Die Gewinne der Energieversorger sprudeln.
Was die meisten Menschen im Land als Energiekrise bezeichnen würden, war für die überwiegend staatlichen Stromversorger ein glänzendes Geschäft. Die Gewinne haben sich seit 2020 zwischenzeitlich fast verdreifacht; auch 2025 lagen sie noch auf dem doppelten Niveau. Günstige Wechseloptionen gab es für Stromkunden 2022/23 kaum. Dazu kamen die Mittel aus der „Stromkostenbremse“, die vor allem in die Taschen der Versorger flossen. Erst auf Zuruf aus der Politik sah der Verbund 2026 plötzlich eine Möglichkeit, die Preise zu senken. Da der österreichische Strommarkt ein Oligopol ist, mussten die anderen Versorger dann folgen.
Quelle: Geschäftsberichte oder Pressemitteilungen der Unternehmen. Dargestellt sind die summierten Jahresgewinne der österreichischen Energieversorger von 2020 bis 2025 in Milliarden Euro. Die einzelnen Farbsegmente je Balken stehen für die Gewinnbeiträge der einzelnen Unternehmen (Verbund, Wien Energie, EVN, Energie AG, TIWAG, Salzburg AG, Burgenland Energie, Energie Steiermark und KELAG).
Das gestapelte Balkendiagramm zeigt die Summe der Jahresgewinne österreichischer Energieversorger von 2020 bis 2025 in Milliarden Euro; jeder Balken ist nach Unternehmen unterteilt. Die Gesamtgewinne steigen von 2,1 Milliarden Euro (2020) über 2,4 (2021) und 4,1 (2022) auf den Höchstwert von 5,8 Milliarden Euro im Jahr 2023. Danach gehen sie auf 4,9 Milliarden Euro (2024) und 4,1 Milliarden Euro (2025) zurück. Über alle Jahre stellt der Verbund den größten Einzelbeitrag, dargestellt als unterstes und größtes Balkensegment.
Entwicklung des Pensionsantrittsalters und der Lebenserwartung von Männern und Frauen zwischen 1970 und 2060, in Jahren, in Österreich
1970 verbrachten Männer im Schnitt 13,6 Jahre in Pension, Frauen 18,5 Jahre. Heute sind es bereits 21,2 beziehungsweise 26,4 Jahre, bis 2060 steigt die Bezugsdauer auf 25,3 und 28,9 Jahre.
Zinssätze in Österreich, in Prozent
Billiges Geld ist Geschichte. Die Zinswende macht es für die Unternehmen und privaten Haushalte schwieriger, Investitionsprojekte zu finanzieren.
Pensionsjahre insgesamt und in guter Gesundheit, 1978 und heute, in Jahren
Wer 1978 in Österreich seinen 65. Geburtstag feierte, hatte im Schnitt knapp 14,5 Jahre Pension vor sich, knapp vier Jahre davon in guter oder sehr guter Gesundheit.
Wirtschaftsklassen. mit den größten Beschäftigtenveränderungen zwischen April 2025 und April 2026
Wen überrascht es: Das stärkste Jobwachstum gibt es im staatlichen Bereich.
reale Unternehmensinvestitionen, Index (2019 = 100)
Die Pandemie ist lange vorbei, die heimische Investitionsschwäche nicht. Real investieren Österreichs Unternehmen heuer um sechs Prozent weniger als 2019. In den USA liegen die Investitionen um 26 Prozent über dem Vorkrisenniveau, in Italien um 29 Prozent, im Vereinigten Königreich um 11 Prozent. Selbst die EU hat den Rückstand aufgeholt. Schw
PISA-Punkte 2025, Mittel aus Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften
Zugewanderte Schüler schneiden bei PISA 2025 in Österreich im Schnitt um 58 Punkte schlechter ab als ihre österreichischen Mitschüler. Umgerechnet in österreichische Lernjahre sind das 2,5 Schuljahre Rückstand.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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