Der Mangel an Arbeitskräften betrifft nicht alle Branchen gleich. Große Probleme nehmen vor allem der produzierende Bereich zu, also die Industrie. Entfielen im Jahr 2011 noch rund 18 Prozent der offenen Stellen auf diesen Sektor, waren es zehn Jahre später bereits knapp 28 Prozent aller offenen Stellen. Mit knapp 60 Prozent befanden sich im Jahr 2021 die meisten offenen Stellen im Dienstleistungssektor.
Aber auch insgesamt steigt die Zahl der Berufe, für die es zu wenig qualifizierte Bewerber gibt. Bereits vor Corona hatten sich die Schwierigkeiten wegen der guten Konjunktur abgezeichnet. Die Pandemie hat die Situation noch verschärft. Im März standen 80 Berufe auf der Mangelliste, vor zwei Jahren waren es nur halb so viele gewesen. Auch die Zahl der Stellen, die nicht besetzt werden können, steigt in diesen Branchen. Von insgesamt 124.000 offenen Stellen im März entfielen fast 52.000 auf Mangelberufe. Das sind rund 30.000 mehr als vor drei Jahren.
Zinssätze in Österreich, in Prozent
Billiges Geld ist Geschichte. Die Zinswende macht es für die Unternehmen und privaten Haushalte schwieriger, Investitionsprojekte zu finanzieren.
Vor zwanzig Jahren war nur jeder vierte Krankenstand in Österreich nach spätestens drei Tagen vorbei. Mittlerweile trifft das auf fast jeden zweiten Fall zu.
Die alte Bildungskarenz wurde dafür nicht repariert. Sie wurde eingestellt, ein neues Modell kam an ihre Stelle.
Pensionsjahre insgesamt und in guter Gesundheit, 1978 und heute, in Jahren
Wer 1978 in Österreich seinen 65. Geburtstag feierte, hatte im Schnitt knapp 14,5 Jahre Pension vor sich, knapp vier Jahre davon in guter oder sehr guter Gesundheit.
reale Unternehmensinvestitionen, Index (2019 = 100)
Die Pandemie ist lange vorbei, die heimische Investitionsschwäche nicht. Real investieren Österreichs Unternehmen heuer um sechs Prozent weniger als 2019. In den USA liegen die Investitionen um 26 Prozent über dem Vorkrisenniveau, in Italien um 29 Prozent, im Vereinigten Königreich um 11 Prozent. Selbst die EU hat den Rückstand aufgeholt. Schw
Sechs Prozentpunkte teurer als der Euroraum – trotz jahrelanger Preisbremsen.
Die Bundesregierung hat in den vergangenen Jahren mit zahlreichen Preiseingriffen versucht, die Teuerung zu dämpfen. Von Preisbremsen bis hin zu Eingriffen in einzelne Märkte.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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