Das Beteiligungsportfolio des Bundes ist gewaltig.
Zu den wichtigsten gehören die ÖBB, die ASFINAG und natürlich die ÖBAG, zu der man auch den Verbund rechnen muss. Zur ÖBAG gehören auch noch Post, A1 Telekom und die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), die hier nicht aufgeführt sind. Ebenfalls nicht in der Grafik ist Österreichische Nationalbank (OeNB) und eine Reihe weiterer kleinerer Beteiligungen.
Nicht alles davon ist gleichermaßen gut in privater Hand vorstellbar. Bei Strom-, Bahn- oder Glasfasernetzen gibt es gute ökonomische Argumente für staatliches Eigentum. Umgekehrt sind in anderen Ländern aber sogar die Notenbanken, Arbeitsvermittlungen oder Universitäten sehr viel stärker privat als in Österreich.
Unsere neue Publikation „Alles muss raus!“ liefert die Einordnung zum Privatisierungspotential in Österreich – mit internationalen Vergleichen, klaren Kriterien und konkreten Optionen. Jetzt reinlesen.
Entwicklung der Sozialausgaben, in Prozent des BIP
Die Sozialquote ist zur Hälfte eine Pensionsquote.
Sozialleistungsausgaben, in Prozent des BIP
Jeder dritte Euro, der in Österreich erwirtschaftet wird, fließt mittlerweile in Sozialleistungsausgaben.
Auszahlungen des Bundes in Prozent der Einnahmen
Der deutsche Kanzlerwechsel weckte speziell in Österreich die Hoffnung, dass Europas Konjunkturmotor bald wieder anspringt. Auch Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer beschwor die Chance der deutschen Investitionen für die heimische Wirtschaft. Vom erhofften Wachstum ist derweilen wenig zu sehen.
Anzahl der Frauen über 60 Jahre in Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Schulung, bis Juni 2026
Der SPÖ-nahe Pensionistenverband warnt wieder einmal vor der Massenarbeitslosigkeit, die Österreich droht, wenn das Pensionsantrittsalter angehoben wird.
Einnahmen von Jänner bis Juni des jeweiligen Jahres (in Milliarden Euro) und die prozentuelle Veränderung zwischen 2019 und 2026
Im Finanzministerium hatte man im ersten Halbjahr wieder gute Laune.
Zusätzlich erforderliches nominales Wachstum zur Stabilisierung der Schuldenquote, in Prozent
Österreichs Staatsschulden sind auf mehr als 430 Milliarden Euro angewachsen, die Schuldenquote dürfte laut Fiskalrat bis 2030 auf einen Rekordwert von 88 Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigen. Um diesen Anstieg der Schuldenquote allein durch Wirtschaftswachstum zu verhindern, müsste die Wirtschaftsleistung deutlich stärker zulegen als derz
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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