Österreich leistet sich einen der teuersten Staaten in ganz Europa.
So zeigt unsere Auswertung auf Basis von EU-Kommissionsdaten, wie viel geringer die Staatsausgaben ausfallen würden, wenn sie denselben Ausgabenanteil an der jährlichen Wirtschaftsleistung hätten wie andere EU-Länder.
Wie es geht, zeigt Dänemark: Das Land unterhält einen gut ausgebauten Wohlfahrtsstaat, gibt im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung 30 Milliarden Euro weniger aus als Österreich und schreibt Budgetüberschüsse. Nur Frankreich oder Finnland unterhalten teurere Staaten als Österreich. Der Befund unterstreicht ein strukturelles Problem: Österreich gibt sehr viel Geld aus, ohne dafür überdurchschnittliche Wachstums-, Wohlstands- oder Standortergebnisse zu erzielen. „Hohe Ausgaben allein garantieren weder wirtschaftliche Dynamik noch soziale Treffsicherheit. Gerade im Vergleich zu Dänemark ist das Gegenteil der Fall, der heimische Staat arbeitet ineffizient und setzt seine Prioritäten falsch“, hält Dénes Kucsera fest.
Engagieren Sie sich am Arbeitsplatz? Wenn ja, dann gehören Sie zu einer ganz schön kleinen Minderheit.
Die Verschuldung in Österreich steigt und steigt. Vor einem Jahrzehnt lagen die Schulden noch bei rund 34.000 Euro pro Kopf, heute sind es österreichweit bereits deutlich über 45.000 Euro.
Im Auftrag des BMF wird alle drei Jahre eine Langfristprognose zum Budget erstellt. Ziel ist es, einen Ausblick über die zukünftigen Finanzen zu bekommen, sollte die Politik keine Reformen auf den Weg bringen.
Wenn beim Staat gespart werden soll, wird gern argumentiert, dass damit an der Zukunft gespart würde. Bildung, Gesundheit, Infrastruktur wären alles wichtige Finanzierungsaufgaben.
Nicht nur die Höhe der Staatsausgaben ist bei der Konsolidierung entscheidend, sondern auch wofür das Geld verwendet wird.
Wer auch immer bei Gesundheit, Arbeitsmarkt oder Pensionen konsolidieren will, dem wird sofort das kaltherzige Kaputtsparen des Sozialstaats vorgeworfen.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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