Wer meint, Preise seien das Ergebnis der angefallenen Kosten und einem entsprechenden Gewinnaufschlag, hat eindeutig zu viel Karl Marx gelesen.
Die Weichen in Richtung Klimaneutralität wurden schon vor fast 20 Jahren gestellt. Mit den jüngsten Beschlüssen des EU-Parlaments wird dieser Weg entschlossen fortgesetzt. Ein Policy Brief über die oft missverstandene Klimapolitik der EU. Und ihre ungeeigneten Alternativen.
Das EU-ETS war zwar das erste System seiner Art. Inzwischen liegt der Emissionshandel aber voll im Trend. Das größte System ist inzwischen das chinesische. Es umfasst sogar mehr Emissionen als das EU-ETS. Der Preis ist zwar viel niedriger; das kann aber auch einfach darauf hindeuten, dass die Vermeidungskosten in China eben sehr niedrig sind. Wic
Entsprechend erfolgreich zeigt sich die bisherige Bilanz des ETS im Vergleich zu alternativen Reduktionsformen in der EU. Gegenüber 2005 konnten die Emissionen im ETS um 37 Prozent reduziert werden. In den übrigen Bereichen, die von den einzelnen Mitgliedstaaten im Zuge der Effort Sharing Regulation (ESR) mit einer bunten Mischung aus Verboten, S
In den ersten beiden Phasen wurden die meisten Zertifikate gratis zugeteilt.Zum Teil ist das heute noch so. Ob ein Emittent Geld verliert, weil er ein Zertifikat kaufen muss oder weil er ein zugeteiltes Zertifikat verbraucht, das er sonst an Unternehmen hätte verkaufen können, die mehr brauchen als sie zugeteilt bekommen haben, macht für das Kli
Wer eine Tonne CO2-Äquivalent ausstoßen will, muss ein Emissionszertifikat verbrauchen. Hat ein Unternehmen Zertifikate übrig, dann kann es zumindest einen Teil davon für die Zukunft ansparen; wer mehr benötigt, kann auf die kommenden Jahre anschreiben. Außerdem werden die Zertifikate an der Börse gehandelt (= Trade). Wer klimaschonend wirts
Der Markt steht dem Klimaschutz also grundsätzlich nicht im Wege. Ganz im Gegenteil. Mit den richtigen Rahmenbedingungen kann die Marktwirtschaft dafür sorgen, dass Wohlstand nachhaltig und dauerhaft ohne CO2 entsteht. Die Industrieländer machen es längst vor. Es ist interessant zu sehen, dass Volkswirtschaften, die tendenziell marktwirtschaftl
Der Autogipfel soll es nun für die ÖVP richten. Autofahrerinnen und Autofahrer sind schließlich Wählerinnen und Wähler. Aber werden die richtigen Diskussionen geführt?
Hören Sie “Eine Frage noch…” auf Apple Podcasts, Spotify und Buzzsprout Strom und Gas sind zu Luxusartikeln geworden, sämtliche Anbieter haben die Vorschreibungen kräftig erhöht. Die Kunden reagieren auch deshalb sauer, weil die Preise im Großhandel und an den Börsen zuletzt gesunken sind. Offenbar haben die Konzerne keinen
Die EU antwortet mit einer riesigen Subventionswelle auf die neue grüne Standortpolitik der USA. Da wie dort wird das sauer verdiente Geld der Steuerzahlenden für Machtinszenierungen eingesetzt. Klug ist das nicht.
Junge Menschen kämpfen für den Erhalt eines Dorfes in Nordrhein-Westfalen. Aber warum eigentlich? Langfristig betrachtet, ist fossile Energieerzeugung in Europa so oder so überhaupt kein Thema mehr.
Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Es hat uns den Krieg zurück nach Europa gebracht. Und es hat uns gezeigt, dass die Regierungen nicht wissen, wie man die soziale Marktwirtschaft durch eine echte Krise steuern soll. Das Einzige, was wirklich einen Deckel braucht, ist 2022.
Die G7 gründet einen Klimaklub und verpflichtet sich so zu scharfen Klimaschutzmaßnahmen. Eine gute Idee, nur leider hat man wohl nicht ganz verstanden, was es dafür braucht
Schön langsam weiß man nicht mehr, was schlimmer ist: die Erderwärmung oder die geradezu religiöse Untergangssehnsucht einer heranwachsenden Generation.
In Europa hat sich in den letzten Wochen Entspannung breitgemacht. Nachdem die Gasspeicher bis zum Rand gefüllt sind und der Winter noch auf sich warten lässt, sind die Preise für Strom und Gas zuletzt gesunken. Doch allzu große Hoffnung auf eine baldige Rückkehr zur Normalität sollte man sich nicht machen, wie eine aktuelle Auswertung der Ag
Wieder ist eine Weltklimakonferenz unbefriedigend zu Ende gegangen. So lässt sich das Klima nicht retten. Nach 27 Wiederholungen ist diese Institution so heillos ramponiert, dass sie mehr schadet als nützt.
Zurzeit verhandelt die weltweite Staatengemeinschaft auf der Klimakonferenz im Urlaubsparadies Sharm El Sheikh darüber, wie die Erderwärmung rasch eingedämmt werden kann. Dabei wird zurecht betont, dass der bisherige CO2-Ausstoß zu einem großen Teil durch die Industriestaaten verursacht wurde. Neu aufstrebende Nationen wie China und Indien sin
Energie. Viele Haushalte dürften Hilfe bei der Gasrechnung brauchen. Aber bald ist Advent. Worauf wartet die Regierung eigentlich?
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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