Der Mangel an Arbeitskräften betrifft nicht alle Branchen gleich. Große Probleme nehmen vor allem der produzierende Bereich zu, also die Industrie. Entfielen im Jahr 2011 noch rund 18 Prozent der offenen Stellen auf diesen Sektor, waren es zehn Jahre später bereits knapp 28 Prozent aller offenen Stellen. Mit knapp 60 Prozent befanden sich im Jahr 2021 die meisten offenen Stellen im Dienstleistungssektor.
Aber auch insgesamt steigt die Zahl der Berufe, für die es zu wenig qualifizierte Bewerber gibt. Bereits vor Corona hatten sich die Schwierigkeiten wegen der guten Konjunktur abgezeichnet. Die Pandemie hat die Situation noch verschärft. Im März standen 80 Berufe auf der Mangelliste, vor zwei Jahren waren es nur halb so viele gewesen. Auch die Zahl der Stellen, die nicht besetzt werden können, steigt in diesen Branchen. Von insgesamt 124.000 offenen Stellen im März entfielen fast 52.000 auf Mangelberufe. Das sind rund 30.000 mehr als vor drei Jahren.
Vor einigen Wochen wurde die Wiedereinführung der kalten Progression zur Sanierung des Budgetdefizits ins Spiel gebracht. Fest steht jedoch schon jetzt: Seit 2026 wird ein Drittel der kalten Progression wieder einbehalten, womit die Inflationsabgeltung der Löhne zumindest teilweise wieder besteuert wird. Die Tür für eine komplette Wiedereinfüh
Auf der österreichischen Regierungsbank werden täglich neue Ideen gewälzt, wie den Beschäftigten noch mehr Geld aus der Tasche gezogen werden könnte.
Österreich scheint derzeit die Speerspitze des europäischen Protektionismus zu bilden.
Österreich leistet sich einen der teuersten Staaten in ganz Europa.
Für den Staat zu arbeiten, lohnt sich. Während die Beamten mit über 82.000 Euro brutto im Jahr weiterhin den höchsten Durchschnittslohn beziehen, legten die Vertragsbediensteten seit 2007 am stärksten zu (fast 89 Prozent).
Vergangene Woche wurde publik, dass Österreichs Defizit nicht wie angenommen bei 4,5 Prozent, sondern bei 4,9 Prozent gemessen an der Wirtschaftsleistung (BIP) liegen soll.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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