Haben Sie sich auch schon mal gefragt, ob sich Ihr Vermieter eine goldene Nase verdient? Im regulierten Mietsegment auf jeden Fall nicht.
Die jüngst durch Vizekanzler Andreas Babler ventilierte Vorstellung, dass die Vermieter regulierter Wohnungen nur so im Geld schwämmen, ist sehr weit hergeholt, wie eine Auswertung der Agenda Austria zeigt. Wer im Monat 1.000 Euro Bruttomiete zu zahlen hat, muss dafür fast 1.800 Euro erwirtschaften; dem Vermieter bleiben am Ende kaum mehr als 420 Euro übrig. Während 1.150 Euro an den Staat gehen.
Die Mietpreisbremse wird die reale Einnahmensituation der Vermieter noch deutlich verschlechtern. Dieses Jahr dürfen die Mieten gar nicht erhöht werden. Und das, obwohl die Vermieter schon um die komplette Inflationsanpassung des Jahres 2023 (von fast acht Prozent) geprellt wurden. „Schon heute bleiben den Vermietern am Ende des Monats nur ein paar Hundert Euro übrig. Und die wird man alle paar Jahre investieren müssen, um den Bestand zu erhalten“, erklärt Agenda Austria-Ökonom Dénes Kucsera. Dass die Wertsicherung nach den Vorstellungen der SPÖ sogar für die bislang unregulierten Mieten fallen soll, ist für Investoren ein Alarmzeichen und schadet am Ende all jenen, die eine Wohnung suchen.
Einkommen österreichischer Pensionisten im EU-Vergleich mit Erwerbstätigen
Irgendwann schlage die Mathematik die Ideologie, sagte AMS-Chef Johannes Kopf zuletzt in der ORF-„Pressestunde“ und sprach sich für ein höheres Pensionsantrittsalter aus.
Bruttoschulden des Gesamtstaats, in Prozent des BIP
Zweimal im vergangenen Jahrhundert schossen die Staatsschulden der Industrieländer nach oben: im Ersten und im Zweiten Weltkrieg. 1946 lagen sie bei 130 Prozent der Wirtschaftsleistung. Heute sind es rund 113 Prozent.
Durchschnittliche monatliche Haushaltsausgaben nach Ausgabengruppen, 2019/20 und 2024/25
Der gesamte Konsum der Haushalte verändert sich seit Jahren real kaum - ein Symptom der wirtschaftlichen Stagnation, die wir in Österreich seit 2019 erleben.
Erwerbspersonen in Prozent der Bevölkerung, nach Alter, im Jahr 2024
Mit 62 in den Ruhestand, mit 65 kommt der Anreiz. Die von der Dreierkoalition eingeführte Aktivpension ist ein Schritt in die richtige Richtung.
Zinssätze in Österreich, in Prozent
Billiges Geld ist Geschichte. Die Zinswende macht es für die Unternehmen und privaten Haushalte schwieriger, Investitionsprojekte zu finanzieren.
Pensionsjahre insgesamt und in guter Gesundheit, 1978 und heute, in Jahren
Wer 1978 in Österreich seinen 65. Geburtstag feierte, hatte im Schnitt knapp 14,5 Jahre Pension vor sich, knapp vier Jahre davon in guter oder sehr guter Gesundheit.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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