Spätestens nach dem ersten Ministerrat der neuen Bundesregierung vom letzten Mittwoch ist dem Großteil der Bevölkerung klar, wohin die Reise geht: Die heimliche Regentin der Dreierkoalition ist die Wahlverliererin SPÖ.
Im Stundentakt werden neue Steuerideen präsentiert, die von ihr durchgesetzte Verschärfung der Mietpreisbremse wurde bereits beschlossen. Sie führt dazu, dass Vermieter im regulierten Bereich um rund 140 Millionen Euro pro Jahr „erleichtert“ werden, wodurch Renovierungen noch schwerer zurückzuverdienen sind. „Dass man in den letzten Tagen sogar über die Regulierung der freien Mieten spekulierte, ist brandgefährlich“, sagt Agenda Austria-Ökonom Jan Kluge. Zumal die Baubewilligungszahlen ohnehin schon kräftig abgestürzt sind, wie eine Auswertung der Agenda Austria zeigt.
Gerade das freie Segment hat in den letzten Jahren den widrigen Rahmenbedingungen getrotzt; öffentliche und gemeinnützige Träger haben die Bautätigkeit massiv zurückgefahren. „Wie auch immer eine Mietpreisbremse für die freien Mieten am Ende aussehen würde: Die Amortisationsdauern von Wohnbauprojekten würden sich verlängern oder gar vollends unkalkulierbar“, gibt Kluge zu bedenken. Und selbst, wenn sie am Ende nicht kommt: Schon das Gerede darüber vergrault potenzielle Investoren. Für sie ist das übrigens kein Problem; sie finden anderswo auf der Welt einen Bauplatz. Probleme haben nur jene, die in Österreich eine Wohnung suchen.
Aktuell ringen die Koalitionsparteien um die Fixierung des Doppelbudgets für 2027/28. Nachdem die leicht erreichbaren Früchte bereits im letzten Budget geerntet wurden, wird es nun immer schwieriger, Kosten rauszunehmen.
Die Gesundheitsausgaben sind einer der großen Ausgabentreiber im österreichischen Staatshaushalt. Demografie, neue Entwicklungen, aber auch die hohe Nachfrage nach Gesundheitsleistungen im Land schrauben die Kosten immer höher.
Die Verschuldung in Österreich steigt und steigt. Vor einem Jahrzehnt lagen die Schulden noch bei rund 34.000 Euro pro Kopf, heute sind es österreichweit bereits deutlich über 45.000 Euro.
Die Verrenkungen, die die Regierung unternehmen muss, um uns um ein paar Cent zu entlasten, werden immer abenteuerlicher.
Hätten wir doch nur die Energiewende stärker vorangetrieben! So oder so ähnlich schallt es im Zuge der abermaligen Energiekrise aus aller Munde.
Vor ein paar Tagen haben viele Haushalte in Österreich unangenehme Post von ihren Quartiergebern bekommen: Per 1. April werden die Mieten erhöht. Die allermeisten Mieten dürfen seit diesem Jahr nur noch zu diesem Zeitpunkt angehoben werden.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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