Das Portfolio der ÖBAG war Ende 2025 rund 30 Milliarden Euro wert.
Darin gebündelt sind zentrale Bundesbeteiligungen – unter anderem an Verbund, OMV, Telekom Austria, Österreichischer Post, Casinos Austria und der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG)
Die ÖBAG ist die Rechtsnachfolgerin der verstaatlichten Industrie. Die Beteiligungen verblieben ursprünglich nur deshalb im Staatseigentum, weil die Privatisierung nie vollständig durchgeführt wurde. Aus ökonomischer Sicht gibt es für einen Großteil dieser Beteiligungen keine zwingende Begründung – denn wozu soll der Staat Anteile an Casinos oder Ölkonzernen besitzen?
Es wäre also einen Gedanken wert, das Portfolio zu veräußern – und mit den Einnahmen nachhaltig für mehr Stabilität bei Pensionen, Pflege oder Staatshaushalt zu schaffen.
Wie das genau funktionieren könnte, lesen Sie unserer neuen Publikation „Österreich entdeckt die Privatisierung“.
Durchschnittlich geleistete Arbeitsstunden je Angestellten, in Stunden pro Jahr.
Nach einem jahrzehntelangen Rückgang der durchschnittlichen Arbeitszeit ist sie 2025 wieder auf 1.374 Stunden pro Jahr geklettert - von einem (durch Corona verstärkten) Tief von 1.320 Stunden im Jahr 2020.
Neu geschaffene Wohnnutzfläche für private Wohnzwecke, in Qudratmeter in Österreich
Um die Wohnungsnot zu lindern, muss gebaut werden. Unsere Grafik zeigt: auf die öffentliche Hand ist dabei kein Verlass. Es sind vielmehr die privaten Häuslbauer, die den meisten Wohnraum in Österreich schaffen.
Zahl der Unternehmen unter den Top-100 (nach Marktkapitalisierung zum jeweiligen Jahresende) zwischen 2008 und 2026 in den USA, Europa und Asien-Pazifik
Europa verliert im globalen Wettbewerb um die größten Unternehmen zunehmend an Boden. Während die Zahl nordamerikanischer und asiatischer Konzerne unter den 100 wertvollsten Unternehmen der Welt steigt, ist Europas Anteil seit Jahren rückläufig.
Durchschnittliche Anzahl der Einwohner pro Bezugsperson von Mindestsicherung oder Sozialhilfe, im Jahr 2024
Österreichweit beziehen mehr als 200.000 Menschen Mindestsicherung. Wenig überraschend: In Wien ist die Dichte mit Abstand am höchsten.
Veränderung der Bundeseinnahmen sowie ausgewählter Ausgabenpositionen gegenüber 2025, in Milliarden
Über die nächsten Jahre sollen die Staatseinnahmen kräftig steigen. Klar, das Doppelbudget wird die Konsolidierung, anders als behauptet, ja auch vor allem auf der Einnahmenseite bemühen.
Steuermehrbelastung durch fehlende Drittel-Kompensation der kalten Progression, in Milliarden Euro
Die kalte Progression ist zurück. Seit sie 2023 teilweise abgeschafft wurde - die Agenda Austria hatte jahrelang darauf gepocht - werden zwei Drittel der versteckten Steuererhöhung automatisch abgegolten. Über das letzte Drittel verfügt die Politik, bisher wurde auch dieses über Anpassungen von Tarifstufen und Absetzbeträgen sowie andere steu
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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