Gern reden sich Regierungen auf widrige Umstände aus. Die Vorgänger, die Weltwirtschaft oder einfach nur ein erratischer US-Präsident – einen Grund dafür, dass der Staat neue Schulden machen muss, findet sich immer.
Was dabei gern vergessen wird: So leicht wie aktuell werden wir uns womöglich nie wieder konsolidieren können. Seit Jahren profitiert der Staatshaushalt davon, dass das nominelle Wirtschaftswachstum höher ist als die durchschnittliche Verzinsung der Schulden. Dadurch wächst man ohne budgetäre Überschüsse aus seinen Altlasten heraus. Dieses sogenannte Zins-Wachstums-Differenzial, beginnt aber, sich zu drehen. Ab Mitte der 2030er Jahre, wird der Staatshaushalt Überschüsse erwirtschaften müssen, nur damit der Schuldenberg nicht wächst.
Dass der Staat seine Budgetprobleme primär auf der Ausgabenseite lösen muss, liegt auf der Hand.
Die Diskussion rund um die Kürzungen der Universitätsbudgets ab 2028 sorgt derzeit für große Aufregung. Dabei wird jedoch oft übersehen, dass das aktuelle Budget für die Jahre 2025 bis 2027 bereits deutlich erhöht wurde.
Österreich zählt im europäischen Vergleich weiter zu den wirtschaftlichen Schlusslichtern. Während viele EU-Staaten ihr reales Bruttoinlandsprodukt pro Kopf seit 2019 deutlich steigern konnten, zeigt sich für Österreich im Zeitraum 2019 bis 2027 eine hartnäckige Stagnation.
Die Einnahmen aus den wichtigsten Steuern gehen in Österreich trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten weiterhin steil nach oben.
Die österreichische Staatsquote ist traditionell sogar noch höher als die argentinische.
Argentinien spart, Österreich tut nur so.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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