Große Spanne bei den Netzgebühren
Während die reinen Energiepreise in allen Bundesländern auf einem vergleichbaren Niveau liegen, klafft die Gesamtrechnung je nach Region deutlich auseinander. Verantwortlich dafür sind die Netzentgelte der monopolistisch agierenden Netzbetreiber. Das aktuelle Regulierungssystem sichert den Betreibern hohe kalkulatorische Renditen zu und wälzt Kosten direkt auf die Verbraucher ab. Die Folge sind ausgeprägte regionale Unterschiede: Während Haushalte in Vorarlberg unter 7 Cent pro Kilowattstunde an Netzentgelt zahlen, werden in Kärnten fast 12 Cent fällig.
Quellen: Agenda Austria, E-Control. Dargestellt sind die Stromkosten für Haushalte im Jahr 2026 in Cent pro Kilowattstunde, aufgeteilt in den reinen Energiepreis (Strom) und das Netzentgelt, für 13 Regionen bzw. Standorte. Bezugsgröße ist ein Haushalt mit 3.500 kWh Stromverbrauch pro Jahr; gezeigt wird jeweils das günstigste verfügbare Produkt ohne Wechselrabatte. Die Balken sind nach den Gesamtkosten aufsteigend sortiert.
Das gestapelte Balkendiagramm zeigt für 13 Regionen die Stromkosten je Kilowattstunde, gegliedert in Strom (unterer Balkenteil) und Netzentgelt (oberer Balkenteil). Der Energiepreis liegt überall auf ähnlichem Niveau zwischen 16,2 und 18,8 Cent. Das Netzentgelt streut deutlich stärker: Vorarlberg weist mit 6,9 Cent den niedrigsten Wert auf, Kärnten mit 11,6 Cent den höchsten. Entsprechend reichen die Gesamtkosten von rund 23,2 Cent in Vorarlberg bis rund 29,5 Cent in Kärnten. Die Reihung der Regionen folgt damit im Wesentlichen der Höhe des Netzentgelts.
Niemand sollte sich wundern, dass es in Österreich steigenden Wohnungsmangel gibt.
Durchschnittliche Ausgaben pro Schüler nach Bildungsstufe, im Jahr 2023, in Euro (KKP)
Österreich gibt pro Kind in der frühen Bildung rund 16.000 Euro aus.
Anteil außerordentlicher Schüler in der ersten Schulstufe nach Staatsbürgerschaft, 2019/20 bis 2024/25
Fast jedes vierte Kind beginnt die Volksschule als außerordentlicher Schüler, weil es dem Unterricht sprachlich nicht folgen kann.
Anteil der 15- bis 24-Jährigen, die weder in Ausbildung noch erwerbstätig sind, nach Herkunft, im Jahr 2025
Was in der Schule nicht aufgeholt wird, setzt sich am Arbeitsmarkt und später im Sozialsystem fort.
Index (2015 = 100), je geleisteter Arbeitsstunde, bis 2026.
Die Löhne sind seit 2019 kräftig gestiegen - auch wenn man die starke Inflation berücksichtigt.
Durchschnittliche monatliche Haushaltsausgaben nach Ausgabengruppen, 2019/20 und 2024/25
Der gesamte Konsum der Haushalte verändert sich seit Jahren real kaum - ein Symptom der wirtschaftlichen Stagnation, die wir in Österreich seit 2019 erleben.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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