Das Portfolio der ÖBAG war Ende 2025 rund 30 Milliarden Euro wert.
Darin gebündelt sind zentrale Bundesbeteiligungen – unter anderem an Verbund, OMV, Telekom Austria, Österreichischer Post, Casinos Austria und der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG)
Die ÖBAG ist die Rechtsnachfolgerin der verstaatlichten Industrie. Die Beteiligungen verblieben ursprünglich nur deshalb im Staatseigentum, weil die Privatisierung nie vollständig durchgeführt wurde. Aus ökonomischer Sicht gibt es für einen Großteil dieser Beteiligungen keine zwingende Begründung – denn wozu soll der Staat Anteile an Casinos oder Ölkonzernen besitzen?
Es wäre also einen Gedanken wert, das Portfolio zu veräußern – und mit den Einnahmen nachhaltig für mehr Stabilität bei Pensionen, Pflege oder Staatshaushalt zu schaffen.
Wie das genau funktionieren könnte, lesen Sie unserer neuen Publikation „Österreich entdeckt die Privatisierung“.
Die Gesundheitsausgaben sind einer der großen Ausgabentreiber im österreichischen Staatshaushalt. Demografie, neue Entwicklungen, aber auch die hohe Nachfrage nach Gesundheitsleistungen im Land schrauben die Kosten immer höher.
Engagieren Sie sich am Arbeitsplatz? Wenn ja, dann gehören Sie zu einer ganz schön kleinen Minderheit.
Die Verschuldung in Österreich steigt und steigt. Vor einem Jahrzehnt lagen die Schulden noch bei rund 34.000 Euro pro Kopf, heute sind es österreichweit bereits deutlich über 45.000 Euro.
Im Auftrag des BMF wird alle drei Jahre eine Langfristprognose zum Budget erstellt. Ziel ist es, einen Ausblick über die zukünftigen Finanzen zu bekommen, sollte die Politik keine Reformen auf den Weg bringen.
Wenn beim Staat gespart werden soll, wird gern argumentiert, dass damit an der Zukunft gespart würde. Bildung, Gesundheit, Infrastruktur wären alles wichtige Finanzierungsaufgaben.
Nicht nur die Höhe der Staatsausgaben ist bei der Konsolidierung entscheidend, sondern auch wofür das Geld verwendet wird.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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