Thema: Bildung & Schule

Hier finden Sie Blog-Artikel, Videos und Infografiken der Agenda Austria rund um das österreichische Bildungssystem, vom Kindergarten bis zu den Hochschulen.

Der gut versteckte Bildungsskandal

Der gut versteckte Bildungsskandal

Das Prinzip der Chancengleichheit wird bereits in der Volksschule stark vernachlässigt. – Kommentar von Wolfgang Feller

Die Vorstellung der neuen Pirls-Studie über die Lesekompetenz der Volksschüler führte zu durchaus unterschiedlichen Schlagzeilen: „Die Zehnjährigen lesen wieder besser“, schrieben die einen, „Jeder sechste Volksschüler kann kaum lesen“, die anderen. Bildungsministerin Sonja Hammerschmid (SPÖ) zeigte sich erfreut über den Aufwärtstrend und sah sich in ihrer Autonomiereform bestätigt. Diese müsse man „jetzt unbedingt wirken lassen“, damit der nächste Test noch besser ausfällt. Weiterlesen

Das Regierungsprogramm aus Sicht der Agenda Austria

Das Regierungsprogramm aus Sicht der Agenda Austria

„Zusammen. Für unser Österreich“ lautet der Titel des Programms, welches sich ÖVP und FPÖ bis 2022 gegeben haben. Wir fassen zusammen, was es enthält – und was darin fehlt.

Heute findet im Nationalrat eine Debatte über das Regierungsprogramm der türkis-blauen Koalition statt. Es lässt sich am besten in den Worten von Vizekanzler Strache zusammenfassen: Eine Politik der kleinen Schritte – ohne jene ambitionierten „Leuchtturmprojekte“, die angekündigt worden waren. Weiterlesen

Arm sein in einem reichen Land

Arm sein in einem reichen Land

In unseren Volksschulen wächst die Armut von morgen heran. Das scheint gerade jene nicht zu kratzen, die über wachsende Armut klagen. Eigenartig, nicht? – Kommentar von Franz Schellhorn.

In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen wird hierzulande die Frage aufgeworfen, warum es in einem reichen Land wie Österreich noch immer Armut gibt. Eine berechtigte Frage, zumal jährlich mehr als ein Drittel der Wirtschaftsleistung zur Bekämpfung der Armut ausgegeben wird. Das sind mehr als 100 Milliarden Euro jedes Jahr, also eine nicht ganz unbeträchtliche Summe. Das viele Geld verfehlt seine Wirkung nicht, seit Jahren gehen alle Armutsindikatoren in Österreich zurück, hier leistet der Wohlfahrtsstaat wichtige und gute Arbeit. Weiterlesen

Von umfassender Erneuerung ist wenig zu sehen

Von umfassender Erneuerung ist wenig zu sehen

Wer sich von der neuen Regierung eine Generalsanierung des Hauses Österreich erwartet hat, wird nach Lektüre des Arbeitsprogramms bitter enttäuscht sein. Bleibt die Hoffnung, dass nach den vier Wahlgängen 2018 noch mehr kommt.

Nach einem Jahrzehnt hat Österreich nun wieder eine Regierung, die keine große Koalition ist. Wer sich aber von ÖVP und FPÖ eine große Veränderung oder gar eine Generalsanierung des Hauses Österreich erwartet hat, bleibt nach Lektüre des am Samstag vorgelegten Arbeitsprogramms bitter enttäuscht zurück. Weiterlesen

Eine Wegbeschreibung für die neue Regierung

Eine Wegbeschreibung für die neue Regierung

Um den Wohlstand zu sichern, muss Österreich wieder wettbewerbsfähiger werden. Wir zeigen in einer neuen Publikation, wie das geht: „Yes, you can! Eine Roadmap in die Top Ten“.

Egal, wie die nun startenden Koalitionsverhandlungen ausgehen: Auf die neue Regierung wartet jede Menge Arbeit. Nicht zuletzt deswegen, weil sich Österreich in den vergangenen zehn Jahren kaum weiterentwickelt hat und deutlich weniger wettbewerbsfähig ist als etwa 2007. Dabei ist der internationale Handel für Österreich von überragender Bedeutung – mehr als jeder zweite Euro wird jenseits der Grenzen verdient. Weiterlesen

Und jetzt? – Kommentar zur Nationalratswahl

Und jetzt? – Kommentar zur Nationalratswahl

Die künftige Regierung wird den Blick der Bevölkerung wieder nach vorn richten müssen. Dazu braucht es vor allem einmal eines: eine positive Erzählung. – Kommentar von Franz Schellhorn

Endlich. Die Wahlen sind geschlagen, und damit ist auch der wohl schmutzigste aller Wahlkämpfe vorbei. Was bleibt, ist ein schwer vergiftetes politisches Klima und die Frage, ob es die künftige Regierung schaffen wird, den Blick der Bevölkerung wieder nach vorn zu lenken, den Menschen wieder Mut zu machen und sie davon zu überzeugen, keine Angst vor der Zukunft haben zu müssen. Weiterlesen

Richard Thaler, der neue Nobelpreis-Träger

Richard Thaler, der neue Nobelpreis-Träger

Der Erfinder des „Nudging“ erhält den Preis der Schwedischen Reichsbank für seine Erkenntnisse in der Verhaltensökonomie. Manche davon werden im öffentlichen Leben angewendet.

Der diesjährige Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften, den die Schwedische Reichsbank vergibt, geht an Richard Thaler für seinen Beitrag zur Verhaltensökonomie. Der an der University of Chicago tätige Ökonom hat gezeigt, wie bedeutend psychologisch realistische Annahmen wie die begrenzte Rationalität der Menschen, soziale Präferenzen oder mangelnde Selbstkontrolle in der Analyse von ökonomischen Entscheidungen sind: Der Mensch ist eben kein reiner „homo oeconomicus“. Thalers Forschungsergebnisse haben maßgeblich zur raschen Ausbreitung der Verhaltensökonomie und deren Anwendung in der Wirtschaftsforschung und in der Politik geführt. Weiterlesen

Die Legende von der vererbten Bildung

Die Legende von der vererbten Bildung

Durch falsch interpretierte Kennzahlen gerät Österreichs Bildungsmobilität in Verruf. – Kommentar von Wolfgang Feller

Seit Jahren widmet sich ein Kapitel der OECD-Studie „Bildung auf einen Blick 2017“ der Bildungsmobilität. Und erneut überrascht sie mit einer dramatisch erscheinenden Aussage für Österreich: Bei den 30- bis 44-Jährigen machen nur zehn Prozent der Kinder von Eltern ohne akademische Bildung selbst einen Studienabschluss. Im Durchschnitt der OECD-Länder sind es doppelt so viele. Weiterlesen

Die Staatsausgaben auf einen Blick

Die Staatsausgaben auf einen Blick

Wofür gibt die Republik auf Rechnung der Steuerzahler derzeit das meiste Geld aus? Wie viel wenden wir für Bildung, Gesundheit und Soziales auf? Unsere interaktive Grafik verschafft Ihnen einen Überblick.


//Update 28.09.2017: Die Statistik Austria hat nun auch die Angaben für die öffentlichen Finanzen 2016 revidiert. Die Angaben in unserer Grafik wurden entsprechend aktualisiert.
//Update 25.09.2017: Die Statistik Austria hat die Angabe für das österreichische Bruttoinlandsprodukt 2016 von rund 349,3 Mrd. Euro auf rund 353,3 Mrd. Euro revidiert.


Bis zum Wahltag, dem 15. Oktober, wird es noch viele Diskussionen geben, wohin das Land ab dem 16. Oktober steuern soll. Hier finden Sie Informationen über den aktuellen Zustand des österreichischen Staatshaushalts. (Eine Übersicht der Staatseinnahmen aus Abgaben finden Sie hier.)

Unsere interaktive Grafik zeigt die konsolidierten Staatsausgaben (Summe der Ausgaben von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungsträgern) nach Aufgabenbereichen unterteilt. 2016 gab der Staat rund 179,1 Milliarden Euro aus, das sind 50,7 Prozent der heimischen Wirtschaftsleistung (alle Werte sind in Prozent des BIP angegeben): Weiterlesen

Die Lehrer für die Brennpunktschulen gibt es schon

Die Lehrer für die Brennpunktschulen gibt es schon

Ministerin Hammerschmids Vorschlag für mehr Pädagogen an bestimmten Schulen ist gut. Statt weitere Lehrer neu anzustellen sollten aber erfahrene Lehrer die Schule wechseln. Das erhöht die Bildungschancen von Kindern aus bildungsfernen Familien.

Im Wahlkampf kann es auch gute Ideen geben, die dazu nicht einmal das Budget belasten müssen. So ein Fall ist der Vorschlag von Bildungsministerin Sonja Hammerschmid, mehr Pädagogen an rund 520 sogenannten Brennpunktschulen einzusetzen. „Wo viele Schüler Deutsch nicht als Muttersprache oder auch Eltern haben, die über die Pflichtschule nicht hinausgekommen sind, ist mehr Personal nötig“, stellt Wolfgang Feller fest, der sich in der Agenda Austria mit Bildungsfragen beschäftigt. Weiterlesen

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