Thema: Pensionen & Sozialstaat

Hier finden Sie Blog-Artikel, Videos und Infografiken der Agenda Austria zum österreichischen Sozialstaat, insbesondere zum Pensions- und Gesundheitssystem.

Eine Wegbeschreibung für die neue Regierung

Eine Wegbeschreibung für die neue Regierung

Um den Wohlstand zu sichern, muss Österreich wieder wettbewerbsfähiger werden. Wir zeigen in einer neuen Publikation, wie das geht: „Yes, you can! Eine Roadmap in die Top Ten“.

Egal, wie die nun startenden Koalitionsverhandlungen ausgehen: Auf die neue Regierung wartet jede Menge Arbeit. Nicht zuletzt deswegen, weil sich Österreich in den vergangenen zehn Jahren kaum weiterentwickelt hat und deutlich weniger wettbewerbsfähig ist als etwa 2007. Dabei ist der internationale Handel für Österreich von überragender Bedeutung – mehr als jeder zweite Euro wird jenseits der Grenzen verdient. Weiterlesen

Kommentar: „Geholt, was ihnen zusteht“

Kommentar: „Geholt, was ihnen zusteht“

In Österreich geht es nicht mehr wirklich um Arm oder Reich. Sondern um geschützt oder ungeschützt. Um pragmatisiert oder exponiert. – Kommentar von Franz Schellhorn

Glaubt man offiziellen Statistiken und Studien, dann geht es in diesem Land immer ungerechter zu. Männer seien um 40 Prozent reicher als ihre Partnerinnen, die Reichsten der Reichen verfügten über einen deutlich höheren Anteil am Gesamtvermögen als bisher angenommen, und für einige Menschen arbeitet das Geld sogar dann noch weiter, wenn sie selbst in ihren weichen Federbetten liegen, wie der Kanzler höchstpersönlich beklagt. Gemeint sind reiche Erben, die mit dem steuerfrei Ererbten ein Leben in Saus und Braus führen können, während andere nicht wissen, wie sie trotz harter Arbeit über die Runden kommen. Weiterlesen

Kommentar: „Pragmatisierung, die krank macht“

Kommentar: „Pragmatisierung, die krank macht“

Beamter zu sein, ist nicht nur angenehm. Ganz im Gegenteil: Der unkündbare Job dürfte mit beträchtlichen Gesundheitsrisiken verbunden sein. – Kommentar von Franz Schellhorn

Das Leben kann verdammt hart sein. Wie dem „Radiokolleg“ von Ö1 vor einigen Wochen zu entnehmen war, sind alle Menschen von Burn-out betroffen. Nicht nur jene, die schon darunter leiden, sondern auch jene, die sich pumperlgsund und belastbar fühlen. Kein Witz! Denn, so die Erklärung, auch sie müssen fürchten, eines Tages dem stressiger werdenden Leben nicht mehr gewachsen zu sein und von der heimtückischen Krankheit erfasst zu werden, womit auch sie vom Burn-out betroffen sind, wenn – vorerst – auch nur gedanklich. Weiterlesen

Löhne und Zufriedenheit im Job

Löhne und Zufriedenheit im Job

Wie passt die oft zitierte Lohnlücke zwischen Frauen und Männern mit Zufriedenheit im Job zusammen? Gerade Familie und Beruf lassen sich in Österreich oft nur mit viel Mühe vereinbaren. – Kommentar von Monika Köppl-Turyna

Satte 95 Prozent aller Arbeitnehmer in Österreich sind zufrieden mit ihrem Job – so das Ergebnis einer aktuellen Studie der London School of Economics. In 150 Ländern wurde nachgefragt, nirgendwo fiel die Zufriedenheit höher aus. Und als ob das nicht schon überraschend genug wäre: Frauen sind sogar viel öfter zufrieden mit ihrem Job als Männer.

Diese Beobachtung gilt für Österreich und die meisten anderen westeuropäischen Länder – mit Ausnahme der skandinavischen Staaten. Wie aber passt das zusammen mit der so oft zitierten Lohnlücke zwischen Frauen und Männern? Und den Klagen über eine mangelnde Work-Life-Balance? Weiterlesen

Die Pension mit 60 ist eine Falle

Die Pension mit 60 ist eine Falle

Das ungleiche Rentenalter ist für Frauen eine Diskriminierung, die Gewerkschafter, Feministinnen und reaktionäre Patriarchen ganz in Ordnung finden. – Kommentar von Franz Schellhorn

Die Frau ist aus der heutigen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken, wie der deutsche Humorist Loriot vor Jahren so treffend festgestellt hat. Was freilich nichts daran ändert, dass sie in der Gesellschaft von heute noch immer mit Problemen zu kämpfen hat, die Männer nicht kennen. Das meinen nicht nur Feministinnen, das sieht auch die Statistik so. Frauen kümmern sich um Familie und Haushalt, pflegen die eigenen Eltern und oft auch die des Mannes, leisten den Großteil der unbezahlten Tätigkeiten, arbeiten in schlechter bezahlten Jobs und bekommen auch niedrigere Pensionen. Weiterlesen

Die Staatsausgaben auf einen Blick

Die Staatsausgaben auf einen Blick

Wofür gibt die Republik auf Rechnung der Steuerzahler derzeit das meiste Geld aus? Wie viel wenden wir für Bildung, Gesundheit und Soziales auf? Unsere interaktive Grafik verschafft Ihnen einen Überblick.


//Update 28.09.2017: Die Statistik Austria hat nun auch die Angaben für die öffentlichen Finanzen 2016 revidiert. Die Angaben in unserer Grafik wurden entsprechend aktualisiert.
//Update 25.09.2017: Die Statistik Austria hat die Angabe für das österreichische Bruttoinlandsprodukt 2016 von rund 349,3 Mrd. Euro auf rund 353,3 Mrd. Euro revidiert.


Bis zum Wahltag, dem 15. Oktober, wird es noch viele Diskussionen geben, wohin das Land ab dem 16. Oktober steuern soll. Hier finden Sie Informationen über den aktuellen Zustand des österreichischen Staatshaushalts. (Eine Übersicht der Staatseinnahmen aus Abgaben finden Sie hier.)

Unsere interaktive Grafik zeigt die konsolidierten Staatsausgaben (Summe der Ausgaben von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungsträgern) nach Aufgabenbereichen unterteilt. 2016 gab der Staat rund 179,1 Milliarden Euro aus, das sind 50,7 Prozent der heimischen Wirtschaftsleistung (alle Werte sind in Prozent des BIP angegeben): Weiterlesen

Warum Österreich nicht mehr das bessere Deutschland ist

Warum Österreich nicht mehr das bessere Deutschland ist

Vor zwölf Jahren schaute das Nachbarland neidisch auf uns, doch das ist vorbei. Um wieder aufzuschließen, sollte die Regierung den Arbeitsmarkt flexibilisieren, die Steuerzahler entlasten und die Ausgaben dämpfen.

Österreich sei das bessere Deutschland, befand vor zwölf Jahren das Hamburger Magazin „Stern“ auf seinem Cover. Doch das war einmal. Bei Arbeitslosigkeit, Wachstum, Ausmaß der Verschuldung oder im Standortwettbewerb: In allen diesen Kategorien konnte unser nördlicher Nachbar in den letzten Jahren bessere Werte verzeichnen.

Unter dem Titel „Warum Österreich nicht mehr das bessere Deutschland ist“ hat ein Team von Ökonomen der Agenda Austria die Gründe für diese Umkehr untersucht und macht Vorschläge, wie hierzulande wieder mehr Wohlstand entstehen könnte. Weiterlesen

Pensionsreform: Keiner verliert – außer der Politik

Pensionsreform: Keiner verliert – außer der Politik

In Wahlkampfzeiten werden gerne die Pensionen als emotionales Thema hervorgeholt. Das macht Österreichs Altersversorgungssystem aber beileibe nicht sicherer. Dabei wäre eine Reform einfach. – Kommentar von Michael Christl

Die Rechnung ist zwar nicht ganz einfach, dafür ist das Ergebnis glasklar: Eine Pensionsreform nach dem Vorbild des sozialdemokratischen Musterlands Schweden würde bedeuten, dass knapp drei Viertel der österreichischen Wähler in puncto Pension schlechter aussteigen würden als jetzt. „Nur“ die gut 25 Prozent der Wähler, die jünger als Mitte 30 sind, würden vom schwedischen Pensionsmodell profitieren, weil sie dann weniger von den steigenden Zuschüssen zahlen müssten. Weiterlesen

Immer weniger Beitragszahler pro Pensionist

Immer weniger Beitragszahler pro Pensionist

Die Pensionsbeiträge noch weiter nach oben zu treiben oder den Reformbedarf bei den Renten zu leugnen ist bedenklich. Das zeigt allein die Tatsache, dass heute auf einen Pensionisten nur mehr 3,3 Erwerbsfähige kommen. Und dieses Verhältnis verschlechtert sich laufend.

Österreichs Arbeitnehmer bezahlen so hohe Pensionsbeiträge wie in kaum einem anderen Land. Gleichzeitig sind noch höhere Pensionsbeiträge, wenn es nach Sozialminister Alois Stöger geht, die naheliegendste Möglichkeit, die Pensionen zu sichern. Wobei Österreichs Pensionssystem ja ohnehin in Ordnung sei und es keinen Reformbedarf gebe. Dies sagte der Minister in einem Interview mit dem „Standard“ und sinngemäß auch auf Ö1. Weiterlesen

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