Wie gezeigt, liegt ein zweiter wichtiger Reformaspekt in den öffentlichen Finanzen. Die hohe Abgabenbelastung, vor allem auf dem Faktor Arbeit, wirkt sich dämpfend auf die heimische Wirtschaftsentwicklung aus. Neben Österreich weisen in der Eurozone nur mehr Belgien, Finnland, Frankreich und Italien ähnlich hohe oder höhere Steuern und Abgaben in Relation zur Wirtschaftsleistung auf. Für all diese Länder wird für die kommenden zwei Jahre ein schwächeres Wachstum erwartet als für den Durchschnitt der Eurozone.
Die Deutschen zeigen, dass sie dank einer deutlich niedrigeren Abgabenquote von 40,5 Prozent der Wirtschaftsleistung (2016) eine robuste Wirtschaft und einen gut funktionierenden Sozialstaat haben. Die Agenda Austria spricht sich daher dafür aus, die Abgabenquote Österreichs von derzeit 43,2 Prozent der Wirtschaftsleistung auf das Niveau von Deutschland zu senken, ohne dabei den Staat „kaputtzusparen“. Dazu wären folgende Reformschritte notwendig:
Österreichs zentrales Budgetproblem ist seit langem bekannt: Der Staat verfügt über die dritthöchsten Einnahmen aller Euroländer und machte daraus 2025 das vierthöchste Defizit, weil die Ausgaben viel zu hoch sind. Die Diagnose ist daher wenig umstritten: Wer die öffentlichen Finanzen nachhaltig sanieren will, muss auf der Ausgabenseite anse
Was Österreich vom Projekt „Afuera“ lernen kann. Lernen muss.
Unser Vorschlag zeigt, wie Österreich durch konsequente Ausgabendisziplin und strukturelle Reformen wieder finanzielle Spielräume gewinnt.
Die türkis-rot-pinke Dreierkoalition wird ein Jahr alt. Doch was ist schon ein Jahr? Zeit ist bekanntlich relativ. Wäre die Regierung ein Baby, würden wir uns nun auf die ersten zaghaften Schritte freuen; wäre sie aber ein Goldhamster, würden wir schon mal ein kleines Loch im Garten vorbereiten.
Die öffentliche Hand besitzt gewaltige Teile der österreichischen Wirtschaft. Zeitgemäß ist das nicht. Privatisierung ist das Gebot der Stunde. Am Ende gewinnen alle.
Neue Regierung, alter Kurs: Wer mit der neuen Bundesregierung auf Reformen hoffte, hat sich getäuscht. Unsere Grafiksammlung 2025 veranschaulicht, wo die Probleme liegen.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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