezil. Der Bundesanteil überwiegt durchgehend. Quelle: BMF.
Armut & Verteilung

Erneuerbaren-Förderung: Ein Elitenprojekt

Förderung für erneuerbare Energie und Energieeffizienz, nach Einkommensdezilen der Empfänger, 2024, in Millionen Euro

Die Erneuerbaren-Förderung geht vor allem an Betuchte.

Streudiagramm zum Preis von Solarmodulen pro Watt in US-Dollar gegenüber der kumulierten installierten Kapazität in Megawatt, beide Achsen logarithmisch, je Punkt ein Jahr ab Mitte der 1970er bis 2024. Mit steigender Kapazität fällt der Preis kontinuierlich von rund 100 US-Dollar pro Watt auf zuletzt deutlich unter einen US-Dollar. Quelle: IRENA, Nemet, Farmer & Lafond, Our World in Data.
Energie

Lernkurveneffekte bei Solarpanelen

Wattpreis für Photovoltaik-Module und kumulierte installierte Kapazität in Megawatt /MW)

PV-Anlagen kosten im historischen Vergleich fast nichts mehr.

Gestapeltes Balkendiagramm der summierten Jahresgewinne österreichischer Energieversorger von 2020 bis 2025 in Milliarden Euro, unterteilt nach Unternehmen. Die Gewinne steigen von 2,1 Milliarden Euro 2020 auf den Höchstwert von 5,8 Milliarden Euro 2023 und gehen bis 2025 auf 4,1 Milliarden Euro zurück. Den größten Beitrag stellt durchgehend der Verbund. Quelle: Geschäftsberichte und Pressemitteilungen der Unternehmen.
Energie

Die Energieversorger sind Gelddruckmaschinen

Jahresgewinne der österreichischen Energieversorger, in Milliarden Euro

Die Gewinne der Energieversorger sprudeln.

Schematische Österreichkarte mit den wechselseitigen Beteiligungen der großen Stromversorger in Prozent. Die Unternehmen stehen überwiegend im Eigentum der öffentlichen Hand (Staatsanteile von 55 bis 100 Prozent) und sind über direkte und indirekte Beteiligungen miteinander verflochten. Mehrere Versorger halten Anteile am Verbund und aneinander. Quelle: Agenda Austria, Geschäftsberichte, FirmenABC.
Energie

Freunderlwirtschaft im österreichischen Strommarkt 

Wechselseitige Beteiligungen der öffentlichen Stromversorger, in Prozent

Freunderlwirtschaft und Staatseigentum lähmen den Markt.

Gestapeltes Balkendiagramm der Stromkosten für Haushalte 2026 in Cent pro Kilowattstunde, je Region unterteilt in Energiepreis und Netzentgelt. Der Energiepreis liegt überall ähnlich (16,2 bis 18,8 Cent), das Netzentgelt streut stark: von 6,9 Cent in Vorarlberg bis 11,6 Cent in Kärnten. Die Gesamtkosten reichen von rund 23 Cent in Vorarlberg bis rund 30 Cent in Kärnten. Quelle: Agenda Austria, E-Control.
Energie

Netzentgelt treibt regionale Unterschiede 

Stromkosten für Haushalte, 2026, in Cent pro Kilowattstunde (kWh)

Große Spanne bei den Netzgebühren

Zwei Ringdiagramme zur Zusammensetzung der Stromrechnung in Österreich im August 2026. Beim Gewerbebetrieb in Linz entfallen 47 Prozent auf Energie, 29 Prozent auf den Netztarif, 21 Prozent auf Steuern und Abgaben, 3 Prozent auf die Erneuerbaren-Förderung. Beim Privathaushalt in Wien sind es 40, 34, 22 und 4 Prozent. In beiden Fällen macht die reine Energie weniger als die Hälfte aus. Quelle: E-Control.
Energie

Was die Stromrechnung alles enthält

Stromkosten pro Jahr inklusive Netzkosten, Steuern und Abgaben, August 2026

Der eigentliche Strom macht weniger als die Hälfte der Stromrechnung aus.

Liniendiagramm der Strompreise in Österreich und der EU von 2008 bis Ende 2025 in Euro pro Kilowattstunde. Die Haushaltspreise in Österreich steigen zuletzt auf rund 0,33 Euro und liegen über dem EU-Schnitt von rund 0,29 Euro. Die Industriepreise in Österreich erreichen um 2022/23 rund 0,24 Euro und gehen dann auf etwa 0,17 Euro zurück, leicht über dem EU-Wert. Quelle: Eurostat.
Energie

Österreich zahlt zu viel für Strom

Strompreise in Euro pro Kilowattstunde, Halbjahresdaten bis 2. Halbjahr 2025

Trotz Rekordanteil an erneuerbarer Energie zahlt Österreich mit die höchsten Strompreise in Europa.

Energie

Teure Energie? Alles eine Frage der Perspektive

Europa stöhnt über die neuerlich gestiegenen Energiepreise. Dabei täte ein anderer Blick gut: Je ärger wir unsere Energie subventionieren, desto härter wird das Leben in den Schwellenländern.

Energie

Provisorien statt Lösungen im Energiemarkt

Der neue Industriestrombonus geht an den Start. Ein hilfloses Vehikel, das das zugrundeliegende Problem nicht löst.

Coverfoto des Podcasts "Das Weekly - Make Austria Think Again" mit Sandra Keplinger und Vitus Ortner
Digitalisierung

Künstliche Intelligenz: Wer entscheidet – Markt, Staat oder Militär?

„Das Blöde ist, dass all diesen KI-gestützten Lösungen halt irgendwo der moralische Kompass fehlt." – Andreas Grassl

Grafik, die zeigt, wie viele Minuten in Österreich für einen Liter Diesel oder Benzin gearbeitet werden muss.
Energie

Kollektiver Nervenzusammenbruch an der Zapfsäule?

Die Verrenkungen, die die Regierung unternehmen muss, um uns um ein paar Cent zu entlasten, werden immer abenteuerlicher.

Energie

Werden uns die Erneuerbaren retten?

Hätten wir doch nur die Energiewende stärker vorangetrieben! So oder so ähnlich schallt es im Zuge der abermaligen Energiekrise aus aller Munde.

Energie

Die Merit-Order: Unschuldig im Sinne der Anklage

Wer den Preisbildungsmechanismus an der Börse dafür verantwortlich macht, dass der Strom so teuer ist, macht es sich zu leicht. Wir spielen den Pflichtverteidiger für die Merit-Order.

Podcast-Cover "Das Weekly - Make Austria Think Again" mit Sandra Keplinger und Hanno Lorenz
Energie

Preisdeckel: Warum der Staat Preise nie kontrollieren kann

„Ein Preisdeckel bedeutet letztlich, dass der Staat die Entscheidungen von Millionen Menschen durch die Entscheidungen einiger Politiker und Beamter ersetzt.“

Beitragsbild Kommentar
Energie

Die Superschurkin Merit-Order ist zurück!

Die Politik beklagt sich über Marktversagen im Energiesektor, obwohl sie dort selbst das Sagen hat. Nun hackt sie wieder auf der armen Merit-Order herum. Die kann aber rein gar nichts für Staatsversagen.

Einkommen

85 Cent für die Tankstelle – 2,49 Euro für den Staat: So viel kostet ein Liter Benzin wirklich

Um sich einen Liter Benzin kaufen zu können, müssen insgesamt 3,34 Euro erwirtschaftet werden. Doch in das eigentliche Produkt fließt nur ein kleiner Teil: 85 Cent entfallen auf den Benzin-Nettopreis und 2,49 Euro bestehen aus Steuern und Abgaben.

Aufteilung des Benzinpreises pro Liter in Steuern und Nettopreis bei unterschiedlichen Preisniveaus, in Euro, in Österreich
Energie

Spritpreis: Wie der Staat die Autofahrer abkassiert  

Was für Autofahrer ein Schock ist, ist für den Staat ein gutes Geschäft. Fließt ein Liter Super für 1,70 Euro in den Tank, gehen etwa 48,2 Cent Mineralölsteuer, rund 12,5 Cent CO₂-Abgabe und rund 28 Cent Mehrwertsteuer an den Staat.

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