Würde Österreich so besteuern wie Dänemark, könnten einem durchschnittlichen Arbeitnehmer jeden Monat mehr als 500 Euro mehr am Konto bleiben.
Nur vier europäische Länder belasten Arbeitseinkommen noch stärker als Österreich – die überwältigende Mehrzahl hebt niedrigere Steuern ein. Neben Irland würden dem Beispielverdiener auch in der Schweiz mehr als 450 Euro zusätzlich bleiben, in Schweden wären es noch immer stattliche 374 Euro. Keines dieser Länder ist für seinen desaströsen Sozialstaat bekannt.
Österreich könnte Arbeit also entlasten – wie unsere Grafik zeigt, ist es kein Naturgesetz, dass vom Brutto nur so ein kümmerliches Netto übrig bleibt. Was fehlt, ist der politische Wille. Immer höhere Steuern einzuheben ist eben einfacher, als bei den Ausgaben zu sparen oder strukturell zu reformieren. Eine spürbare Entlastung der Arbeitseinkommen wäre aber goldrichtig für Österreich. Wenn sich Arbeit mehr lohnt wäre das nicht nur fair gegenüber den Fleißigen im Land, sondern es gäbe auch stärkere Anreize, mehr zu Arbeiten – was für die langfristige Gesundheit unseres Gemeinwesens unverzichtbar ist.
Entwicklung des Pensionsantrittsalters und der Lebenserwartung von Männern und Frauen zwischen 1970 und 2060, in Jahren, in Österreich
1970 verbrachten Männer im Schnitt 13,6 Jahre in Pension, Frauen 18,5 Jahre. Heute sind es bereits 21,2 beziehungsweise 26,4 Jahre, bis 2060 steigt die Bezugsdauer auf 25,3 und 28,9 Jahre.
Zinssätze in Österreich, in Prozent
Billiges Geld ist Geschichte. Die Zinswende macht es für die Unternehmen und privaten Haushalte schwieriger, Investitionsprojekte zu finanzieren.
Pensionsjahre insgesamt und in guter Gesundheit, 1978 und heute, in Jahren
Wer 1978 in Österreich seinen 65. Geburtstag feierte, hatte im Schnitt knapp 14,5 Jahre Pension vor sich, knapp vier Jahre davon in guter oder sehr guter Gesundheit.
Wirtschaftsklassen. mit den größten Beschäftigtenveränderungen zwischen April 2025 und April 2026
Wen überrascht es: Das stärkste Jobwachstum gibt es im staatlichen Bereich.
reale Unternehmensinvestitionen, Index (2019 = 100)
Die Pandemie ist lange vorbei, die heimische Investitionsschwäche nicht. Real investieren Österreichs Unternehmen heuer um sechs Prozent weniger als 2019. In den USA liegen die Investitionen um 26 Prozent über dem Vorkrisenniveau, in Italien um 29 Prozent, im Vereinigten Königreich um 11 Prozent. Selbst die EU hat den Rückstand aufgeholt. Schw
PISA-Punkte 2025, Mittel aus Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften
Zugewanderte Schüler schneiden bei PISA 2025 in Österreich im Schnitt um 58 Punkte schlechter ab als ihre österreichischen Mitschüler. Umgerechnet in österreichische Lernjahre sind das 2,5 Schuljahre Rückstand.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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