Wenn Europa eine Schulklasse wäre, dann wäre Österreich der Schüler, der sich auf seinen guten Noten von früher ausruht.
Und das, obwohl auch die diesjährigen Wirtschaftsnobelpreisträger darauf hinweisen, dass eine Volkswirtschaft nur wächst, indem sie sich ständig erneuert. Neue, produktive Unternehmen drängen auf den Markt und verdrängen die alten, die sich auf den Lorbeeren vergangener Anstrengungen ausruhen. Die Statistik über die Gründungs- und Schließungsraten zeigt, dass dieser Prozess – die schöpferische Zerstörung – aktuell nirgendwo in der EU so schlecht funktioniert wie in Österreich.
Mehr dazu und wie wir die schöpferischen Kräfte wieder ertüchtigen können, lesen Sie in unserer aktuellen Publikation.
Wird diesmal tatsächlich ausgabenseitig konsolidiert? Nein. Die Ausgaben steigen weiter fröhlich an.
Das Doppelbudget 2027/28 sollte Österreich eigentlich wieder auf einen stabilen Budgetpfad bringen. Die Wirklichkeit sieht anders aus.
Dass der Staat seine Budgetprobleme primär auf der Ausgabenseite lösen muss, liegt auf der Hand.
Die Diskussion rund um die Kürzungen der Universitätsbudgets ab 2028 sorgt derzeit für große Aufregung. Dabei wird jedoch oft übersehen, dass das aktuelle Budget für die Jahre 2025 bis 2027 bereits deutlich erhöht wurde.
Österreich zählt im europäischen Vergleich weiter zu den wirtschaftlichen Schlusslichtern. Während viele EU-Staaten ihr reales Bruttoinlandsprodukt pro Kopf seit 2019 deutlich steigern konnten, zeigt sich für Österreich im Zeitraum 2019 bis 2027 eine hartnäckige Stagnation.
Durch die gesellschaftliche Debatte wird oft der Eindruck vermittelt, dass die Wohnkosten für immer mehr Menschen untragbar werden. Die Daten zeichnen jedoch ein differenzierteres Bild.
Gegründet um das Land in wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern.
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