Das Portfolio der ÖBAG war Ende 2025 rund 30 Milliarden Euro wert.
Darin gebündelt sind zentrale Bundesbeteiligungen – unter anderem an Verbund, OMV, Telekom Austria, Österreichischer Post, Casinos Austria und der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG)
Die ÖBAG ist die Rechtsnachfolgerin der verstaatlichten Industrie. Die Beteiligungen verblieben ursprünglich nur deshalb im Staatseigentum, weil die Privatisierung nie vollständig durchgeführt wurde. Aus ökonomischer Sicht gibt es für einen Großteil dieser Beteiligungen keine zwingende Begründung – denn wozu soll der Staat Anteile an Casinos oder Ölkonzernen besitzen?
Es wäre also einen Gedanken wert, das Portfolio zu veräußern – und mit den Einnahmen nachhaltig für mehr Stabilität bei Pensionen, Pflege oder Staatshaushalt zu schaffen.
Wie das genau funktionieren könnte, lesen Sie unserer neuen Publikation „Österreich entdeckt die Privatisierung“.
Anzahl der Frauen über 60 Jahre in Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Schulung, bis Juni 2026
Der SPÖ-nahe Pensionistenverband warnt wieder einmal vor der Massenarbeitslosigkeit, die Österreich droht, wenn das Pensionsantrittsalter angehoben wird.
Einnahmen von Jänner bis Juni des jeweiligen Jahres (in Milliarden Euro) und die prozentuelle Veränderung zwischen 2019 und 2026
Im Finanzministerium hatte man im ersten Halbjahr wieder gute Laune.
Zusätzlich erforderliches nominales Wachstum zur Stabilisierung der Schuldenquote, in Prozent
Österreichs Staatsschulden sind auf mehr als 430 Milliarden Euro angewachsen, die Schuldenquote dürfte laut Fiskalrat bis 2030 auf einen Rekordwert von 88 Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigen. Um diesen Anstieg der Schuldenquote allein durch Wirtschaftswachstum zu verhindern, müsste die Wirtschaftsleistung deutlich stärker zulegen als derz
Realer Preisanstieg für selbstgenutztes Wohneigentum, in Prozent, 2010 bis 2025.
Seit 2010 ist selbstgenutzter Wohnraum durchschnittlich um 21,3 Prozent (real) im Wert gestiegen.
Schätzung, in Euro, pro Wahlberechtigten
Österreich leistet sich im europäischen Vergleich die mit Abstand teuerste Parteienförderung.
Verteilung des Bruttoinlandsprodukts von 2016 bis 2026, quartalsweise, in Milliarden Euro, in Österreich
Wer behauptet, in Österreich käme vom wirtschaftlichen Erfolg nur wenig bei den Arbeitnehmern an, sollte einen Blick auf die Zahlen werfen. Seite 2015 ist die Lohnsumme stärker gestiegen als die Wirtschaftsleistung insgesamt; auch deshalb, weil die Beschäftigten seit Beginn der Inflationskrise kräftige Einkommenszuwächse erzielt haben.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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