Thema: Budget & Finanzen

Hier finden Sie Blog-Artikel, Videos und Infografiken der Agenda Austria rund um die Themen Staatsbudget, Zinsentwicklung und Vermögensanlage.

Niedrige Zinsen: Gewinner und Verlierer

Niedrige Zinsen: Gewinner und Verlierer

Die Nettoerträge aus Zinsen zeigen: In Österreich sind die Sparer und der Finanzsektor die Verlierer der lockeren EZB-Geldpolitik. Doch das ist nicht überall so. In allen Ländern profitiert haben hingegen Unternehmen und der Staat.

Welche Länder müssten sich eigentlich am meisten bei Mario Draghi & Co., also beim EZB-Rat, für die niedrigeren Zinsen und die lockere Geldpolitik bedanken? Diese geht mittlerweile ja ins neunte Jahr. Und andererseits: Wer hat ein Interesse daran, dass die Zinsen möglichst bald steigen? Interessante Erkenntnisse dazu bringen Daten, wie sich der jeweilige Nettoertrag aus Zinsen entwickelt hat. Weiterlesen

Budget: Österreich braucht eine Ausgabenbremse

Budget: Österreich braucht eine Ausgabenbremse

2016 brachte ein höheres Defizit als ohnehin angekündigt. Die Politik muss sich vor der Versuchung permanenter neuer Schulden endlich selbst schützen. Skandinavische Länder zeigen, wie es geht.

Österreich machte 2016 ein höheres Defizit als angekündigt und mit der EU vereinbart. Genauer gesagt: Das strukturelle Nulldefizit wurde verfehlt – auch nach Abzug besonderer Ausgaben wie jenen für die Flüchtlinge gab es ein größeres Budgetloch als geplant. Weiterlesen

Grafik der Woche: Geldanlagen und ihre Ertragsentwicklung

Grafik der Woche: Geldanlagen und ihre Ertragsentwicklung

Welche Form der Geldanlage bringt den höchsten Ertrag? Wir vergleichen die Ertragsentwicklung von Sparbuch, Lebensversicherung und Aktien in den letzten Jahren.

Früher brauchte man nicht lang zu überlegen, wie das Ersparte vor der Inflation zu schützen sei: Dafür reichte auch schon ein einfaches Sparbuch. Das ist mit den sehr niedrigen Zinsen vorbei. Unsere Grafik zeigt, welche Form der Geldanlage in den Jahren vor 2017 welchen Ertrag gebracht hat. Der fiktive Sparer hat dabei pro Monat eine Summe von 100 Euro (in heutigem Wert) beiseite gelegt bzw. investiert: Weiterlesen

Österreich, eine Schuldenlandkarte

Österreich, eine Schuldenlandkarte

Die EU brummt Österreich 30 Millionen Euro Strafe wegen Übermittlung eines falschen Schuldenstands auf. Wegen veralteter Methoden weiß aber niemand so genau, wie hoch die Verbindllichkeiten von Ländern und Gemeinden wirklich sind.

Österreich muss, so wurde kürzlich berichtet, wahrscheinlich knapp 30 Millionen Euro Strafe an die EU bezahlen, weil die Republik falsche Daten über die Schulden des Landes Salzburg an Brüssel übermittelte. Dort wird ein solcher Sachverhalt übrigens sarkastisch als „Greek Statistics“ bezeichnet. Es folgte ein Ping-Pong gegenseitiger Schuldzuweisungen zwischen Salzburg und der Statistik Austria. Weiterlesen

Missliche Lage der Sparer

Missliche Lage der Sparer

Spare in der Zeit, dann hast du in der Not. Stimmt das noch? Die Sache mit dem Vermögen ist komplizierter geworden.

Seit jeher setzen die Österreicher, wenn es ums Geld geht, am liebsten auf das Sparbuch oder andere sichere Anlageformen wie das Bausparen. So besitzt nur ein Zehntel der Haushalte Anteile an Investmentfonds, nur fünf Prozent halten Aktien. Warum auch nicht, könnte man sagen – wer mit einer geringen Rendite zufrieden ist und sich nicht mit Aktienkursen beschäftigen will, konnte sein Vermögen auch so vor der Geldentwertung schützen oder leicht vergrößern. Weiterlesen

Ab heute lebt die Republik auf Pump

Ab heute lebt die Republik auf Pump

Damit der Staat bis zum Jahresende finanziert werden kann, muss sich Österreich auch dieses Jahr neu verschulden.

Kennen Sie den Scherz vom Geld, das schon aus ist, wenn gleichzeitig noch Monat übrig bleibt? So geht es der Republik Österreich am 21. Dezember, also heute. Ab sofort muss sich Österreich verschulden, damit die staatlichen Leistungen bzw. Einrichtungen weiter bezahlt werden können. Denn die für 2016 prognostizierten Einnahmen sind aufgebraucht. Weiterlesen

Das Budget ist nur über große Reformen sanierbar

Das Budget ist nur über große Reformen sanierbar

Österreichs Pensionssystem und der Föderalismus sind zu teuer. Ohne diese Ausgaben zu senken, bleibt ein Nulldefizit weiter Schimäre – wie bereits seit 54 Jahren. Über einen „Sparkurs“ zu klagen, ist daher absurd.

Das Wort „zukunftsvergessen“ mag vielleicht eine neudeutsche Wortschöpfung sein, aber es beschreibt die Struktur der österreichischen Bundes-Ausgaben recht gut. Denn jeder vierte Euro des Budgets wird bereits für Pensionen ausgegeben, Tendenz steigend. Allein um das zwischen Ein- und Auszahlungen klaffende Loch im öffentlichen Pensionssystem zu stopfen, werden 10,6 Milliarden Euro benötigt. Das sind um etwa zwei Milliarden Euro mehr als jährlich für die Bildung ausgegeben wird. Weiterlesen

6 Chancen für Österreich

6 Chancen für Österreich

Die Agenda Austria hat in ihrer Funktion als Ideenspender sechs Chancen ausgemacht, die in keinem Modernisierungsprogramm fehlen sollten.

Was wäre also aus unserer Sicht zu tun, um den Wohlstand Österreichs zu sichern und auszubauen?

1. Arbeitskosten senken, mehr Menschen in Beschäftigung bringen

2. Problemschulen stärken, Bildungsverlierern vor Ort helfen

3. Gewerbeordnung ausholzen, Unternehmertum erleichtern

4. Arbeitsanreize erhöhen, Langzeitarbeitslosigkeit reduzieren

5. Flüchtlingen Deutsch lehren, Integration ermöglichen

6. Pensionen sichern, Ausgabenloch stopfen

 

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Höhere Schulden, geringere Zinslast

Höhere Schulden, geringere Zinslast

Schon vor Beginn der Wirtschaftskrise 2008/2009 kletterten Österreichs Schulden weiter spürbar in die Höhe. Dieser Trend hat sich seit Ausbruch der Krise verstärkt, weil Österreich seine Staatsausgaben massiv ausgeweitet hat, um damit für mehr Nachfrage zu sorgen. Auch Kosten für die Bankenrettung sind enthalten. Weiterlesen

Die Republik stellt den Ländern einen Blankoscheck aus

Die Republik stellt den Ländern einen Blankoscheck aus

Der Finanzminister hat für die Hypo Alpe Adria nochmals tief in die Steuergeld-Tasche gegriffen. Damit schafft er einen bedenklichen Präzedenzfall. Das Hypo-Desaster wird die Republik mindestens 11,7 Milliarden Euro kosten.

Von der Öffentlichkeit eher unbemerkt ist am vergangenen Wochenende in einer wichtigen Angelegenheit ein Präzedenzfall geschaffen worden. Entgegen den Ankündigungen von Finanzminister Hans Jörg Schelling, kein Steuergeld mehr für die Hypo Alpe Adria locker zu machen, wird der Bad Bank Heta bzw. deren Abbaugesellschaft weiteres Geld zugeschossen. Schätzungen belaufen sich auf bis zu 1,5 Milliarden Euro. Weiterlesen

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