Schlagwort: Aktien

Podcast

Was sollen wir bloß mit unserem Geld machen?

Hören Sie “Eine Frage noch…” auf Apple Podcasts, Spotify und Buzzsprout Die Zinsen sind zuletzt zwar leicht gestiegen, doch die Inflation verharrt auf dem höchsten Wert seit Jahrzehnten. Geld auf Sparbüchern und Girokonten verliert massiv an Wert. Leider hinterlassen die multiplen Krisen auch an den Börsen tiefe Spuren. Der ATX etwa verlor innerhalb eines Jahres rund ein Viertel seines Werts. Gibt es trotzdem noch Möglichkeiten der Geldanlage?  Am schlechtesten wäre es, gar nichts zu tun und die Ersparnisse weiter auf dem Sparbuch liegen zu lassen, meint Hava Misimi, Finanzbloggerin und Jungunternehmerin aus Deutschland, im Podcast der Agenda Austria. Viele Aktien wurden zuletzt deutlich billiger. Deshalb sei jetzt ein sehr guter Zeitpunkt, um an der Börse einzusteigen, sagt Misimi: Wer langfristig investiere – also mit einem Zeithorizont von mindestens zehn, idealerweise 15 Jahren –, könne von der Krise profitieren. „Bei Aktien zeigen weltweite Daten über 100 Jahre, dass sich die Rendite pro Jahr bei 5,8 bis sechs Prozent einpendelt. Jetzt kann man diese Rendite sogar noch verbessern, weil man ja günstiger einkauft.“  Das gelte besonders für junge Menschen, die noch 20 oder 30 Jahre Zeit haben, sagt Misimi – die sich mit ihrem Blog „Femance“ vor allem an ein junges Publikum wendet. Sie selbst habe einst begonnen, sich mit dem Thema Geldanlage zu beschäftigen, weil sie sich eine simple Frage gestellt habe: „Ich arbeite für mein Geld. Was kann mein Geld für mich tun?“ Die enorme Teuerung bringe aber auch sie an Grenzen, gibt Misimi zu: „Es ist schwierig, wenn die Inflation über acht Prozent liegt. Da gibt es fast keine Geldanlage, die das abdecken kann. Im Moment geht es hauptsächlich um Schadensbegrenzung.“ In ihrem Buch „Money Kondo – Wie du heute deine Finanzen aufräumst und morgen freier lebst“ empfiehlt Hava Misimi unter anderem, erst einmal ein Haushaltsbuch anzulegen – mit sämtlichen Ein- und Ausgaben. Viele Menschen wüssten tatsächlich nicht, wofür sie ihr Geld verwenden, sagt die Autorin: „Bei den Fixkosten weiß jeder Bescheid. Aber bei den variablen Kosten hat niemand mehr eine Ahnung, wie viel er für den Kaffee oder fürs Essengehen ausgegeben hat. Jedes gute Unternehmen kennt seine Zahlen, und das sollte bei uns genauso sein.“ Seit der Coronapandemie würden sich junge Leute mehr mit Geldanlage befassen als früher, findet Misimi. „Vielleicht liegt das auch an Neo-Brokern, die das Trading einfacher und leichter zugänglich gemacht haben. Den Jungen ist auch bewusst geworden, dass es eine Rentenlücke gibt.“ Finanzielle Freiheit sei der Generation Z sehr wichtig, sagt die Expertin. Geldanlage wird auch als eine Möglichkeit gesehen, weniger zu arbeiten oder  eines Tages früher mit der Erwerbsarbeit aufzuhören. Man muss nicht reich sein, um zu investieren, lautet Hava Misimis Devise. Mittlerweile gebe es Neo-Broker, bei denen man schon mit zehn Euro pro Monat einsteigen könne. Das sei eine Summe, die wohl jeder erübrigen könne. Geht es um mehr Geld, rät sie allerdings zur Vorsicht: „Wenn ich das Geld in drei oder fünf Jahren wieder brauche, würde ich es nicht auf dem Aktienmarkt investieren, weil die Schwankungsbreite einfach zu hoch ist.“ Die... Read more »

#deineleistung – Bruttomat

Mit dem Brutto­maten siehst Du, wie viel Du im Jahr er­wirt­schaftest. Wie hoch der Wert Deiner Arbeits­leistung ist, wie viel Du zur Fin­anzierung staatlicher Auf­gaben beiträgst und wofür das von Dir bereitge­stellte Geld ausgegeben wird.

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© 2022 Agenda Austria
Sparer verlieren 6,2 Milliarden Euro im Jahr / 23.05.2022
https://www.agenda-austria.at/grafiken/die-inflation-vernichtet-das-geld-am-sparbuch/

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