Die ÖBAG liefert dem Bund Jahr für Jahr hohe Dividenden – auf den ersten Blick klingt das nach guten Nachrichten.
Doch seit 2023 werden zusätzlich Sonderdividenden von der Republik einbehalten, die vor allem politische Entscheidungen finanziell abstützt. Mit unternehmerischer Logik hat das leider nichts zu tun, man orientiert sich vor allem an budgetären Bedürfnissen.
Wenn etwa der Verbund 400 Millionen Euro ausschütten muss, damit die Politik die Elektrizitätsabgabe temporär senken kann, ist das in der Hauptversammlung nur eine Formalie. Mit diesem Geld hätte man allerdings auch ein Pumpspeicherkraftwerk der Größenordnung von Limberg III finanziert werden können.
Solange die Politik über Höhe und Verwendung der Dividenden mitentscheidet, bleibt die Versuchung groß, Unternehmen für kurzfristige Zwecke zu nutzen. In einem Land, dem regelmäßig ein Korruptionsproblem attestiert wird, ist das ein gewisses Risiko: Je größer der staatliche Zugriff, desto größer die Angriffsfläche.
Mehr über die Rolle der ÖBAG, politische Einflussnahme und das Privatisierungspotenzial in Österreich lesen Sie in unserer Publikation „Österreich entdeckt die Privatisierung“.
Auszahlungen des Bundes in Prozent der Einnahmen
Der deutsche Kanzlerwechsel weckte speziell in Österreich die Hoffnung, dass Europas Konjunkturmotor bald wieder anspringt. Auch Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer beschwor die Chance der deutschen Investitionen für die heimische Wirtschaft. Vom erhofften Wachstum ist derweilen wenig zu sehen.
Anzahl der Frauen über 60 Jahre in Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Schulung, bis Juni 2026
Der SPÖ-nahe Pensionistenverband warnt wieder einmal vor der Massenarbeitslosigkeit, die Österreich droht, wenn das Pensionsantrittsalter angehoben wird.
Einnahmen von Jänner bis Juni des jeweiligen Jahres (in Milliarden Euro) und die prozentuelle Veränderung zwischen 2019 und 2026
Im Finanzministerium hatte man im ersten Halbjahr wieder gute Laune.
Zusätzlich erforderliches nominales Wachstum zur Stabilisierung der Schuldenquote, in Prozent
Österreichs Staatsschulden sind auf mehr als 430 Milliarden Euro angewachsen, die Schuldenquote dürfte laut Fiskalrat bis 2030 auf einen Rekordwert von 88 Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigen. Um diesen Anstieg der Schuldenquote allein durch Wirtschaftswachstum zu verhindern, müsste die Wirtschaftsleistung deutlich stärker zulegen als derz
Realer Preisanstieg für selbstgenutztes Wohneigentum, in Prozent, 2010 bis 2025.
Seit 2010 ist selbstgenutzter Wohnraum durchschnittlich um 21,3 Prozent (real) im Wert gestiegen.
Schätzung, in Euro, pro Wahlberechtigten
Österreich leistet sich im europäischen Vergleich die mit Abstand teuerste Parteienförderung.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
Lernen Sie uns kennenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen