Dieses Kapitel ist geradezu ernüchternd. Im staatlichen Pensionssystem klafft eine Finanzierungslücke von 21 Milliarden Euro pro Jahr, das entspricht einem Viertel des Bundeshaushalts. Eine Sanierung des staatlichen Pensionssystems ist nicht zu sehen, das ist vor allem für die jüngeren Generationen eine schlechte Nachricht. Die von vielen Experten und auch der Agenda Austria befürwortete Pensionsautomatik ist nicht vorgesehen, das gesetzliche Pensionsalter bleibt trotz rasant steigender Lebenserwartung unverändert.
Zwar sind die noch sehr unkonkreten Harmonisierungsversuche und die Schaffung einer einheitlichen Pensionsversicherung Schritte in die richtige Richtung, auf der anderen Seite wird die Mindestpension erhöht. Wer 30 Jahre eingezahlt hat, wird mindestens 1.000 Euro Pension bekommen, bei 40 Versicherungsjahren sind es mindestens 1.200 Euro. Ein richtiger Schritt ist jedenfalls das Ziel einer einheitlichen Pensionsversicherung, die auch die Basis für eine schnellere Harmonisierung aller Pensionssysteme sein könnte.
Die türkis-rot-pinke Dreierkoalition wird ein Jahr alt. Doch was ist schon ein Jahr? Zeit ist bekanntlich relativ. Wäre die Regierung ein Baby, würden wir uns nun auf die ersten zaghaften Schritte freuen; wäre sie aber ein Goldhamster, würden wir schon mal ein kleines Loch im Garten vorbereiten.
Die öffentliche Hand besitzt gewaltige Teile der österreichischen Wirtschaft. Zeitgemäß ist das nicht. Privatisierung ist das Gebot der Stunde. Am Ende gewinnen alle.
Neue Regierung, alter Kurs: Wer mit der neuen Bundesregierung auf Reformen hoffte, hat sich getäuscht. Unsere Grafiksammlung 2025 veranschaulicht, wo die Probleme liegen.
Damit die österreichische Wirtschaft wieder wachsen kann, ist Veränderung nötig. Das Stichwort lautet: schöpferische Zerstörung.
(Über) 100 Jahre Interventionsspirale im österreichischen Wohnungsmarkt
Die Mietpreisbremse für den freien Markt wird kommen. Und mit ihr eine ganze Reihe an unbeabsichtigten Nebenwirkungen. In Österreich haben wir über 100 Jahre Erfahrung mit Mietpreiseingriffen. Nur gelernt haben wir nichts daraus.
Warum Österreichs Schüler so wenig über Wirtschaft wissen. Und warum das nicht gut ist.
Was ist ein Markt? Wie bilden sich Preise? Was ist der Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn? Viele Österreicher wissen das nicht; die Welt der Ökonomie ist ihnen ein Rätsel und deshalb oft auch unheimlich. Ein Schulfach Wirtschaft würde diese Defizite schon bei den Jüngsten beheben – und eine Menge Irrtümer aus der Welt schaffen.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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