Wie gezeigt wurde, haben sehr viele Arbeitslose höchstens einen Pflichtschulabschluss. In einem modernen Industrie- und Dienstleistungsland wie Österreich ist eine Beschäftigung ohne entsprechende Qualifikation deutlich erschwert. Daher gilt: Je besser das jetzige Bildungssystem ist, desto weniger Handlungsbedarf, die Langzeitarbeitslosigkeit zu verhindern, gibt es später. Kommt es dennoch zu Qualifikationsdefiziten, so müssen diese zielgerichtet adressiert werden. So kann die Arbeitslosigkeit genutzt werden, um bereits begonnene Ausbildungskarrieren abzuschließen (abgebrochene Lehre, Studium etc.). Aber auch darüber hinaus ist Qualifikation ein zentrales Instrument der aktiven Arbeitsmarktpolitik, um den Arbeitslosen die Teilnahme am Arbeitsmarkt zu ermöglichen.
Sollte trotz aller Bemühungen im Erwachsenenalter keine ausreichende Sprachkenntnis vorhanden sein, gilt es diese nach Möglichkeit zu verbessern. In einer durchorganisierten 20-Stunden-Woche sollten verpflichtend Sprachkurse absolviert werden.
Die türkis-rot-pinke Dreierkoalition wird ein Jahr alt. Doch was ist schon ein Jahr? Zeit ist bekanntlich relativ. Wäre die Regierung ein Baby, würden wir uns nun auf die ersten zaghaften Schritte freuen; wäre sie aber ein Goldhamster, würden wir schon mal ein kleines Loch im Garten vorbereiten.
Die öffentliche Hand besitzt gewaltige Teile der österreichischen Wirtschaft. Zeitgemäß ist das nicht. Privatisierung ist das Gebot der Stunde. Am Ende gewinnen alle.
Neue Regierung, alter Kurs: Wer mit der neuen Bundesregierung auf Reformen hoffte, hat sich getäuscht. Unsere Grafiksammlung 2025 veranschaulicht, wo die Probleme liegen.
Damit die österreichische Wirtschaft wieder wachsen kann, ist Veränderung nötig. Das Stichwort lautet: schöpferische Zerstörung.
(Über) 100 Jahre Interventionsspirale im österreichischen Wohnungsmarkt
Die Mietpreisbremse für den freien Markt wird kommen. Und mit ihr eine ganze Reihe an unbeabsichtigten Nebenwirkungen. In Österreich haben wir über 100 Jahre Erfahrung mit Mietpreiseingriffen. Nur gelernt haben wir nichts daraus.
Warum Österreichs Schüler so wenig über Wirtschaft wissen. Und warum das nicht gut ist.
Was ist ein Markt? Wie bilden sich Preise? Was ist der Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn? Viele Österreicher wissen das nicht; die Welt der Ökonomie ist ihnen ein Rätsel und deshalb oft auch unheimlich. Ein Schulfach Wirtschaft würde diese Defizite schon bei den Jüngsten beheben – und eine Menge Irrtümer aus der Welt schaffen.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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