Was uns der Staat nicht abnehmen kann: Preise vergleichen.
Noch nie war es so einfach, den Stromanbieter zu wechseln. Wer Preise vergleicht, kann locker zwischen vier und fünf Cent pro Kilowattstunde sparen. Für einen dreiköpfigen Haushalt kann das ein dreistelliger Eurobetrag pro Jahr sein. Nur in der akuten Energiekrise 2022/23 gab es keine besseren Optionen. Bei aller Kritik an dem, was wir in Österreich „Strommarkt“ nennen: Ein paar Cent kann sich jeder selbst sparen. So viel Eigenverantwortung muss sein.
Quellen: Agenda Austria, E-Control. Dargestellt ist die Differenz zwischen dem durchschnittlichen Hauptprodukt und dem günstigsten verfügbaren Stromtarif in Cent pro Kilowattstunde, im Zeitverlauf von 2019 bis 2026. Verglichen werden der Energiepreis des Hauptprodukts (gewichteter Durchschnitt) und der durchschnittliche Preis des jeweils günstigsten verfügbaren Produkts. Bezugsgröße ist ein Haushalt mit 3.500 kWh Stromverbrauch pro Jahr. Ein positiver Wert bedeutet, dass das günstigste Produkt billiger ist als das Hauptprodukt; ein negativer Wert das Gegenteil.
Das Liniendiagramm zeigt für die Jahre 2019 bis 2026 die Differenz zwischen dem durchschnittlichen Hauptprodukt und dem günstigsten verfügbaren Stromtarif in Cent pro Kilowattstunde. Zu Beginn liegt die Differenz bei rund 3,5 bis 4 Cent und steigt bis 2021 auf etwa 6 Cent. Im Verlauf des Jahres 2022 fällt sie stark ab und erreicht Ende 2022 mit etwa minus 17 bis 18 Cent ihren Tiefstwert; in dieser Phase ist das günstigste Produkt also teurer als das Hauptprodukt. Ab 2023 dreht die Kurve wieder ins Positive, erreicht Mitte 2024 rund 11 Cent und geht bis 2026 auf etwa 4 Cent zurück.
Niemand sollte sich wundern, dass es in Österreich steigenden Wohnungsmangel gibt.
Durchschnittliche Ausgaben pro Schüler nach Bildungsstufe, im Jahr 2023, in Euro (KKP)
Österreich gibt pro Kind in der frühen Bildung rund 16.000 Euro aus.
Anteil außerordentlicher Schüler in der ersten Schulstufe nach Staatsbürgerschaft, 2019/20 bis 2024/25
Fast jedes vierte Kind beginnt die Volksschule als außerordentlicher Schüler, weil es dem Unterricht sprachlich nicht folgen kann.
Anteil der 15- bis 24-Jährigen, die weder in Ausbildung noch erwerbstätig sind, nach Herkunft, im Jahr 2025
Was in der Schule nicht aufgeholt wird, setzt sich am Arbeitsmarkt und später im Sozialsystem fort.
Index (2015 = 100), je geleisteter Arbeitsstunde, bis 2026.
Die Löhne sind seit 2019 kräftig gestiegen - auch wenn man die starke Inflation berücksichtigt.
Durchschnittliche monatliche Haushaltsausgaben nach Ausgabengruppen, 2019/20 und 2024/25
Der gesamte Konsum der Haushalte verändert sich seit Jahren real kaum - ein Symptom der wirtschaftlichen Stagnation, die wir in Österreich seit 2019 erleben.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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