Kinder und junge Erwachsene fühlen sich in wirtschaftlichen Fragen schlecht oder gar nicht informiert.
Entsprechend groß sind die Defizite, wie die Ergebnisse einer empirischen Befragung zeigen: Sechs von zehn der befragten Schüler waren der Meinung, der Staat entscheide darüber, was importiert oder exportiert wird. Ebenso viele waren der Meinung, dass Inflation die Kaufkraft stärke, und mehr als die Hälfte stimmte der Aussage zu, dass höhere Zinsen die Staatsschulden reduzieren.
„Insgesamt ist unter den Schülern der Staatsglaube stark ausgeprägt.“ fasst Agenda-Austria-Ökonomin Carmen Treml zusammen und merkt zusätzlich an: „Eine große Gruppe gab unter anderem auch an, dass Mindestlöhne die Arbeitslosigkeit senken oder der Staat Löhne und Preise festlege. All das entspricht natürlich nicht der Realität.“
Wie man dieses Wissensdefizit bei Österreichs Schülern beheben könnte, beleuchtet die Agenda Austria in der Publikation “Verbotenes Wissen. Warum Österreichs Schüler so wenig über Wirtschaft wissen. Und warum das nicht gut ist.”
Anzahl der erstzugelassenen Studenten im jeweiligen Studienjahr
An Österreichs öffentlichen Universitäten hat sich das Verhältnis gedreht: Seit dem Studienjahr 2021/22 werden mehr ausländische als österreichische Studierende erstzugelassen – und der Abstand wächst jedes Jahr.
Jahrelang profitierte Österreich von der Niedrigzinsphase. Trotz rasant steigender Staatsschulden blieben die Kosten für deren Finanzierung überschaubar. Doch diese Zeit ist vorbei.
Gern reden sich Regierungen auf widrige Umstände aus. Die Vorgänger, die Weltwirtschaft oder einfach nur ein erratischer US-Präsident – einen Grund dafür, dass der Staat neue Schulden machen muss, findet sich immer.
Die Regierung will das Jahr mit positiven Budgetzahlen aufwarten. Das Defizit ist mit 14,4 Mrd. Euro kleiner als erwartet.
Die beliebteste Anlageform der Österreicher ist nach wie vor das Sparbuch.
Österreich profitiert seit Jahrzehnten von einem Wirtschaftssystem, das ziemlich viele Menschen im Land für böse und ungerecht halten: dem Kapitalismus.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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