Würde Österreich so besteuern wie Dänemark, könnten einem durchschnittlichen Arbeitnehmer jeden Monat mehr als 500 Euro mehr am Konto bleiben.
Nur vier europäische Länder belasten Arbeitseinkommen noch stärker als Österreich – die überwältigende Mehrzahl hebt niedrigere Steuern ein. Neben Irland würden dem Beispielverdiener auch in der Schweiz mehr als 450 Euro zusätzlich bleiben, in Schweden wären es noch immer stattliche 374 Euro. Keines dieser Länder ist für seinen desaströsen Sozialstaat bekannt.
Österreich könnte Arbeit also entlasten – wie unsere Grafik zeigt, ist es kein Naturgesetz, dass vom Brutto nur so ein kümmerliches Netto übrig bleibt. Was fehlt, ist der politische Wille. Immer höhere Steuern einzuheben ist eben einfacher, als bei den Ausgaben zu sparen oder strukturell zu reformieren. Eine spürbare Entlastung der Arbeitseinkommen wäre aber goldrichtig für Österreich. Wenn sich Arbeit mehr lohnt wäre das nicht nur fair gegenüber den Fleißigen im Land, sondern es gäbe auch stärkere Anreize, mehr zu Arbeiten – was für die langfristige Gesundheit unseres Gemeinwesens unverzichtbar ist.
Die Diskussion rund um die Kürzungen der Universitätsbudgets ab 2028 sorgt derzeit für große Aufregung. Dabei wird jedoch oft übersehen, dass das aktuelle Budget für die Jahre 2025 bis 2027 bereits deutlich erhöht wurde.
Österreich zählt im europäischen Vergleich weiter zu den wirtschaftlichen Schlusslichtern. Während viele EU-Staaten ihr reales Bruttoinlandsprodukt pro Kopf seit 2019 deutlich steigern konnten, zeigt sich für Österreich im Zeitraum 2019 bis 2027 eine hartnäckige Stagnation.
Die Einnahmen aus den wichtigsten Steuern gehen in Österreich trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten weiterhin steil nach oben.
Die österreichische Staatsquote ist traditionell sogar noch höher als die argentinische.
Argentinien spart, Österreich tut nur so.
In keinem anderen EU-Land diesseits des ehemaligen Eisernen Vorhangs gehört ein so hoher Anteil der Wirtschaft der öffentlichen Hand wie in Österreich.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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