Innerhalb der EU zeigen sich große Unterschiede hinsichtlich der Abhängigkeit von Erdgas. Österreich verbraucht je 1.000 Euro Bruttoinlandsprodukt rund 23 Kubikmeter Erdgas. Länder wie Ungarn oder die Slowakei verbrauchen deutlich mehr, wie eine Auswertung der Agenda Austria zeigt. Andere Länder sind aber in den letzten Jahren von Gas unabhängiger geworden. Das gilt vor allem für die skandinavischen Staaten.
Im Vergleich zu 2019 – dem letzten Jahr vor der Coronakrise – haben viele Länder ihre Gasabhängigkeit deutlich reduziert; ganz unabhängig von der Ukrainekrise. Gas war im Zuge der Energiewende ohnehin nur noch als Brückentechnologie vorgesehen. Österreichs Bruttoinlandsprodukt hängt jedoch noch genauso stark vom Gas ab wie vor drei Jahren. „Vor allem die Industrie muss nun alle Hebel in Bewegung setzen, um aus dem Gas herauszukommen“, sagt Agenda Austria-Ökonom Jan Kluge. Den Privathaushalten die Verantwortung zuzuschieben, greift zu kurz, da diese nur wenig Gas verbrauchen und viele auch kaum ihre Heizungsart wechseln könnten. Bei ihnen wird es eher darum gehen, die sozialen Folgen der Preisexplosion abzufedern.
Um sich einen Liter Benzin kaufen zu können, müssen insgesamt 3,34 Euro erwirtschaftet werden. Doch in das eigentliche Produkt fließt nur ein kleiner Teil: 85 Cent entfallen auf den Benzin-Nettopreis und 2,49 Euro bestehen aus Steuern und Abgaben.
Was für Autofahrer ein Schock ist, ist für den Staat ein gutes Geschäft. Fließt ein Liter Super für 1,70 Euro in den Tank, gehen etwa 48,2 Cent Mineralölsteuer, rund 12,5 Cent CO₂-Abgabe und rund 28 Cent Mehrwertsteuer an den Staat.
Der Angriff auf den Iran hat die europäischen Gaspreise kurzzeitig in die Höhe katapultiert – ein Schock, der aber nur von relativ kurzer Dauer sein könnte.
In weiten Teilen der Sozialdemokratie wächst die Überzeugung, die Höchstbeitragsgrundlage bei den Krankenkassen zu streichen. Die Idee hinter dem sperrigen Begriff: Wer mehr verdient, muss keine zusätzlichen Sozialversicherungsbeiträge bezahlen.
In kaum einem anderen Industrieland der Welt steht ein so großer Teil der Wirtschaft unter staatlicher Kontrolle wie in Österreich.
Ist das Budget knapp, sprießen Ideen für neue oder noch höhere Steuern aus dem Boden wie Unkraut.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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