Österreich leistet sich einen der teuersten Staaten in ganz Europa.
So zeigt unsere Auswertung auf Basis von EU-Kommissionsdaten, wie viel geringer die Staatsausgaben ausfallen würden, wenn sie denselben Ausgabenanteil an der jährlichen Wirtschaftsleistung hätten wie andere EU-Länder.
Wie es geht, zeigt Dänemark: Das Land unterhält einen gut ausgebauten Wohlfahrtsstaat, gibt im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung 30 Milliarden Euro weniger aus als Österreich und schreibt Budgetüberschüsse. Nur Frankreich oder Finnland unterhalten teurere Staaten als Österreich. Der Befund unterstreicht ein strukturelles Problem: Österreich gibt sehr viel Geld aus, ohne dafür überdurchschnittliche Wachstums-, Wohlstands- oder Standortergebnisse zu erzielen. „Hohe Ausgaben allein garantieren weder wirtschaftliche Dynamik noch soziale Treffsicherheit. Gerade im Vergleich zu Dänemark ist das Gegenteil der Fall, der heimische Staat arbeitet ineffizient und setzt seine Prioritäten falsch“, hält Dénes Kucsera fest.
Es gibt immer weniger Lehrlinge, aber der Rückgang ist nicht einheitlich. Seit 2010 hat sich die Zahl der Lehrlinge in Betrieben mit maximal neun Mitarbeitern halbiert, während die Großbetriebe heute sogar mehr ausbilden als damals.
Entwicklung der Sozialausgaben, in Prozent des BIP
Die Sozialquote ist zur Hälfte eine Pensionsquote.
Sozialleistungsausgaben, in Prozent des BIP
Jeder dritte Euro, der in Österreich erwirtschaftet wird, fließt mittlerweile in Sozialleistungsausgaben.
Auszahlungen des Bundes in Prozent der Einnahmen
Der deutsche Kanzlerwechsel weckte speziell in Österreich die Hoffnung, dass Europas Konjunkturmotor bald wieder anspringt. Auch Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer beschwor die Chance der deutschen Investitionen für die heimische Wirtschaft. Vom erhofften Wachstum ist derweilen wenig zu sehen.
Anzahl der Frauen über 60 Jahre in Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Schulung, bis Juni 2026
Der SPÖ-nahe Pensionistenverband warnt wieder einmal vor der Massenarbeitslosigkeit, die Österreich droht, wenn das Pensionsantrittsalter angehoben wird.
Zusätzlich erforderliches nominales Wachstum zur Stabilisierung der Schuldenquote, in Prozent
Österreichs Staatsschulden sind auf mehr als 430 Milliarden Euro angewachsen, die Schuldenquote dürfte laut Fiskalrat bis 2030 auf einen Rekordwert von 88 Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigen. Um diesen Anstieg der Schuldenquote allein durch Wirtschaftswachstum zu verhindern, müsste die Wirtschaftsleistung deutlich stärker zulegen als derz
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
Lernen Sie uns kennenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen