In keinem anderen EU-Land diesseits des ehemaligen Eisernen Vorhangs gehört ein so hoher Anteil der Wirtschaft der öffentlichen Hand wie in Österreich.
Ein Fünftel der Marktkapitalisierung ist unter staatlicher Kontrolle. Immerhin weniger als im chinesischen Staatskapitalismus, aber fast so viel wie im chronisch etatistisch geführten Argentinien.
Vor Österreich liegen fast nur ehemalige Ostblockländer, die in puncto Privatisierung noch Nachholbedarf haben, oder solche, an denen wir uns aus naheliegenden Gründen kein Vorbild nehmen sollten, wie Saudi-Arabien oder Kolumbien. In vergleichbaren EU-15 Ländern stehen meist weit weniger als zehn Prozent der Marktkapitalisierung unter staatlicher Kontrolle.
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Österreich zählt im europäischen Vergleich weiter zu den wirtschaftlichen Schlusslichtern. Während viele EU-Staaten ihr reales Bruttoinlandsprodukt pro Kopf seit 2019 deutlich steigern konnten, zeigt sich für Österreich im Zeitraum 2019 bis 2027 eine hartnäckige Stagnation.
Durch die gesellschaftliche Debatte wird oft der Eindruck vermittelt, dass die Wohnkosten für immer mehr Menschen untragbar werden. Die Daten zeichnen jedoch ein differenzierteres Bild.
Die Einnahmen aus den wichtigsten Steuern gehen in Österreich trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten weiterhin steil nach oben.
Die österreichische Staatsquote ist traditionell sogar noch höher als die argentinische.
Argentinien spart, Österreich tut nur so.
In keinem anderen EU-Land diesseits des ehemaligen Eisernen Vorhangs gehört ein so hoher Anteil der Wirtschaft der öffentlichen Hand wie in Österreich.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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