In keinem anderen EU-Land diesseits des ehemaligen Eisernen Vorhangs gehört ein so hoher Anteil der Wirtschaft der öffentlichen Hand wie in Österreich.
Das Beteiligungsportfolio des Bundes ist gewaltig.
Über 5.600 Unternehmen werden in Österreich von der öffentlichen Hand kontrolliert.
Die ÖBAG liefert dem Bund Jahr für Jahr hohe Dividenden – auf den ersten Blick klingt das nach guten Nachrichten.
Das Portfolio der ÖBAG war Ende 2025 rund 30 Milliarden Euro wert.
Bundeskanzler Christian Stocker will das Volk befragen. Warum nicht? Aber wenn, dann bitte gleich über all jene Fragen, die die Regierung seit Jahren verdrängt.
Nichts ist für den Bürger so kostspielig wie einestaatliche Entlastung.
Im abgelaufenen Jahr hat sich die Bundesregierung weniger stark verschuldet als angenommen. Sie hält das kurioserweise für den eigenen Verdienst.
Die Regierung verkauft ein Defizit von 14,4 Milliarden als Erfolg.
Wer geglaubt hat, dass ein Vierteljahrhundert an Verhandlungen ausreichen würde, um zwei Kontinente wirtschaftlich zueinander zu bringen, hat die Rechnung ohne die Brüsseler Kreativität gemacht.
Die Regierung senkt eine Steuer. Doch wer glaubt, am Ende mehr Geld in der Tasche zu haben, hat die Rechnung ohne den Politiker gemacht.
Die Regierung hat noch nicht erkannt, dass das Land nicht an zu niedrigen Sozialleistungen laboriert. Sondern an einem viel zu teuren Staat.
Die neue Industriestrategie der Dreierkoalition findet im luftleeren Raum statt. Mit der Lebenswirklichkeit eines österreichischen Industriebetriebs hat sie wenig zu tun.
Auf der Suche nach noch mehr Steuergeld fordert Wien die Rückkehr der automatischen Steuererhöhung. Mit durchaus fadenscheinigen Argumenten.
Spitzenpolitiker beklagen die kollektive Niedergeschlagenheit im Land. Doch wer Zuversicht will, muss Reformen liefern – nicht Durchhalteparolen.
Wels hat seine Schulden getilgt und schreibt regelmäßig Überschüsse. Wien verdoppelt seine Schulden und schnalzt die Gebühren hoch.
Die Wirtschaftsprognose der Europäischen Kommission sorgt kurz vor dem Jahreswechsel bei der Regierung für Euphorie: Die Krise ist hinter uns, wir befinden uns schon mitten im Aufschwung.
Optimismus und Zuversicht entstehen nicht durch Appelle. Sie entstehen durch Taten. Durch große Würfe, nicht durch Reförmchen
Unselbstständig Erwerbstätige haben in Österreich finanziell wenig Spielraum, weil der Staat einen Großteil ihrer Einkommen durch Steuern und Abgaben abstaubt.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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