Wenige Wochen vor den Wahlen zeigt sich die Wirtschaft nicht von ihrer schönsten Seite. Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf ist in keinem EU-Land in den letzten fünf Jahren so stark geschrumpft wie in Österreich.
Bundeskanzler Karl Nehammer reagierte leicht gereizt, als ihn SPÖ-Spitzenkandidat Andreas Babler jüngst im ORF-Duell mit unserer Analyse konfrontierte. Seiner Ansicht nach verfälsche die hohe Zuwanderung das BIP pro Kopf. Das ist nicht ganz falsch, die Migranten weisen eine unterdurchschnittliche Wachstumsrate auf und verwässern damit die Statistik. Aber sie sind nun einmal da. Zudem sieht die Lage auch in absoluten Zahlen kaum besser aus, wie eine Grafik der Agenda Austria zeigt. Österreich ist nicht mehr Letzter, sondern Viertletzter. In der Zehnjahreswertung rutscht Österreich noch einen Platz nach vor.
„Bevor wir also Migranten für das schlechte Wachstum verantwortlich machen, sollte die Regierung lieber ihre Wirtschaftspolitik überdenken“, sagt Agenda Austria-Direktor Franz Schellhorn. Der Standort erstickt nicht nur an einer der höchsten Abgabenbelastungen der Welt, sondern auch an der Bürokratie und der „Teilzeitpandemie“. Während andere Länder den Ernst der Lage erkannt haben, schicken wir eine Subvention nach der anderen auf den Weg. Vielleicht hilft ja ein Blick in unsere „Plan-A“-Reihe, um dem Wachstum neuen Schub zu verleihen.
Glaubt man der stark aufgestockten PR-Abteilung der Bundesregierung, dann geht es Österreich prächtig.
Vor einigen Wochen wurde die Wiedereinführung der kalten Progression zur Sanierung des Budgetdefizits ins Spiel gebracht. Fest steht jedoch schon jetzt: Seit 2026 wird ein Drittel der kalten Progression wieder einbehalten, womit die Inflationsabgeltung der Löhne zumindest teilweise wieder besteuert wird. Die Tür für eine komplette Wiedereinfüh
Auf der österreichischen Regierungsbank werden täglich neue Ideen gewälzt, wie den Beschäftigten noch mehr Geld aus der Tasche gezogen werden könnte.
Österreich scheint derzeit die Speerspitze des europäischen Protektionismus zu bilden.
Österreich leistet sich einen der teuersten Staaten in ganz Europa.
Für den Staat zu arbeiten, lohnt sich. Während die Beamten mit über 82.000 Euro brutto im Jahr weiterhin den höchsten Durchschnittslohn beziehen, legten die Vertragsbediensteten seit 2007 am stärksten zu (fast 89 Prozent).
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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