Österreich im Vergleich mit seinem großen Nachbarn im Norden
Vermutlich war Österreich nie so hervorragend, wie das die Redakteure des deutschen Nachrichtenmagazins „Stern“ im Juni 2005 behaupteten. Aber vermutlich hat es selbst hartnäckige Kritiker der damaligen Regierungskonstellation insgeheim gefreut, als Österreich vom „Stern“ mit folgender Schlagzeile auf der Titelseite geradezu hymnisch gef
Die SPÖ ist für den Schutz vermögender Pflegebedürftiger, die ÖVP will die Pflege komplett verstaatlichen. Interessant, nicht? – Kommentar von Franz Schellhorn.
Die Abschaffung des Pflegeregresses zieht eine Finanzierungslücke nach sich. Wer die Kosten genauer betrachtet, stellt fest: Die wahren Probleme sind viel größer und liegen woanders.
Laut Prognose wird sich die Zahl der Über-65-Jährigen bis zum Jahr 2100 verdoppeln.
Die Kosten für die Pensionen, die auf Österreich zukommen, sind im internationalen Vergleich sehr hoch.
Die Renten, die den Versicherten zustehen, sind gemessen an der Wirtschaftsleistung fast nirgendwo so hoch wie in Österreich. Bleibt das Wachstum schwach oder steigen die Zinsen, bleibt im Budget noch weniger Geld für Zukunftsinvestitionen.
Wie viel an Pension steht eigentlich den jahrzehntelangen Einzahlungen gegenüber? Unsere Grafik zeigt dies für die öffentliche Pensionsversicherung (ohne Beamte).
Derzeit gibt es für jeden Euro an Pensionsbeitrag im Schnitt 2,10 Euro an Rente. Dieser Wert wird zwar etwas sinken. Aber das Pensionssystem sollte dennoch die steigende Lebenserwartung berücksichtigen, wie auch die OECD und der IWF betonen.
Warum Österreich wichtige Reformen verschläft
Die Österreicher zählen zu den wohlhabendsten Menschen auf diesem Planeten – und vermutlich auch zu den unzufriedensten. Ein Auslöser dieser Unzufriedenheit könnte die Angst vor dem Abstieg in ein schlechteres Leben sein. Die politische Führung reagiert auf diese Ängste mit Stillstand und meidet das Wort „Reform“ soweit es geht. Der lan
Die deutlich gestiegene Höchstbeitragsgrundlage verschaffte der Pensionsversicherung 2016 etwa 90 Millionen Euro zusätzlich. Unsere Grafik zeigt, wie sich die Höchstbeitragsgrundlage in den letzten zehn Jahren im Vergleich zur Inflation entwickelt hat.
Die deutlich gestiegene Höchstbeitragsgrundlage verschafft der Pensionsversicherung dieses Jahr etwa 90 Millionen Euro zusätzlich. Aber wer jetzt mehr einzahlt, erwirbt einen höheren Pensionsanspruch. Nötig sind daher Reformen, die die Lebenserwartung berücksichtigen.
Die Mehrheit der Kinder, die heute in reichen Industrieländern zur Welt kommen, werden wahrscheinlich über 100 Jahre alt. Unsere Grafik zeigt, wie sich die Lebenserwartung für einzelne Jahrgänge entwickelt.
Seit Anfang Mai hat Österreichs Regierung einen neuen Chef. Und damit auch eine neue Chance, einiges richtig zu machen. Eine ganze Reihe von Dingen muss schon viel zu lange auf Erledigung warten. Eine spürbare Senkung der Arbeitskosten zum Beispiel, die dabei helfen soll, mehr Menschen in Beschäftigung zu bringen. Wir von der Agenda Austria habe
Zu beobachten ist ein rasant steigender Geldbedarf im Sozialsystem. Die Ausgaben der Sozialversicherung haben allein in den vergangenen zehn Jahren um 48 Prozent auf 58 Milliarden Euro zugelegt.
Statement von Monika Köppl-Turyna, Ökonomin der Agenda Austria, zum Thema "Bedingungsloses Grundeinkommen: Ökosozial oder fatal?" Am 1. Juni 2016 wird sie diese Frage u.a. mit Roland Düringer und Michael Soder (WU Wien) diskutieren.
Der Zuschuss zu den Pensionen aus Steuergeld dürfte weniger stark steigen als erwartet, nämlich um "nur" 16 Prozent in drei Jahren. Das liegt zu einem beträchtlichen Teil an neuen Annahmen und ändert am Reformbedarf daher nichts.
Im jetzigen Pensionssystem wird die Lebenserwartung überhaupt nicht berücksichtigt. Behebt die Politik diesen Systemfehler, sind die Pensionen verlässlich finanzierbar.
Niedrige Frauenpensionen: Was momentan in die falsche Richtung geht und was eigentlich zu tun wäre.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
Lernen Sie uns kennenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen