Über 5.600 Unternehmen werden in Österreich von der öffentlichen Hand kontrolliert.
Doch ob sie statistisch gesehen wirklich zum Staatssektor gezählt werden, richtet sich nicht nur nach den Mehrheitsverhältnissen. Sobald ein öffentliches Unternehmen den Regeln des Marktes weitgehend entzogen ist, handelt es sich um ein Staatsunternehmen. Konkurriert es dagegen mit anderen, dann kann es trotz staatlicher Kontrolle ein Marktunternehmen sein. Relevant ist das zum Beispiel dafür, ob die Schulden eines Unternehmens der Staatsverschuldung zugerechnet werden müssen oder nicht. Ein solches Regelwerk soll Bilanzkosmetik vermeiden.
„Alles muss raus! Österreich entdeckt die Privatisierung“ zeigt, wo Österreich im internationalen Vergleich steht und welches Potenzial im Staatsbesitz steckt. Jetzt nachlesen.
Die österreichischen Tariflöhne sind jenen der Eurozone in den vergangenen Jahren rasant davongezogen.
Jahrelang profitierte Österreich von der Niedrigzinsphase. Trotz rasant steigender Staatsschulden blieben die Kosten für deren Finanzierung überschaubar. Doch diese Zeit ist vorbei.
Wird diesmal tatsächlich ausgabenseitig konsolidiert? Nein. Die Ausgaben steigen weiter fröhlich an.
Das Doppelbudget 2027/28 sollte Österreich eigentlich wieder auf einen stabilen Budgetpfad bringen. Die Wirklichkeit sieht anders aus.
Dass der Staat seine Budgetprobleme primär auf der Ausgabenseite lösen muss, liegt auf der Hand.
Die Diskussion rund um die Kürzungen der Universitätsbudgets ab 2028 sorgt derzeit für große Aufregung. Dabei wird jedoch oft übersehen, dass das aktuelle Budget für die Jahre 2025 bis 2027 bereits deutlich erhöht wurde.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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