Wohnen

Mieten sind im Gemeindebau um 20 Prozent gestiegen

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Zwischen 2012 und 2017 sind die Wohnkosten deutlich stärker gestiegen als die Inflation. Das liegt vor allem am Anstieg des Mietzinses, und in geringerem Ausmaß an der Erhöhung der Betriebskosten.

SPÖ-Chef Christian Kern fordert wegen der gestiegenen Kosten für Mietwohnungen eine Mietpreisbremse. Verantwortlich für die teureren Mieten sei in erster Linie der Anstieg der Nettomieten im privaten Wohnbau, wie die SPÖ gerne betont.

Eine Agenda Austria-Analyse der vergangenen fünf Jahre zeigt, dass die Wohnkosten nicht nur im privaten Bereich, sondern quer über alle Segmente gestiegen sind. Die Mieten waren dabei der Preistreiber. Im privaten Bereich sind sie pro Quadratmeter um knapp 24 Prozent nach oben geklettert, im Gemeindebau gab es einen Anstieg um 20 Prozent.

„Eine Mietpreisbremse kann speziell in Ballungsräumen zu einer Verschärfung der Wohnungsnot führen, weil dadurch weniger Wohnraum geschaffen und bestehender nicht mehr ausreichend saniert wird. Stattdessen braucht es eine Politik, die dafür sorgt, dass schlichtweg passender, mehr und flexibler gebaut wird“, sagt Agenda Austria-Ökonom Lukas Sustala.

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© 2018 Agenda Austria
Wohnkosten liegen im Mittelfeld / 18.07.2018
https://www.agenda-austria.at/grafiken/wohnkosten-im-mittelfeld/

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