Hohe Inflationsraten sind Gift für Gesellschaft und Wirtschaft. Genau deswegen hat die Agenda Austria schon im März 2021 davor gewarnt: „Wenn die globale Wirtschaft sich erholt, werden die Preise steigen.“
Jene Stimmen, die damals vor Panikmache warnten, befürchten nun die Verarmung der Bevölkerung. Dabei gehört Österreich zu den wenigen Ländern, in denen die Reallöhne sogar gestiegen sind, wie eine Auswertung der Agenda Austria anhand von Daten der Europäischen Zentralbank zeigt. Und das trotz einer schrumpfenden Wirtschaftsleistung.
Zwar sind auch in Österreich die Reallöhne zu Beginn der Inflationskrise gesunken. Das ist mit der Art der Lohfindung zu erklären. Die Inflation ist monatlich rasant angestiegen, während die Löhne nur jährlich angepasst werden. Daher musste die Bevölkerung im Jahr 2022 und 2023 tatsächlich Einkommensverluste hinnehmen. „Genau in dieser Phase zahlte allerdings auch der Staat großzügige Hilfen an die Bürger“, merkt Agenda Austria-Ökonomin Carmen Treml an. Mit den Abschlüssen ab 2024 kam die Kehrtwende und 2025 liegen wir preisbereinigt über dem Niveau vom Jahr 2021 (exklusive staatlicher Hilfen). „Die großen Verlierer sind nicht die Beschäftigten; es sind die Unternehmen, deren Gewinne nahezu im freien Fall sind“, so Treml.
Wer sich im Winterurlaub in die langen Schlangen der Skilifte einreihen musste, konnte den Eindruck gewinnen, dass der österreichische Tourismus wieder so richtig brumme. Doch der Schein trügt.
die Bundesregierung hat vergangene Woche die Eckpunkte ihres Doppelbudgets 2027/2028 vorgestellt. Ursprünglich sollte ein Drittel der Budgetsanierung laut Regierung einnahmenseitig erfolgen, zwei Drittel ausgabenseitig.
Aktuell ringen die Koalitionsparteien um die Fixierung des Doppelbudgets für 2027/28. Nachdem die leicht erreichbaren Früchte bereits im letzten Budget geerntet wurden, wird es nun immer schwieriger, Kosten rauszunehmen.
Würde Österreich so besteuern wie Dänemark, könnten einem durchschnittlichen Arbeitnehmer jeden Monat mehr als 500 Euro mehr am Konto bleiben.
Die Gesundheitsausgaben sind einer der großen Ausgabentreiber im österreichischen Staatshaushalt. Demografie, neue Entwicklungen, aber auch die hohe Nachfrage nach Gesundheitsleistungen im Land schrauben die Kosten immer höher.
Engagieren Sie sich am Arbeitsplatz? Wenn ja, dann gehören Sie zu einer ganz schön kleinen Minderheit.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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