Österreichweit beziehen mehr als 200.000 Menschen Mindestsicherung. Wenig überraschend: In Wien ist die Dichte mit Abstand am höchsten.
Im Jahr 2024 war jeder 14. Einwohner der Bundeshauptstadt Mindestsicherungsbezieher. Im Bundesdurchschnitt ist es jeder 45., in Oberösterreich nur jeder 268. Einwohner. Auch alle anderen Bundesländer liegen deutlich unter dem Wiener Wert, wie unsere Grafik zeigt.
Die Statistik verdeutlicht die erheblichen Unterschiede zwischen den Bundesländern und wirft Fragen nach ihren Ursachen auf. Ein leistungsfähiger Sozialstaat soll Menschen in Not wirksam unterstützen, gleichzeitig aber Anreize setzen, damit sich Erwerbsarbeit gegenüber dem Bezug von Sozialleistungen lohnt. „Ein Sozialstaat muss jenen helfen, die Hilfe brauchen. Und nicht jenen, die durchschaut haben, wie man am einfachsten möglichst viele Leistungen bekommt. Gleichzeitig muss Arbeit attraktiver sein als der Bezug von Sozialleistungen“, sagt Ökonom Dénes Kucsera.
Quellen: Agenda Austria, Statistik Austria
Für die Grafik wird berechnet, wie viele Einwohner im jeweiligen österreichischen Bundesland auf eine Person mit Bezug von Mindestsicherung oder Sozialhilfe kommen. Der Indikator zeigt somit das Verhältnis zwischen der Gesamtbevölkerung und der Anzahl der Bezieher im Jahr 2024. Die Kreisfläche entspricht dem Anteil der Bevölkerung mit Mindestsicherungs- oder Sozialhilfebezug, also dem Anteil der Bezieher an der Gesamtbevölkerung in Prozent.
Die Grafik zeigt die durchschnittliche Anzahl der Einwohner je Bezugsperson von Mindestsicherung oder Sozialhilfe in den österreichischen Bundesländern im Jahr 2024. Die Darstellung erfolgt als Blasendiagramm, wobei die Kreisfläche dem Anteil der Bevölkerung mit Mindestsicherungsbezug entspricht. Wien weist mit einem Wert von 14 die niedrigste Zahl an Einwohnern je Bezugsperson und damit die größte Kreisfläche auf, gefolgt von der Steiermark (83), Vorarlberg (85), Tirol (87), Salzburg (112), Niederösterreich (148), dem Burgenland (165), Kärnten (172) und Oberösterreich mit dem höchsten Wert von 268.
Entwicklung des Pensionsantrittsalters und der Lebenserwartung von Männern und Frauen zwischen 1970 und 2060, in Jahren, in Österreich
1970 verbrachten Männer im Schnitt 13,6 Jahre in Pension, Frauen 18,5 Jahre. Heute sind es bereits 21,2 beziehungsweise 26,4 Jahre, bis 2060 steigt die Bezugsdauer auf 25,3 und 28,9 Jahre.
Zinssätze in Österreich, in Prozent
Billiges Geld ist Geschichte. Die Zinswende macht es für die Unternehmen und privaten Haushalte schwieriger, Investitionsprojekte zu finanzieren.
Pensionsjahre insgesamt und in guter Gesundheit, 1978 und heute, in Jahren
Wer 1978 in Österreich seinen 65. Geburtstag feierte, hatte im Schnitt knapp 14,5 Jahre Pension vor sich, knapp vier Jahre davon in guter oder sehr guter Gesundheit.
Wirtschaftsklassen. mit den größten Beschäftigtenveränderungen zwischen April 2025 und April 2026
Wen überrascht es: Das stärkste Jobwachstum gibt es im staatlichen Bereich.
reale Unternehmensinvestitionen, Index (2019 = 100)
Die Pandemie ist lange vorbei, die heimische Investitionsschwäche nicht. Real investieren Österreichs Unternehmen heuer um sechs Prozent weniger als 2019. In den USA liegen die Investitionen um 26 Prozent über dem Vorkrisenniveau, in Italien um 29 Prozent, im Vereinigten Königreich um 11 Prozent. Selbst die EU hat den Rückstand aufgeholt. Schw
PISA-Punkte 2025, Mittel aus Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften
Zugewanderte Schüler schneiden bei PISA 2025 in Österreich im Schnitt um 58 Punkte schlechter ab als ihre österreichischen Mitschüler. Umgerechnet in österreichische Lernjahre sind das 2,5 Schuljahre Rückstand.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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